Top News: 44. DGPRÄC-Jahreskongress
Erfahrung trifft Neugier
Die diesjährige 44. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie (DGPRÄC) und die 18. Jahrestagung der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) findet im historischen Münster statt - der Stadt der Wissenschaft und des Westfälischen Friedens. Unter dem Leitgedanken „Erfahrung trifft Neugier“ liegen die Kongress-schwerpunkte in der Rekonstruktion und ästhetischen Behandlung von Brust und Gesicht, der konkreten Leitlinienarbeit zur medizinischen Qualitätssicherung sowie der Förderung des medizinischen Nachwuchses in Form von hochwertigen Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen. Vom 12. bis 14. September 2013 wird den rund 700 teilnehmenden Mitgliedern ein breites Angebot an medizinischen Vortragssitzungen, OP-Kursen und spannenden Workshops geboten.
Tagungspräsidenten Dr. Wolf Lüerßen und Dr. Albrecht Krause-Bergmann laden zu einer der wichtigsten Kongresse der medizinischen Fachwelt ein. Mit dem Anliegen dem Motto „Erfahrung trifft Neugier“ Taten folgen zu lassen, soll beim plastisch-chirurgischen Nachwuchs über das Zusammenkommen auf persönlicher Tagungsebene die Faszination an der Fachdisziplin gefördert werden. Hauptziel ist es, die Plastische Chirurgie gemeinsam und in Einheit mittels qualitativer Bildungsmaßnahmen und einer einheitlichen berufspolitischen und wissenschaftlichen Ausrichtung nachhaltig weiterzuentwickeln.
Im Rahmen der Presseveranstaltung am 12.09.2013 stand neben dem generationenübergreifenden Austausch auch der fachübergreifende Dialog im Kongressfokus. Ziel ist es ein explizites Augenmerk auf die Interdisziplinarität zu richten um geschlossen und Arm in Arm mit innovativen Behandlungsansätzen die bestmöglichen operativen Lösungsansätze zu finden und zu forcieren.
Ebenso stand das zukunftsträchtige Thema „Mit regenerativen Ansätzen und Gewebszüchtung schonend heilen“ auf der Konferenzagenda. Regenerative Therapieansätze erfahren einen stetig größeren Zuspruch. Behandlungs- und Heilprozesse großflächiger Gewebsdefekte, zum Beispiel nach einer Krebserkrankung, können deutlich verbessert und Operationstrauma minimiert werden.
Prof. Dr. Peter M. Vogt, Präsident der Deustchen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie (DGPRÄC), erklärt: „Das Regenerationspotential des menschlichen Körpers ist noch vielfach unerforscht, jedoch sind die klinischen Beispiele durchaus vielversprechend“, auch wenn die Forschung derzeit noch in den Kinderschuhen steckt.
Der Einsatz von Stammzellen aus dem Fettgewebe, soll im Hinblick auf wiederherstellende Therapieansätze vielseitig einsetzbar sein. Die Zukunft der plastisch-chirurgischen Therapie, so Vogt, liegt im Einsatz von Stammzellen als heilungs- und regenerationsförderndes Allzweckheilmittel.
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