Rapid Recovery Brustvergrößerung
Der chirurgische Prozess der Brustvergrößerung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht: Die OP-Methoden werden schonender und es etablieren sich neue OP-Techniken – mit dem Ziel, das Risiko für Komplikationen und Schmerzen zu verringern und den Patientenkomfort, auch hinsichtlich der Ausfallzeit, zu erhöhen. Mit einem neuen Verfahren, der sogenannten Rapid Recovery Technik, sollen sich Patientinnen nach einer Brustvergrößerung schneller wieder fit fühlen und deutlich weniger Schmerzen haben.
Frauen, die sich für eine Brustvergrößerung entscheiden, sollten wissen, dass die Operation mit Schmerzen verbunden ist. In welcher Intensität diese auftreten und wie sie sich darstellen, als Druck-, Spannungsgefühl oder ähnlich wie ein Muskelkater, das ist von Frau zu Frau verschieden. Mit der Rapid Recovery-Methode sollen die Schmerzen deutlich geringer ausfallen. Außerdem sollen operationsbedingte Begleiterscheinungen, wie Blutergüsse und Schwellungen, erheblich weniger sein und die Patientin insgesamt eine kürzere Genesungszeit benötigen und somit schneller wieder alltags- und arbeitsfähig sein.
Im Unterschied zur konventionellen Vorgehensweise bei einer Brustvergrößerung wird bei der Rapid Recovery-Technik mit speziellen gewebeschonenden Instrumenten gearbeitet. Dies soll die Bildung von Blutergüssen weitestgehend verhindern und so einen schnelleren und angenehmen Heilungsprozess begünstigen. Bei der Taschenbildung und beim Platzieren des Implantats wird besonders darauf geachtet, die empfindliche Rippenhaut nicht zu irritieren, was für die Linderung der postoperativen Schmerzen ein wichtiger Faktor ist. Zusätzlich kommt ein individuell abgestimmtes Schmerzmanagement während der OP zum Tragen, wobei die übliche Narkose durch abschwellende und muskelentspannende Medikamentengabe erweitert wird, was sich positiv auf mögliche Schmerzen in den ersten Stunden und Tagen nach der Brustvergrößerung auswirkt.
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