Osseointegration - Zahnimplantate erhalten durch die Osseointegration dauerhaften und stabilen Halt
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Lexikon Zahnmedizin

Osseointegration

Der Begriff Osseointegration bezeichnet den im Zuge des Heilungsprozesses erzielten Verbund zwischen Knochengewebe und eingesetztem Implantat. Die lebenden Knochenzellen wachsen dabei direkt an das künstliche Implantat an, ohne dass dazwischen Bindegewebe angelagert wird.

Die durch die Osseointegration erzielte Verankerung ermöglicht einen dauerhaften und stabilen Halt des Implantates und die Befestigung eines implantatgetragenen Zahnersatzes.

In der Regel dauert die Osseointegration zwischen drei und sechs Monaten, wenn die Einheilung unbelastet (statisch) erfolgt; bei einer Sofortbelastung beginnt hingegen schon nach sechs Wochen Einheilzeit das „Knochentraining“. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese dynamische Phase im Vergleich zur statischen Einheilung die Knochenqualität deutlich verbessern kann.

Was ist für eine erfolgreiche Osseointegration wichtig?

Damit die Osseointegration problemlos verläuft, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist beispielsweise, dass das Implantat exakt in den vorbereiteten Implantatschacht im Knochen eingepasst wird. Auch die Knochenqualität ist für die erfolgreiche Einheilung von großer Bedeutung. Knochenstärke, -dichte, -struktur und -vitalität müssen daher vor dem Eingriff genau analysiert werden. Für die Bestimmung der Knochendichte bietet sich beispielsweise ein Ultraschallverfahren an. Je stabiler und dichter der Knochen ist, umso schneller können sich die Ultraschallwellen im Knochengewebe ausbreiten.
Die Osseointegration ist jedoch nicht nur vom Knochenlager abhängig. Auch Material und Beschaffenheit des Implantates spielen eine Rolle.
Das Implantatmaterial muss eine hohe Biokompatibilität, also Gewebeverträglichkeit aufweisen, um keine allergische Reaktion oder Zellveränderung hervorzurufen. Als bioverträglich gelten z.B. hochgoldhaltige Edelmetall-Legierungen, Titan und Zirkon sowie keramische Massen wie Zirkoniumoxid. Wird die Implantatoberfläche aufgeraut, lässt sich außerdem eine deutlich schnellere Osseointegration erzielen als mit glatten Oberflächen.

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