Subfasziale Brustvergrößerung: Für sportliche Frauen
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Subfasziale Brustvergrößerung: Für sportliche Frauen

myBody News, 30. März 2021
Subfasziale Brustvergrößerung bei sportliche Frauen

Die Brustvergrößerung mit Implantat ist eine der beliebtesten Schönheits-OPs bei Frauen – und es gibt verschiedene Wege sie durchzuführen. So gibt es beispielsweise drei verschiedene Arten des Zugangs, über den man das Implantat in die Brust einführt, ebenso wie drei verschiedene Möglichkeiten das Implantat in der Brust zu platzieren.

Die Implantatplatzierung unter bzw. hinter dem großen Brustmuskel hat sich als Standard etabliert. Allerdings eignet sich diese sogenannte submuskuläre Methode nicht für jede Frau. Insbesondere bei sehr sportlichen Frauen, kann die Brustvergrößerung eine Herausforderung sein, bei der man von der klassischen Vorgehensweise abweichen muss. So ist die submuskuläre Implantatlage für sportliche Frauen mit ausgeprägtem Brustmuskel weniger empfehlenswert, da Sportverzicht und Einschränkungen für mehrere Wochen bedacht werden müssen. Da aktive Frauen häufig weniger Fettgewebe im Brustbereich besitzen, ist die Positionierung des Implantats auf dem Brustmuskel (subglandulär) auch nicht ratsam, da sich Implantatränder bilden können und das Risiko für ein unnatürliches Aussehen gegeben ist. Hier kommt eine dritte Variante ins Spiel: Die subfasziale Brustvergrößerung.

Was ist die subfasziale Brustvergrößerung?

Die Technik der subfaszialen Brustvergrößerung ist noch relativ neu und wird nicht von jedem Chirurgen angeboten. Die Faszie, bei der es sich um eine etwa 1 Millimeter dünne Schicht bzw. Hülle des Brustmuskels handelt, wird dabei genutzt, um eine Tasche zu präparieren, in die das Implantat eingeführt werden kann. Das Implantat sitzt also fest zwischen Brustdrüse und Brustmuskel.

Welche Vorteile hat die subfasziale Brustvergrößerung?

Im Prinzip kombiniert die subfasziale Brustvergrößerung die Vorteile der submuskulären und subglandulären Implantateinlage: Die Faszie bedeckt das Implantat im oberen Teil und verringert so eine mögliche unschöne Faltenbildung. Außerdem werden Implantatkonturen kaschiert und ein natürliches, ästhetisches Ergebnis erzielt – vorausgesetzt, die Patientin verfügt über eine Weichteilbedeckung von mindestens 3 – 4 cm oberhalb des Brustmuskels. Ein weiterer Vorteil der subfaszialen Brustvergrößerung ist die geringe Downtime und reduzierte Schmerzen. Da lediglich die Muskelhülle abgelöst wird und der Brustmuskel intakt bleibt, zeichnet sich diese Vorgehensweise durch eine sehr kurze Erholungszeit aus und wird daher sehr gern von sportlichen Frauen in Anspruch genommen.

Für welche OP-Methode, Implantatlage und -typ man sich entscheidet, ist immer eine Frage der anatomischen Voraussetzungen, der Gewebebeschaffenheit und -verfügbarkeit sowie der gewünschten Implantatgröße. Eine individuelle Planung der Brustvergrößerung ist daher notwendig. In der persönlichen Beratung mit dem gewählten Arzt wird die am besten geeignete Technik für die Patientin festgelegt.

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