Wissen schafft Schönheit - Jahrestagung 2011 der GÄCD
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GÄCD Jahrestagung 2011

Wissen schafft Schönheit

Vom 13. bis 15. Oktober 2011 fand die 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland (GÄCD) statt. Im Hilton Hotel Düsseldorf versammelten sich Verbandsmitglieder und zahlreiche Kollegen der Branche, um fachliche Diskussionen beizuwohnen, sich über Neuigkeiten auszutauschen und moderne Behandlungstrends kennen zu lernen. Das Motto des Kongresses: Wissen schafft Schönheit.

Schönheit ist keine Frage des Alters - sagt der Volksmund. Doch gerade die altersstigmatisierenden Falten im Gesicht sind es, die uns schnell verlebt und erschöpft aussehen lassen. Ästhetische Behandlungen zur Verjüngung liegen daher voll im Trend. Insbesondere nicht-operative Maßnahmen zur Faltenbehandlung erklimmen konsequent die Spitze der Beliebtheit und bildeten eines der zentralen Kongressthemen.

 

Botox - Mythos und Wirklichkeit

Der wohl bekannteste Faltenkiller - Botox (kurz für Botulinumtoxin) - gehört laut GÄCD zu den risikoärmsten Verfahren in der Ästhetischen Medizin. Den Siegeszug des glättenden Giftes untermauern auch klinische Daten, nach denen Botox nicht nur durch seine entspannende Wirkung auf die Muskeln zu einer Glättung von Falten führt, sondern auch nachgewiesenermaßen einen Einfluss auf das Wachstum der sogenannten Fibroblasten hat, die für die Regeneration der Haut zuständig sind. Ebenso kann Botox die Hautstruktur verfeinern und Großporigkeit reduzieren. In angemessenen Dosen ist Botox trotz seines Namens nicht toxisch, sondern ein vielversprechendes Protein mit einer hohen Einsatzvielfalt.

Lasermedizin auf dem Vormarsch

Ein großes Thema auf dem GÄCD-Kongress 2011 bildeten auch die Möglichkeiten der fraktionierten Lasermedizin. Laser können ein großes chirurgisches Spektrum abdecken. Ob zur Faltenbehandlung oder zur Hautstraffung auch, und gerade im Bereich der Augen, die ausgereiften Lasergeräte von führenden Herstellern überzeugen mit beeindruckenden Resultaten. Für den Patienten ergeben sich daneben zahlreiche Vorteile: Der ästhetische Eingriff erfolgt ohne Skalpell, ist bei fachgemäßem Einsatz des Lasers nahezu komplikationsfrei und die Ausfallzeit ist deutlich verkürzt. Die Branche scheint sich sicher zu sein, dass die fraktionierten Laser zunehmend in Praxis und Klinik Einzug halten.

Der moderne Kurs der Brustchirurgie

Auch im operativen Therapiespektrum wurden neueste Entwicklungen und Methoden vorgestellt. Wer im Bereich der Brustchirurgie ein „Aussterben“ der Implantate befürchtete, auf Grund der Einführung von modernen, natürlichen Verfahren zur Brustvergrößerung, dem zeigte sich in den wissenschaftlichen Vorträgen ein ganz anderes Bild. Für eine größere Ästhetik kommen Silikongelkissen heute sogar vermehrt auch bei Brustverkleinerungen und -straffungen zum Einsatz, um nach der Reduktion und Anhebens des Busens ein optimales Volumen, vor allem im oft leeren oberen Brustbereich, aufzubauen. Ebenso ist es hinfällig, dass nur mit natürlichen Brustvergrößerungsmethoden OP-Risiken umgangen werden können. Denn nicht immer muss eine klassische Brust-OP in Vollnarkose durchgeführt werden. Im Assistentenforum stellt Dr. Mahdi Rezai (Düsseldorf) die Vorteile einer Brustvergrößerung in Lokalanästhesie heraus. Neben einem verminderten Narkoserisiko, reduzieren sich bei einem Verzicht auf die Vollnarkose laut Beobachtungen auch die postoperativen Schmerzen der Patientinnen.

Dr. Matthias Gensior - GÄCD 2011

Qualitätssicherung durch CE-Normen

Von größter Wichtigkeit und daher immer ein Thema auf der Jahrestagung: Die Qualität. Zur Sicherheit und zum maximalen Schutz der Patienten arbeiten medizinische Fachverbände derzeit an der europaweiten Norm für Ästhetisch-Plastische Chirurgie. Dr. Gensior, als Vertreter des Normungskomitees und neu gewählter GÄCD-Präsident, stellte den aktuelle Status Quo im Fachkreis vor. Details zu einzelnen Kriterien werden jedoch erst nach Verabschiedung veröffentlicht. In seiner Rede zur Kongresseröffnung gibt es allerdings schon erste Hinweise, wohin die Reise geht: „Im Sinne der Patienten sollte sich jeder Arzt an sein Fachgebiet halten, auch wenn die Approbation ausreicht, um alles zu machen und alles erlaubt ist.“.

Weiterführende Informationen

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