Diabetes mellitus
Der Name Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) kommt aus dem griechischen und bedeutet soviel wie „honigsüßer Durchfluss“. Patienten, die an Diabetes leiden, haben eine Stoffwechselstörung, die zu erhöhten Blutzuckerwerten führt. Erhöhte Blutzuckerwerte führen zu erheblichen Folgeerkrankungen an Augen, Nieren, Nervensystem, Gehirn, Herz und anderen Gefäßen.
Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei Arten von Diabetes. Diabetes Typ 1 entsteht meist schon im Jugendalter und ist Ausdruck von Insulinmangel. Bei Kindern und Jugendlichen, die an Diabetes Typ 1 leiden, zerstören Antikörper Insulin produzierende Zellen der Bauchspeicheldrüse.
Eine andere Form von Zuckerkrankheit ist die Diabetes vom Typ 2. Die Krankheit entsteht durch eine Resistenz der Körperzellen gegenüber Insulin. Darüber hinaus führt eine jahrelange Überproduktion von Insulin zu einer Schwächung der Insulin produzierenden Zellen. Diabetes Typ 2 tritt meist erst im Alter auf und wird deshalb auch als Altersdiabetes bezeichnet. Heutzutage sind auch übergewichtige Jugendliche von der Krankheit betroffen.
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