Stripping-Operation - Krampfadern und kranke Venen operativ entfernen
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Stripping-Operation

Die Stripping-Operation ist ein bewährtes Verfahren, um stark erweiterte oberflächliche Venen zu behandeln. Das „Ziehen“ der Krampfadern gilt vor allem bei erkrankten Stammvenen als äußerst effektive Methode. Bei der Stripping-Operation wird über einen kleinen Schnitt eine Sonde in die Vene eingeführt, vorgeschoben und über einen weiteren Schnitt wieder ausgeleitet. An beiden Seiten durchtrennt der Chirurg die Krampfader und zieht sie zusammen mit der Sonde wieder heraus. In der Regel wird bei der Stripping-Operation nur der defekte Venenabschnitt herausgezogen; die gesunden Anteile bleiben erhalten. Der Eingriff wird häufig in Vollnarkose durchgeführt, kann auf Wunsch aber auch mit lokaler Betäubung erfolgen.

Was Sie über die Stripping-Operation wissen sollten

Um eine Stripping-Operation durchführen zu können, muss das tiefe Venensystem intakt und durchgängig sein. Das lässt sich mit modernen bildgebenden Verfahren leicht feststellen. Empfiehlt der behandelnde Arzt die operative Entfernung der Vene, wird zunächst über einen kleinen Schnitt in der Leiste oder der Kniekehle die Einmündung der Stammvene in die tiefe Beinvene unterbunden. Dann werden die Verbindungsvenen abgebunden, so dass kein Blut vom tiefen ins oberflächliche Venensystem gelangen kann. Anschließend wird die erkrankte Vene durchtrennt und der betroffene Abschnitt herausgezogen. Unmittelbar nach der Stripping-Operation wird ein Kompressionsstrumpf über das Bein gezogen, um das Thromboserisiko zu verringern und die Heilung zu beschleunigen. Er sollte bis zu drei Monate lang täglich getragen werden. Nach ca. sechs Wochen findet eine erste Nachuntersuchung statt, bei der eventuell verbliebene Seitenäste der Stammvene verödet werden können. Die Stripping-Operation gilt bei fachgerechter Durchführung als weitgehend komplikationsfrei, dennoch können einige Risiken wie Blutergüsse oder Nervenreizungen nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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