Wieder mehr Festigkeit im Intimbereich durch Laser
Wenn sich das Vaginalgewebe nach einer Geburt oder der Menopause verändert und weicher und schlaffer wird, kann das unangenehme Folgen haben. Durch das überdehnte äußere Gewebe sind die innenliegenden Schleimhäute weniger geschützt und können an Feuchtigkeit und Elastizität verlieren. Häufig wird dieser Prozess von einer äußerst unangenehmen Erscheinung begleitet: Der Stressharninkontinenz. Eine körperlich kurzzeitig stark beanspruchende Tätigkeit, wie Niesen oder Lachen, führt dann dazu, dass die Blase schwächelt. Doch nicht nur Inkontinenz ist eine mögliche Folge des Festigkeitsverlustes. Viele Betroffene leiden unter einem starken Trockenheitsgefühl, verminderter Empfindsamkeit und häufigen Infektionen.
Eine minimal-invasive Möglichkeit, in ambulanten Sitzungen das erschlaffte Gewebe wieder zu festigen ist der CO₂-Laser. Bei der Behandlung wird der Patientin ein Applikator eingeführt, der zu allen Seiten hin Laserlicht abstrahlt und dadurch das komplette Areal auf einmal behandeln kann. Auf die Wärme des Lasers reagiert der Körper auf zweierlei Weise: Zum einen wird die Bildung von Kollagen angeregt, welches das Gewebe strafft. Zum anderen setzt der sogenannte Shrinking-Effekt ein, die Haut zieht sich zusammen und gewinnt dadurch an Festigkeit. Eine Betäubung ist bei dieser Laserbehandlung in der Regel nicht notwendig und nach ungefähr 15 Minuten ist eine Sitzung überstanden. Bereits nach drei sogenannten FemiLift-Behandlungen in einem Zeitraum von vier Wochen setzen in den meisten Fällen deutliche Resultate ein.
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