Laserverödung - Venenleiden mit Laser minimal-invasiv heilen
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Lexikon Komfortmedizin

Laserverödung

Bei der Laserverödung unterscheidet man den von außen auf die Haut aufgesetzten und den direkt in der Vene angesetzten Laser. Bei der äußeren Behandlung, mit der vor allem feine Besenreiser beseitigt werden können, dringt der Laserstrahl durch die Haut ein und wirkt erst in der Vene. Dort stoppt er den Blutfluss und verschweißt die Besenreiser, die nach kurzer Zeit vom Körper abgebaut werden. Die Laserverödung erfolgt in der Regel in mehreren Sitzungen; bis das endgültige Ergebnis erreicht ist, kann es bis zu sechs Wochen dauern. Die endovenöse Laserverödung wird vor allem bei großen Krampfadern angewandt. Dabei wird ein spezieller Venenlaser über einen dünnen Katheter in die Vene eingeführt. Durch die Bestrahlung wird die Gefäßwand geschädigt, so dass die Vene verklebt und sich von innen verschließt. Die verschlossene Vene bildet sich nach einiger Zeit in einen bindegewebsartigen Strang um und wird vom Körper abgebaut.

Die Laserverödung gilt als wirksame und schonende Alternative zum Venen-Stripping

Die endovenöse (oder endoluminale) Laserverödung wird eingesetzt, um Krampfadern von innen zu veröden. Dabei wird eine Spezialsonde in die Vene eingeführt, über welche die erkrankte Venenpartie gezielt mit einem Laserstrahl behandelt wird. Durch diese Bestrahlung werden die Gefäßinnenwände verschweißt und die Vene somit verschlossen. Die verödeten Venen stehen für den Blutfluss nicht mehr zur Verfügung. Ihre Funktion wird von gesunden Venen übernommen. Die Laserverödung erfolgt in der Regel ambulant in Lokalanästhesie. Da kein Schnitt, sondern nur eine kleine Punktion notwendig ist, um die Sonde einzubringen, führt die Laserverödung zu einem narbenfreien und ästhetischen Ergebnis. Auch postoperative Schmerzen oder Blutergüsse können im Vergleich zur operativen Venenentfernung deutlich reduziert werden. Nach ähnlichem Prinzip wie die Laserverödung funktioniert übrigens auch die Radiowellentherapie, bei der hochfrequenter Strom in die Vene geleitet wird. Diese endovenösen Behandlungen gelten als sicher, schonend und schmerzarm und stellen - wenn der ärztliche Befund es zulässt - eine interessante Alternative zum klassischen Venen-Stripping dar.

 

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