Laser versus Fettzellen
Vor knapp 50 Jahren wurde in der Medizin, insbesondere in der Dermatologie, erstmals mit einem Laser gearbeitet. Der durchschlagende Erfolg bei gleichzeitig sanfter Behandlung macht die Laserbehandlung seitdem zu einem Dauerbrenner – auch im Bereich der Ästhetischen Chirurgie. So war es lange Zeit undenkbar, überschüssige Pfunde loszuwerden, ohne sich dabei dem operativen Fettabsaugen unterziehen zu müssen. Seit Kurzem jedoch setzt die Laserbehandlung neue Maßstäbe. Durch die so genannte Laserlipolyse soll den Fettzellen der Garaus gemacht werden, indem diese durch Laserstrahlen "geschmolzen" und im Anschluss durch das körpereigene Lymphsystem abgetragen und ausgeschieden werden. Gleichzeitig strafft die Erwärmung die Hautstruktur.
Die Fettreduktion durch Laserlipolyse - Fett weg ohne OP also - ist ein weiterer Schritt auf dem Weg non-invasive Behandlungsmöglichkeiten im Bereich der Ästhetischen Chirurgie zu etablieren. Allerdings bringt die Laserlipolyse bislang einige Einschränkungen mit sich. So ist diagnostizierte Fettleibigkeit nicht allein durch die Laserlipolyse zu behandeln – die Fettabsaugung bleibt in diesem Fall, zumindest vorerst, wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Therapie.
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