Zukunftstrends der ästhetischen Medizin
Der Markt der Beauty-Medizin befindet sich in einem stetigen Wandel und die Methoden zur optischen Verjüngung werden immer zahlreicher. Mit Hilfe der neuen Techniken werden die Behandlungen nicht nur effektiver, sondern vor allem auch sanfter. Während früher Schnitte für eine glatte Gesichtshaut notwendig waren, kann man heutzutage durch die Anwendung innovativer Technologien auf das Skalpell verzichten. Dadurch wird die Ästhetische Medizin auch wesentlich sicherer in Bezug auf die Gesundheit der Patienten.
Hyaluronsäure-Filler und Botox gehören zum Standardrepertoire im Anti-Aging-Bereich. Relativ neu ist, dass die Vorteile beider Methoden in Kombinationsbehandlungen genutzt werden. Zum Liften und Konturieren des Gesichts wird das faltenglättende Botox vor allem in der oberen Gesichtshälfte angewandt und das auspolsternde Hyaluron im unteren Gesichtsbereich. Bei der Unterspritzung der Gesichtsmitte werden Filler heute weniger punktuell in einzelne Falten eingespritzt, als vielmehr fächerförmig und flächig zur Auffüllung des Wangenbereichs appliziert. Filler plus Botox wird zukünftig der „Gold Standard“ der Faltentherapie sein, sind sich Experten einig.
Sehr frische Ergebnisse erzielt auch die neue Trendbehandlung „Dracula Therapie“, auch „Vampir Lifting“ genannt. Das Beauty-Treatment setzt auf regenerierende Effekte durch die Wachstumsfaktoren aus dem Blut der Patienten, welches vor der Behandlung abgenommen, speziell aufbereitet und mit einer sogenannten Mesopistole in das Hautgewebe eingebracht wird. Auch hier kann man die aufbauende Wirkung verstärken, wenn dem zentrifugierten Blutplasma vor der Injektion noch Hyaluronsäure beigemischt wird.
Waren die minimal-invasiven Verfahren früher noch primär auf den Bereich der Faltenprävention und -entfernung ausgelegt, geht der Trend auch immer mehr zum minimal-invasiven Bodyforming. Neue Techniken der Kategorie „Fett weg ohne OP“ erlauben es mittlerweile besonders schonend Fett aufzulösen. Bei der Injektions-Lipolyse beispielsweise wird eine fettlösende Substanz in die zu behandelnde Körperregion injiziert, die Fettzellen zerstört und das abgeschmolzene Fett im Stoffwechselprozess abtransportiert. Die neuen Substanzen sind dabei weit weniger aggressiv als früher eingesetzte und bergen ein entsprechend geringeres Allergiepotenzial.
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