Moderne Brustvergrößerung: Der innere BH
Eine volle Brust, die zu den restlichen Körperproportionen passt und weibliche Kurven macht, entspricht dem Schönheitsideal der meisten Frauen. Doch leider ist ein großer Busen nicht jeder Frau vergönnt. Gerade dies scheint wohl der Grund zu sein weswegen Brustvergrößerungen so beliebt und seit Jahren unter den Top 3 der am häufigsten durchgeführten Schönheitsoperationen sind. Am Grundprinzip des Eingriffs hat sich seit der ersten Brustvergrößerung nicht viel geändert. Um das Volumen der Brust zu aufzubauen werden Implantate eingebracht, welche je nach Typ gleichzeitig auch die Form der Brüste optimieren können. Stark weiterentwickelt haben sich dagegen die OP-Techniken, mit denen der Arzt vorgehen kann. Relativ neu ist das Verfahren „Der innere BH“, welches mit natürlichen Ergebnissen überzeugt und die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung einer Kapelfibrose reduziert.
Bei der Brustvergrößerungstechnik „Der innere BH“ handelt es sich um eine komplett submuskuläre Brustvergrößerung. Dabei formt der Arzt aus Brustwandmuskeln eine Implantattasche, in die das Silikonkissen eingesetzt wird. D.h. das Brustimplantat wird vollständig vom Brustmuskel sowie umliegenden Muskeln abgedeckt und bildet so ein Stützgerüst für die Brust, das wie ein innerer BH fungiert.
Diese Vorgehensweise wirkt sich positiv auf zwei Ebenen aus; zum einen auf der Ebene der Ästhetik und zum anderen auf der Ebene der Komplikationen. Mit einer komplett submuskulären Brustvergrößerung lassen sich sehr natürliche und lang anhaltende Resultate erzielen. Da das Implantat sehr tief in der Brust sitzt ist es weder sicht- noch tastbar. Darüber hinaus sitzen die Implantate sehr fest, so dass das Ergebnis überaus formstabil ist und ein Verrutschen quasi ausgeschlossen ist.
In Bezug auf die implantatspezifischen Risiken birgt diese moderne OP-Technik am wenigsten Risiken hinsichtlich der Entstehung einer sogenannten Kapselfibrose oder Kapselkontraktur. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Stillfähigkeit im Vergleich zu anderen Methoden nur selten beeinträchtigt wird und dass eine Brustkrebsvorsorge ohne Probleme regulär durchführbar ist, weil das Brustdrüsengewebe vollständig sichtbar ist.
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