Top News: Glücklich durch Schönheits-OP

Langzeitstudie belegt positive Effekte von Schönheitsoperationen

Schönheitsoperationen können mehr als nur die Optik verbessern. Wer sich operativ verschönern lässt, ist auch glücklicher und zufriedener. Dies belegen aktuelle Ergebnisse einer Langzeitstudie der Ruhr-Universität Bochum. Die in Kooperation mit der Universität Basel durchgeführte Studie untersuchte, welche Effekte Schönheitsoperationen auf die Psyche der Patienten haben.

Das Hauptaugenmerk lag auf folgenden Punkten, welche vor und ggf. nach einer ästhetisch-plastischen Behandlung von den Probanden bewertet wurden: Angst, Sozialphobie, Depression, Zielsetzung, Lebensqualität, Zufriedenheit, Attraktivität, Gesundheit, Selbstwertgefühl und allgemeines Wohlbefinden. Ziel der Untersuchung war es, eine groß angelegte und umfassende Vergleichsstudie zu liefern, die einen breit aufgestellten Katalog psychologischer Auswirkungen der Schönheitschirurgie abdeckt. Die Studie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ausgewertet und für zulässig befunden.

Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen unterteilt

 

Das Alter lag zwischen 18 und 65 Jahren. Teilnehmer mit fehlenden Werten bei Alter, Einkommen oder Geschlecht wurden nicht mit in das Ergebnis aufgenommen. Die OP-Gruppesetzte sich aus insgesamt 544 Teilnehmern zusammen, die sich mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit und in absehbarer Zeit einer Schönheitsoperation unterziehen lassen. Die Vergleichsgruppebestand aus 264 Teilnehmern, die eine Operation in Erwägung gezogen haben, diese aber nicht haben vornehmen lassen

So sind die Forscher vorgegangen

Zwei freiwillige Teilnehmergruppen wurden gegeneinander verglichen. Die Daten wurden zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten gesammelt: Vor der Operation und jeweils drei, sechs und zwölf Monate nach der Operation (OP-Gruppe) oder nach der Erstbefragung (Vergleichsgruppe). Alle Daten wurden anhand von standardisierten Fragebögen und Bewertungs-Skalen erfasst.

Im Vorfeld der Befragung wurden alle Teilnehmer gebeten ihre persönlichen Ziele, die sie mit der geplanten Operation erreichen wollen, kurz zu beschreiben. Dazu sollten sie fünf verschiedene Ziele nennen und diese in der Reihenfolge ihrer jeweiligen Bedeutung angeben. Diese Werte wurden anschließend mit den Werten aus späteren Zeitpunkten (3, 6 und 12 Monate) verglichen.

Datenanalyse und Ergebnis

Zur Auswertung der Daten wurden die Ergebnisse aus dem jeweiligen Befragungsbogen oder der jeweiligen Bewertungs-Skala für den entsprechenden Katalogpunkt (Angst, Lebensqualität etc.) individuell ausgewertet und anschließend mit den Ergebnissen aus vorhergehenden Zeitpunkten verglichen.

Die Ergebnisse aus der vorgestellten Langzeitstudie haben gezeigt, dass Menschen, die tatsächlich eine Schönheitsoperation an sich haben vornehmen lassen, bessere Werte in allen untersuchten Katalogpunkten (Depression, Soziophobie etc.) aufweisen, als die Teilnehmer der Vergleichsgruppe. Geschätzte 8.5 Millionen ästhetische Operationen werden jedes Jahr weltweit durchgeführt, davon mehr als 200.000 in Deutschland (ISAPS, 2011).

In diesem Sinne sind für das Verständnis dauerhafter Auswirkungen von Schönheitsoperationen auf die Psyche des Menschen längerfristige Studien von Vorteil. So können Vergleiche nach zwei, drei und mehr Jahren nach dem Eingriff gezogen und die Ergebnisse der vorgestellten Langzeitstudie verstärkt werden.

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