DGÄPC - Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie
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DGÄPC Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V. (Abkürzung: DGÄPC) ist ein Berufsverband und eine wissenschaftliche Fachgesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie in Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main.

DGÄPC - Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie

Die DGÄPC wurde am 10.12.1972 in Nürnberg gegründet. Im Rahmen der vier Säulen der Plastischen Chirurgie (Rekonstruktive Chirurgie, Handchirurgie, Ästhetische Chirurgie und Verbrennungschirurgie) konzentriert sich die DGÄPC überwiegend auf die Säule der Ästhetischen Chirurgie und gilt als älteste Fachgesellschaft für diesen Fachbereich. Mitglieder der DGÄPC sind ausschließlich Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie.

Ziele der DGÄPC sind seit der Gründung im Jahr 1972 die Qualitätssicherung bei ästhetisch-plastischen Behandlungen und Operationen mit intensivem fachlichem Austausch unter Kollegen, die Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich sowie die Unterstützung auch bei betriebswirtschaftlichen Fragen der Mitglieder.

Zudem bietet die DGÄPC auch für Patient*innen zahlreiche Möglichkeiten, sich bereits vor einer Behandlung und/oder Operation ausreichend zu informieren. Hierfür werden auf der Website neben Artikeln auch Checklisten zur Verfügung gestellt.

Veranstaltungen

Die nächste DGÄPC Jahrestagung findet am 01. und 02.12.2023 in Rosenheim statt. Unter anderem werden hier auch die Zahlen der jährlich erhobenen DGÄPC Statistik veröffentlicht.

DGÄPC Logo

Veranstaltungen

 51. Jahrestagung der DGÄPC, 01. – 03. Dezember 2023 in Rosenheim

Veranstaltungsort: Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim 
Verbandspräsident: Dr. med. Alexander P. Hilpert
Tagungspräsident: Dr. Florian Sandweg

Die DGÄPC Statistik

Die DGÄPC Statistik ist eine der bundesweit größten Erhebungen der Interessen und Wünsche von Patient*innen im Bereich Ästhetisch-Plastischer Behandlungen und Operationen, denen sowohl eine medizinische Indikation zu Grunde liegt oder aber auch rein ästhetischer Natur sind.

Bereits seit 14 Jahren führen die Mitglieder der DGÄPC diese Befragung unter ihren Patient*innen durch. Der Zeitraum der Erhebung umfasst dabei jeweils ein Jahr. Die Statistik ist sowohl für die Gesellschaft als auch für Außenstehende ein wichtiger Indikator, rechtzeitig Tendenzen zu erkennen, zu interpretieren, die Grundlage für einen öffentlichen Diskurs zu schaffen und ggf. politisch gegenzusteuern. Auf myBody.de finden Interessierte regelmäßig Informationen über die aktuellen Zahlen.

DGÄPC Statistik: Brustvergrößerung als beliebteste Schönheitsoperation

In der aktuellen Patientenbefragung der DGÄPC können Ineressierte Infos über die Beliebtheit einzelner Behandlungen innerhalb der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie nachlesen. Mehr Infos: Aktuelle fachärztliche Statistiken zum Thema Brustvergrößerung

Aufnahmekriterien der DGÄPC

Der erste Schritt zur Mitgliedschaft erfolgt in der Regel über die Empfehlung eines bereits bestehenden Mitgliedes. Die DGÄPC widmet sich seit ihrer Gründung 1972 ausschließlich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Sie steht in diesem Teilbereich der Plastischen Chirurgie für Qualitätssicherung durch gegenseitige Unterstützung und Weiterbildung.

Das gilt sowohl für den fachlichen Bereich als auch für wirtschaftliche Fragestellungen. Dabei ist ein Vertrauensverhältnis unter den Mitgliedern ebenso wichtig wie die stetige Aus- und Weiterbildung im Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie. Um Mitglied zu werden, müssen neben dem Nachweis der Facharztausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Medizin weitere Aufnahmekriterien erfüllt werden:

  • Nachweis des Titels „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“ bzw. Chirurgie mit Teilgebiet „Plastische Chirurgie“
  • Tabellarischer Lebenslauf mit beruflichem Werdegang unter besonderer Berücksichtigung der Fortbildung in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie
  • Nachweis über Fort- und Weiterbildungen
  • eine mindestens dreijährige Tätigkeit als niedergelassener Arzt mit eigener Praxis/Klinik
  • Nachweis eines OP-Kataloges in der Ästhetischen Chirurgie
  • Verzeichnis der selbständig unter eigener Verantwortung durchgeführten Ästhetisch-Plastischen Operationen der letzten 2 Jahre
  • Verzeichnis der wissenschaftlichen Veröffentlichungen und Vorträge
  • Angaben über die zur Verfügung stehenden operativen Einrichtungen (Klinik, Praxis, Belegbetten, Personal, apparative Ausstattung)
  • Nachweis eines Qualitäts- und Notfallmanagements
  • Bürgschaften von zwei Ordentlichen Mitgliedern, Ehren- oder Ehemaligen Mitgliedern der Gesellschaft für die
  • Bestätigung der fachlichen Kompetenz des Anwärters/der Anwärterin
  • Aufnahme durch Mehrheitsabstimmung der DGÄPC-Mitglieder im Rahmen der Jahrestagung

Geschichte der DGÄPC

Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) wurde im Februar 1972 als erste Fachvereinigung auf diesem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie gegründet. Sie gilt daher als älteste Fachgesellschaft auf diesem Gebiet in Deutschland. Da die Säule der Ästhetischen Chirurgie im Rahmen der Plastischen Chirurgie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts noch eher nachlässig behandelt wurde, rückte für die damals noch wenigen ästhetisch-chirurgisch tätigen Ärzte der wissenschaftliche Austausch unter Kollegen immer mehr in den Fokus, um den Mangel an Fachliteratur auszugleichen.

Es waren vielmehr zwei Hamburger Chirurgen, unter anderem der Oralchirurg Prof. Dr. Dr. med. Michael Günther, die inspiriert von einem in Frankreich organisierten Verband, Kollegen einluden, sich wissenschaftlich auf dem speziellen Gebiet der Ästhetischen Chirurgie auszutauschen. Zu den Mitgliedern der ersten Stunde zählten auch Bekanntheiten wie der 2003 verstorbene Nürnberger Chirurg Dr. Franz Gsell. Ein Jahr nach diesem ersten Treffen und Erfahrungsaustausch wurde dann im Jahr 1972 die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie gegründet. Seit Gründung steht bei der DGÄPC Qualität an erster Stelle: Jeder Bewerber muss sich operativ beweisen und der Fachgesellschaft sein Können präsentieren. Die räumliche und personelle Ausstattung der Praxis oder Klinik sind weitere Punkte, die für die Mitgliedsauswahl entscheidend sind. Auch Ehrenmitglieder wie der weltweit bekannte und bereits verstorbene Professor Dr. Ivo Pitanguy teilten ihr Wissen mit den Mitgliedern der DGÄPC.

Vorstand der DGÄPC

Präsident: Dr. med. Alexander P. Hilpert (Duisburg/Düsseldorf)

Sekretär:  Dr. med. Helge Jens (Aachen)

Schatzmeisterin: Dr. med. Michaela Montanari (Bochum)

Schriftführer: Dr. med. Christoph Krüss (Hamburg)

Gründung: 1972 in Nürnberg

Ärzte der DGÄPC und weitere Spezialisten finden

Woran erkenne ich, in welchen Fachverbänden ein Arzt aktiv ist? myBody informiert neben Facharztrichtung und Vita auch über die Verbandsmitgliedschaften der einzelnen zertifizierten Fachärzte. Sie finden sie im Suchergebnis unter Detailinformationen zu jedem Arzt der entsprechenden Klinik.

Mitglieder der DGÄPC im Gespräch

Kontakt:

DGÄPC (Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie e.V.)
Geschäftsstelle
Hohenstaufenring 48-54
50674 Köln
Tel: +49 (0)221 - 298 511 10
Mail: info@dgaepc.de
Web: www.dgaepc.de

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