Brackets und Aligner für Erwachsene - mabelle
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Unbehandelte Zahnfehlstellungen lösen sich leider nicht von alleine und können sich auch erst im Laufe des Erwachsenenalters entwickeln. Die Hälfte aller Erwachsenen mit Zahnfehlstellungen entscheidet sich mittlerweile aus ästhetischen Gründen für eine Korrektur.

Nahaufnahme eines Mundes mit Brackets

Brackets sind heute effektiver und unauffälliger

Schiefe Zähne verursachen oftmals einen erheblichen Leidensdruck. Unbeschwertes Lachen ist nicht möglich, Fotos mit offenem Mund undenkbar. Es gibt unterschiedliche Systeme, um die Zähne möglichst schnell und effektiv in ihre Schranken zu weisen. Dr. Diana Svoboda, ärztliche Leiterin der diPura Fachklinik für Zahnästhetik und Implantologie in Essen, resümiert für uns den Status quo: „Feste Zahnspangen gelten noch immer als der Goldstandard für eine wirkungsvolle Korrektur. Moderne Bracketsysteme arbeiten mittlerweile sehr schnell und punkten deshalb mit einer kurzen Tragedauer. Das ist besonders für Erwachsene ein großer Vorteil.“ Effektiv, aber auffällig. Welche subtileren Möglichkeiten gibt es? Dr. Svoboda: „Leichte Fehlstellungen lassen sich mit sogenannten Alignern behandeln. Diese durchsichtigen Kunststoffschienen müssen allerdings bis zu 22 Stunden am Tag getragen werden, damit ein gutes Behandlungsergebnis erzielt werden kann. Das kann bis zu 18 Monate dauern.

Nahaufnahme eines geschlossenen Mundes

Überblick

Brackets: Festsitzende Spange, bei der ein Ansatzpunkt auf jeden Zahn geklebt wird. Auch schwere Fehlstellungen können korrigiert werden. Besondere Zahnhygiene ist nötig.

Aligner: Durchsichtige Kunststoffschienen, die ganztags getragen werden. Moderate Fehlstellungen lassen sich unauffällig beheben. Kosten: 3.000 bis 6.000 Euro.

Lingualtechnik: Bracketsystem an der Zahninnenseite. Unsichtbar und effektiv, kann das Sprechen aber erschweren. Komplex in der Anbringung, darum mindestens 2.000 Euro teurer als die normale Spange.

Es gibt auch spezielle feste Zahnspangen, deren Brackets von innen an den Zähnen angebracht werden. Dieses System ist gänzlich unsichtbar. Allerdings können starke Beeinträchtigungen beim Sprechen und Kauen entstehen. Zudem sind die Brackets auch schwieriger auf der Zahninnenseite zu platzieren. Eine sorgfältige Zahnhygiene ist bei diesem System eine absolute Voraussetzung, damit es nicht zu Karies oder Parodontitis kommt.“

In drei bis sechs Monaten zu perfekten Zähnen

Brackets sind nach wie vor am wirkungsvollsten. Am Komfort hat sich in den letzten Jahren aber einiges geändert: „Die Brackets der neuesten Generation sind fast um das Dreifache kleiner als früher. Sie bestehen aus Kunststoff oder Keramik und verfärben sich nicht. Durch eine besonders feine Verarbeitung sind sie nahezu unsichtbar und ermöglichen dem Patienten den größtmöglichen Tragekomfort. Es wirken nur sehr geringe Kräfte auf die Brackets ein. Dadurch sind die Zähne viel weniger Spannung ausgesetzt und können einfacher, schonender und schneller in die richtige Position gebracht werden. Durch ein häufigeres Nachjustieren der elastischen Verbindungsbögen verkürzt sich die Tragedauer immens. Je nach Grad der Fehlstellung kommen wir mittlerweile mit einer Tragedauer von drei bis sechs Monaten gut aus. Früher dauerte es zwei bis drei Jahre.“ Die kürzere Dauer macht die Behandlung auch etwas günstiger. Mit Kosten von im Schnitt 1.500 bis 2.000 Euro muss gerechnet werden.

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