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Dr. Eugen Höfter - Bad Tölz

Kurzprofil Dr. med. Eugen A. Höfter

Dr. Eugen A. Höfter zählt in Deutschland zu den erfahrensten Spezialisten auf dem Gebiet der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Außerdem ist Dr. Höfter auf Grund seiner langjährigen Berufserfahrung und seinen zahlreichen nationalen und internationalen Auszeichnungen auch bei den Medien ein gefragter Berater und Experte. Seit 2008 betreibt Dr. Eugen Höfter zwei Praxen - in Bad Tölz und in München.

Besenreiser-Venenbehandlung mit Radiowellen

Beeindruckende Erfolge im optimalen Frequenzbereich

myBody: Herr Dr. Höfter, der Volksmund unterscheidet zwischen Besenreisern und Krampfadern. Aber gerade bei der Venenbehandlung mit Radiowellen taucht immer wieder der Begriff Besenreiser-Venen auf? Was genau sind Besenreiser-Venen?

Dr. Höfter: Besenreiser-Venen, auch bekannt als Besenreiservarizen, sind kleine erweiterte Venen in der obersten Hautschicht, die vor allem bei Frauen auftreten. Oftmals stellen diese Venenveränderungen nur ein kosmetisches Problem dar - ihr Anblick wird von vielen Frauen als unästhetisch empfunden - in einigen Fällen jedoch weisen sie auf schwerwiegende Venenerkrankungen hin.

 

myBody: Welche Körperstellen sollte ich beim „Selbst-Check“ bezüglich der Besenreiser-Krampfadern im Auge behalten?

Dr. Höfter: Besenreiservarizen finden sich vor allem an den Rück- und Außenseiten der Ober- und Unterschenkel. Zu beachten ist außerdem, dass Besenreiservarizen mit fortschreitendem Alter vermehrt auftreten können.

 

myBody: Wie werden Besenreiser-Venen heutzutage behandelt?

Dr. Höfter: Das hängt davon ab, wie groß die zu behandelnden Besenreiser-Venen sind. Die weitverbreitetste Methode ist die Verödungs-Therapie, die so genannte Sklerosierung, bei der ein bestimmter Wirkstoff direkt in die Vene injiziert wird, damit sie sich entzündet und dadurch verödet. Diese Methode ist besonders geeignet für tiefer liegende Venen mit einer bestimmten Größe. Bei der Behandlung kleinster Venen-Verästelungen hingegen ist die Laser-Therapie vorzuziehen, da eine Injektion ab einer bestimmten Venen-Größe einfach nicht mehr möglich ist. Und als dritte Methode gibt es die Behandlung mit Radiowellen. Diese Technik eignet sich besonders für die „Verschweißung“ von kleinen Besenreiservarizen, die für die Laser-Behandlung noch zu groß und die Sklerosierungstherapie bereits zu klein sind.

 

myBody: Welche Methode halten Sie für die geeignetste?

Dr. Eugen Höfter - Besenreiser-Venenbehandlung mit Radiowellen

Dr. Höfter: Ich selbst biete meinen Patientinnen und Patienten eine Kombinationstherapie an. Dabei werden zuerst die oberflächlich sichtbaren Gefäßerweiterungen mit Hilfe von Injektionen verödet und anschließend die feinen, noch verbliebenen kleinen Krampfadern durch die Haut hindurch mit einem Radiowellengerät verschweißt. Für ein optimales Ergebnis sollten mehrere Behandlungen in Kombination mit einer individuell abgestimmten Sklerosierungs-Therapie durchgeführt werden.

 

myBody: Was ist das Besondere an der Besenreiser-Venentherapie mit Radiowellen?

Dr. Höfter: Die Radiowellen- oder auch RF-Koagulation (Radiofrequenzkoagulation) sorgt dafür, dass beim Behandeln der Besenreiser-Krampfadern ausschließlich die Besenreiser-Krampfadern verödet werden und kein anderes Gewebe geschädigt wird. Außerdem zeigt die Venenbehandlung mit Radiowellen bereits nach kürzester Zeit erstaunliche Erfolge. Diese Eigenschaft hat übrigens auch dazu beigetragen, dass die Fettreduktion mittels Radiowellen mittlerweile so populär ist.

 

myBody: Das klingt zwar gut - aber erzielte nicht bereits die hochfrequente Elektrochirurgie ähnliche Erfolge wie die Radiowellen-Therapie?

Dr. Höfter: Diese Methode erzielte ohne jeden Zweifel ebenfalls sehr beeindruckende Erfolge. Allerdings arbeiten die von Ihnen erwähnten konventionellen Elektrochirurgie-Geräte mit Frequenzen zwischen 360 KHz und 1,7 MHz. In diesem vergleichsweise niedrigen Frequenzbereich kommt es beim Veröden von kleinen Krampfadern zu unerwünschten Schädigungen des umliegenden Gewebes - ein nicht zu unterschätzendes Risiko, was durch hochfrequente Radiowellen vermieden wird.

 

myBody: Die Besenreiser-Venenbehandlung mit Radiowellen hat also keine Nebenwirkungen?

Dr. Höfter: Nur sehr wenige, wie z.B. leichte Rötungen im Behandlungsbereich und eine minimale Krustenbildung der Haut. Im Gegensatz zu einer Laser-Behandlung müssen Sie jedoch nicht das Sonnenlicht meiden für einige Wochen, was ein Vorteil ist. Die Behandlung läuft vollständig ohne Blutergüsse ab und das Tragen von Stützstrümpfen über 24 h ist nicht unbedingt erforderlich, weil die Gefäße sofort verschweißt werden.

 

myBody: Ist man die Besenreiser-Krampfadern nach einer Behandlung endgültig los?

Dr. Höfter: Leider muss ich diese Frage mit einem „Nein“ beantworten. Die kleinen Krampfadern müssen zwar nicht, können aber wieder auftauchen; das hängt von der Veranlagung des jeweiligen Patienten ab.

 

myBody: Sehr geehrter Herr Dr. Höfter, haben Sie vielen Dank für das interessante Gespräch.

Weiterführende Informationen

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