Kein Hängebusen durch Stillen
Der allgemeine Glaube, dass Stillen die Form der Brüste ruiniert, ist jetzt wissenschaftlich widerlegt. Ein amerikanischer Plastischer Chirurg, Dr. Brian Rinker, der Universität Kentucky führte eine größere Studie mit 93 Frauen durch, die eine Schwangerschaft hinter sich hatten und sich später in einer Schönheitsoperation die Brüste verschönern ließen - durch eine Bruststraffung kombiniert mit einer Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung. Das Kriterium Stillen war dabei nie alleinige Ursache für die hängende Brust gewesen.
Stattdessen fand Dr. Rinker durch eine Befragung der Patientinnen und mit ihrer Patientenakte heraus, dass der Body-Mass-Index (BMI), die Menge der Schwangerschaften, sowie Rauchverhalten und die Größe der Brust vor der Schwangerschaft die entscheidenden Risikofaktoren für das Entstehen eines Hängebusens sind. Insgesamt gaben 51 Prozent an, dass sich die Geburt ihres Kindes unvorteilhaft auf ihre Brüste ausgewirkt hat. Doch einen Zusammenhang mit Stillen und der Länge der Stillzeit konnte nicht festgestellt werden.
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