Nicht-invasive und schmerzfreie Behandlung von Inkontinenz
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Nicht-invasive und schmerzfreie Behandlung von Inkontinenz

myBody News, 17. Juli 2018
Frau sitzt lachend auf einem Stuhl und hebt die Beine in die Luft

Bei einer Belastungsinkontinenz kommt es zu unwillkürlichem Urinverlust durch schweres Heben, Husten, Lachen oder andere körperlich beanspruchenden Tätigkeiten. Sowohl Frauen als auch Männer können von dieser Form der Inkontinenz betroffen sein, Frauen sind jedoch besonders gefährdet: zum einen kann die Beckenbodenmuskulatur durch Schwangerschaft und Geburt in Mitleidenschaft gezogen werden, zum anderen ist das weibliche Bindegewebe im Beckenboden in der Regel schwächer als bei Männern und lässt in den Wechseljahren zusätzlich nach. Ein schwacher Beckenbodenmuskel und weiches Bindegewebe kann dazu führen, dass der Blasenschließmuskel nicht mehr ausreichend gestützt wird und die Harnröhre nicht ausreichend verschlossen werden kann.

Eine Möglichkeit, um die Inkontinenz zu behandeln und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen ist die Therapie mithilfe eines elektromagnetischen Stuhls. Der sogenannte Emsella erzeugt ein starkes und fokussiertes elektromagnetisches Feld, das die Kontraktion des Beckenbodens anregt.

Der Patient sitzt während der Behandlung bequem und bekleidet auf dem Stuhl und spürt allenfalls eine leichte Vibration, jedoch keine Schmerzen. Nach der Sitzung kann der Patient wieder unmittelbar seinen gewohnten Aktivitäten nachgehen. Für einen umfassenden Behandlungserfolg sollten sechs der 30-minütigen Sitzungen in einem Zeitraum von drei Wochen abgehalten werden. Für die Aufrechterhaltung des Effekts empfiehlt sich außerdem eine Auffrischung der Behandlung alle sechs Wochen.

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