Minimalinvasive Eingriffe nehmen zu
Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) verzeichnet enorm gestiegene Nachfragen nach nicht-chirurgischen ästhetischen Behandlungen, den sogenannten minimalinvasiven Eingriffen. Dazu gehören beispielsweise Faltenunterspritzung, wie Botoxinjektionen oder Injektion von Hyaluronsäure, und die Anwendung von Thermage ®.
Die American Society for Aesthetic Plastic Surgery (ASAPS) spricht sogar von einem achteinhalbfachen Anstieg der nichtoperativen Behandlungen im Zeitraum von 1997 bis 2007. Dieser Aufwärtstrend sei dagegen bei Schönheitsoperationen, wie Brustvergrößerung, Fettabsaugung, Bauchstraffung oder Facelift, nicht so deutlich spürbar. Die Nachfrage nach ästhetischer Chirurgie bewegt sich sowohl in den USA als auch in Deutschland auf einem stabilen Niveau.
Die Zunahme der minimalinvasiven Eingriffe geht zum einen mit der schnellen Entwicklung innovativer nicht-chirurgischer Behandlungs-
methoden einher. Einen weiteren Grund sieht DGÄPC-Präsident Dr. Joachim Graf von Finckenstein in der Notwendigkeit einer Folgebehandlung. Beispielsweise eine Faltenbehandlung mit Botox muss für ein beständiges Ergebnis etwa zwei bis vier Mal im Jahr durchgeführt werden.
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