Kongress der VDÄPC 2017 - Top 5 Schöheits-OPs 2017
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Frühjahrsakademie VDÄPC 2017 Es wächst zusammen, was zusammen gehört

Banner VDÄPC Frühjahrsakademie 2017

Unter dem Motto „Es wächst zusammen, was zusammen gehört“ lud die VDÄPC gemeinschaftlich mit der DGÄPC vom 11. bis 13 Mai zu ihrer XVII. Frühjahrstagung nach Berlin ins Humboldt Carré ein. „Keine Stadt und keine Region in Europa repräsentiert so wie Berlin und Brandenburg das Zusammenwachsen und das Öffnen von Grenzen. Welcher Ort könnte also geeigneter sein als Berlin, um die gemeinsame VDÄPC/DGÄPC -Tagung auszurichten. Geht es doch in unserem Fachgebiet auch täglich um das Zusammenwachsen und das Überwinden von Grenzen und um das über den Tellerrand blicken.“ so die Tagungspräsidenten Dr. Ursula Tanzella und Dr. Klaus Ueberreiter im Einladungstext.

Hochkarätige nationale und internationale Operateure, namhafte Referenten und ein interessiertes Fachpublikum trafen zusammen, um im interdisziplinären Austausch neue Erkenntnisse zu sammeln. Thematisch drehte es sich in diesem Jahr um: Neues aus der Eigenfetttherapie, Kombinationseingriffe in der Mammachirurgie, Haartransplantation, Schweißtherapie, Männliche Plastische Chirurgie und Intimchirurgie.

Top 5 der Schönheitsoperationen 2016

Im Rahmen der VDÄPC-Frühjahrsakademie wurde auch die neue Statistik der Ästhetisch-Plastischen Operationen im Jahr 2016 vorgestellt. Die Zahlen wurden zum fünften Mal in Folge von der VDÄPC in Zusammenarbeit mit der DGÄPC durch eine Mitgliederbefragung (66 Prozent Beteiligung) erhoben. Insgesamt wurden 47.698 ästhetisch-plastische Operationen durch die 125 aktiven Mitglieder bei beiden Fachgesellschaften laut Hochrechnung durchgeführt. „Die ermittelten Eingriffszahlen zeigen, dass wir im Vergleich zum Vorjahr rund zehn Prozent mehr Operationen durchgeführt haben. Mit über 7.000 Fettabsaugungen insgesamt ist die Liposuktion die häufigste ästhetische Operation in Deutschland, gefolgt von der Brustvergrößerung und der Oberlidstraffung“, berichtet der Präsident der VDÄPC, Prof. Dennis von Heimburg.

Bild Pressekonferenz VDÄPC 2017
Pressekonferenz VDÄPC 2017: Elisabeth Abad, Prof. Dennis von Heimburg, Dr. Ursula Tanzella (v.li.)

Top 5 Schönheits-OPs Frauen

  • 1. Fettabsaugung 5.847
  • 2. Brustvergrößerung 5.411
  • 3. Oberlidstraffung 4.350
  • 4. Bruststraffung 2.808
  • 5. Intimchirurgie 2.638

Top 5 Schönheits-OPs Männer

  • 1. Fettabsaugung 1.189
  • 2. Gynäkomastie 1.118
  • 3. Oberlidstraffung 938
  • 4. Unterlidstraffung 490
  • 5. Nasenplastik 388

Besonders angestiegen sind Operationen in der Intimzone und chirurgische Eingriffe zur Bruststraffung, die sich beispielsweise mehr als verdoppelt haben. Mit einer Zunahme um 20 Prozent bleibt auch die Nachfrage nach minimal-invasiven Eingriffen ungebrochen. Die Anzahl der minimal-invasiven Eingriffe im Gesicht stieg von 42.758 im Jahr 2015 auf 51.500 im vergangenen Jahr.

Der Männeranteil unter den Patienten nimmt im Vergleich zu 2015 um ein Prozent leicht auf 13 Prozent zu. Überraschenderweise ist 2016 häufigster operativer Eingriff bei Frauen nicht wie in den Vorjahren die Brustvergrößerung, sondern wie bei den Männern die Fettabsaugung.

Brustvergrößerung mit Eigenfett zunehmend nachgefragt

Immer stärker werden von Patienten in Deutschland Behandlungen mit Eigenfett nachgefragt. Das körpereigene Biomaterial kommt insbesondere zur Vergrößerung oder Rekonstruktion der weiblichen Brust zum Einsatz. Allein im vergangenen Jahr führten die Mitglieder der VDÄPC rund 3.750 Behandlungen und Operationen mit Eigenfett durch.

Einer der wesentlichen Vorteile einer Brustvergrößerung mit Eigenfett ist die natürliche Haptik des Ergebnisses ohne ein möglicherweise störendes Fremdkörpergefühl. Die Operation ist zudem grundlegend schonender als ein Brustaufbau mit Implantaten. Und Kapselfibrosen, eine der häufigsten unerwünschten Nebenwirkung von Silikonimplantaten, sind bei dieser Vorgehensweise kein Thema. Doch auch wenn diese Methode in Deutschland im Kommen ist und immer öfter gewünscht wird, so werden in der Praxis mit nur etwa 5 Prozent drastisch weniger Brustvergrößerungen mit Eigenfett vorgenommen als Brustvergrößerungen mit Implantaten (95 Prozent). Prof. von Heimburg stellt klar, dass eine wohlproportionierte Brust oft ein formgebendes Implantat benötigt. Zudem sei mit Eigenfett nur eine moderate Vergrößerung möglich. Nach einer Sitzung kann die Patientin mit etwa einer halben Körbchengröße mehr rechnen. Für eine gewünschte Brustvergrößerung von A auf B mit Eigenfett würden demnach zwei Behandlungen gebraucht.

„Die vielversprechenden Erkenntnisse, die aktuelle Forschungen – vor allem im Bereich der Stammzellen – liefern, lassen viel für die Zukunft des Eigenfetts in der Ästhetisch-Plastischen erwarten“, sind jedoch die beiden Kongresspräsidenten Dr. Tanzella und Dr. Ueberreiter überzeugt. Ein wichtiges Anliegen der Tagung war es, über die weitere Einsatzmöglichkeiten von Eigenfett und Empfehlungen für die Behandlung zu diskutieren.

Kongress der VDÄPC 2017 - Top 5 Schöheits-OPs 2017
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