Modernes Nahmaterial für die Plastische Chirurgie
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Modernes Nahmaterial für die Plastische Chirurgie

myBody News, 04. September 2014

Minimal-invasive, gewebeschonende Methoden werden in der modernen Ästhetischen Medizin bevorzugt eingesetzt. Und wenn doch Schnitte notwendig für ein optimales Ergebnis sind, sollten möglichst keine auffälligen Narben zurück bleiben. Aus diesem Grund finden vermehrt innovative Nahtmaterialien Verwendung, die die gewünschten Effekte zeigen. Insbesondere resorbierbares Fadenmaterial ist angenehm für Patienten, da keine Nahtentfernung nötig ist, weil der Faden aus einem Stoff entsteht, der sich im Körper von selbst abbaut. In der Regel ist die Auflösungszeit des Fadens abhängig von der Struktur und Durchblutung des Gewebes sowie dem Ausmaß der Flüssigkeitsanlagerungen an das Fadenmaterial. Weiterhin bringen viele moderne Nahtmaterialien chemische Eigenschaften mit, die die Wundheilung positiv unterstützen und somit die Narbenbildung deutlich vermindern können.

Neben der Art des Nahtmaterials können Patienten auch auf andere Weise bei einem größeren Wundverschluss der Bildung einer stark sichtbaren Narbe vorbeugen. Beispielsweise mit Hilfe einer Lymphdrainage. Da durch die Schnittführung auch Lymphgefäße durchtrennt werden, kann das Gewebewasser in diesem Hautareal nicht abfließen. Eine Lymphmassage innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Operation aktiviert den Lymphfluss, entstaut das Gewebe und mildert somit Schwellungen. Gleichzeitig wird die Gewebeerneuerung gefördert und die Zellversorgung optimiert.

Ist die Wunde vollständig verschlossen, eignen sich spezielle Cremes, um den Heilungsprozess der Haut nach dem schönheitschirurgischen Eingriff positiv zu begleiten und ihn zu verbessern. Empfehlenswert sind sogenannte Cosmeceuticals, deren hochdosierte Inhaltstoffe mit quasimedizinischem Charakter die Hautregeneration und Zellerneuerung aktiv ankurbeln. Auf natürliche Weise stimulieren sie die Genesung der Haut – Spannungsgefühle werden gemildert und die Narbenbildung verringert.

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