Nasenkorrektur für eine ästhetische Form der Nase
Ultrasonic Rhinoplasty: Neue Nase per Ultraschall
Die Nasenkorrektur ist ein vielgefragter Eingriff im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie, denn eine wohl proportionierte Nase ist das Aushängeschild für ein attraktives Gesicht. Ebenso beliebt sind temporäre Nasenkorrekturen mit Hyaluron-Injektionen, mit denen ein Nasenhöcker oder eine schiefe Nase dezent, aber sichtbar ausgeglichen werden können. Und mittlerweile können Nasen auch mittels Ultraschall verschönert werden. „Ultrasonic Rhinoplasty“ heißt die Technik, die zwar schonender ist als klassische Nasenoperationen, aber trotzdem nicht ganz so harmlos ist wie sie klingt. Denn auch diese Methode erfordert einen chirurgischen Eingriff an der vorher freigelegten Nase. Statt Säge und Meißel kommen allerdings Ultraschallwellen zur Modellierung der Nase, d.h. zur Korrektur der Nasenknorpel und -knochen zum Einsatz.
Das Behandlungsprinzip stammt ursprünglich aus der Zahn- und Kieferchirurgie und wurde von den Spezialisten für Nasenkorrekturen Dr. Olivier Gerbault aus Paris und Dr. Milos Kovacevic aus Hamburg auf die Nasenchirurgie übertragen. Für die Nasenkorrektur mit Ultraschall ist ein spezielles chirurgisches Instrument nötig, auf das die Ultraschallwellen übertragen werden. Der Operateur kann mit diesem Werkzeug die Knochenstrukturen der Nase durch Schneiden, Feilen und Formen präzise und punktgenau bearbeiten – ohne viel Druck ausüben zu müssen, wodurch das umliegende Weichteilgewebe geschont wird. Entsprechend soll die Behandlung im Nachgang weniger Schwellungen und Schmerzen verursachen.
Da eine Veränderung der Nase gravierend für die gesamte Charakteristik des Gesichtes ist und letztlich sogar einen anderen Typ Mensch aus uns machen kann, ist es bei dieser OP essentiell wichtig, dass Arzt und Patient auf einer Wellenlänge sind und einander verstehen: Was möchte der Patient erreichen? Wie stellt er sich seine neue Nase vor? Wie kann der Arzt diese Wünsche umsetzen? So, dass sie zum Rest des Gesichts passt und wie es sich anhand der individuellen anatomischen Voraussetzungen realisieren lässt. Als Hilfestellung kommen deshalb oft 3D-Technologien zum Einsatz, die das Aussehen der Nase nach der OP simulieren können. Diese Visualisierung macht es Arzt und Patient gleichermaßen leichter, dass ihr Anliegen beim Gegenüber verstanden wird.
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