Minimal-Touch Brustvergrößerung
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Minimal-Touch Brustvergrößerung

myBody News, 15. August 2017
Oberkörper der Frau im Profil

Zu klein, unterschiedlich groß, schlaff: Jede Frau, die über eine Brustvergrößerung nachdenkt, hat ihre Gründe, warum sie sich für einen schöneren Busen unters Messer legen möchte. Wenn ein Chirurg sein Handwerk beherrscht, kann der Eingriff auf die individuellen Bedürfnisse der Frau zugeschnitten werden. Die OP-Techniken wurden in den letzten Jahren stetig optimiert und weiterentwickelt. Denn immer gilt: Sicherheit ist das oberste Gebot - bei einer Brustvergrößerung, wie auch bei allen anderen Schönheitsoperationen, für die sich der Patient freiwillig unters Messer legt.

Für mehr Patientensicherheit und zur Reduktion von Komplikationen wurde beispielsweise die Methode „Minimal-Touch“ entworfen. Dabei handelt es sich um eine moderne Operationstechnik, die eine Brustvergrößerung mit Implantaten sehr schonend und wenig traumatisierend ablaufen lässt. So sollen auch die Schmerzen nach der Brust-OP verringert und das Risiko der Entstehung einer Kapselfibrose herabgesetzt sein. Die Minimal-Touch-Technik zeichnet sich dadurch aus, dass der Chirurg bzw. seine Hände - anders als bei der klassischen Vorgehensweise - nur minimalen Kontakt mit dem einzubringenden Silikonimplantat haben. Ebenso erfolgt die Präparation der Tasche nicht wie üblich durch die Einführung der Hand und einer entsprechenden Weitung, sondern präzise und sauber unter Verwendung entsprechender Instrumentarien. Verunreinigungen, die potentiell auftreten und Quelle für Infektionen sein können, sind so nahezu unmöglich. Ein großer Vorteil für die Patientinnen ist zudem die Verminderung von postoperativen Schmerzen, da bei der Minimal-Touch-Technik nur ein geringes operatives Trauma verursacht wird.

Unabhängig von der angewandten Methode wird die Mehrheit der Brustkorrekturen stationär vorgenommen, d.h. nach der Operation bleiben die Patientinnen ein bis drei Tage in der Klinik und werden medizinisch überwacht. Zur Betreuung gehört auch eine Schmerztherapie, die von üblichen oral eingenommenen Schmerzmitteln bis hin zu einer muskelentspannenden Medikation reicht.

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