Kurzprofil Dr. med. Mark A. Wolter

Ausgebildet zum chirurgischen Facharzt hat sich Dr. med. Mark A. Wolter in den letzten 15 Jahren insbesondere auf ästhetisch-plastische Eingriffe spezialisiert. Hierfür nimmt er selbst regelmäßig an Weiterbildungskongressen teil und ist mit seiner Praxis von der DEKRA zertifiziert. Wegen seines chirurgischen Könnens wurde ihm von der „Internationalen Gesellschaft für Ästhetische Medizin e.V.“ (IGÄM) das ebenfalls von der DEKRA zertifizierte und nach sehr strengen Kriterien vergebene Gütesiegel für Brustvergrößerungen, Ober- und Unterlidkorrekturen sowie Face-Liftings verliehen.

Das Beratungsgespräch vor der Schönheits-OP

Worauf muss ich achten?

myBody: Sehr geehrter Herr Dr. Wolter, neben einer fundierten chirurgischen Ausbildung, umfassender Praxiserfahrung und regelmäßigen Fortbildung halten Sie noch einen weiteren Schwerpunkt für Ihre Arbeit in der ästhetisch-plastischen Chirurgie für unerlässlich: Die ausführliche Beratung der Patienten. Warum ist diese so wichtig?

Dr. Wolter: Heutzutage stehen uns, also den auf dem ästhetisch-plastischen Gebiet tätigen Chirurgen, diverse Methoden und Techniken zur Verfügung, die theoretisch ein optimales Ergebnis ermöglichen. Auch sind viele Operationen, wie die Brustvergrößerung oder das Fettabsaugen, mittlerweile Routine-Eingriffe. Doch diese aktuellen Standards dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass es in der Praxis stets auch Risiken und Grenzen gibt. Risiken und Grenzen, die von Patient zu Patient und von Körper zu Körper unterschiedlich ausfallen. Daher ist es immens wichtig, dass ein Facharzt im Vorfeld einer Behandlung eine ausführliche Beratung und gegebenenfalls Untersuchung durchführt. Nur so kann der Chirurg sich mit dem Wunsch des Patienten auseinandersetzen und die individuellen Möglichkeiten und Risiken erläutern. Dies ist bei der Brustvergrößerung ganz besonders wichtig, da auch ein objektiv schönes Ergebnis ja immer noch nicht den Wunsch der Patientin bezüglich Größe und Form treffen muss.

myBody: Wann mangelt es einem Beratungsgespräch Ihrer Meinung nach an der notwendigen Qualität?

Dr. Wolter: Wenn im Beratungsgespräch nicht auf mögliche Risiken hingewiesen und nicht auf den Patientenwunsch und die Fragen eingegangen wird, sollte man alarmiert sein. Will ein Arzt einen Patienten so schnell wie möglich „abfertigen“, würde ich ihn ebenfalls gleich von der Liste streichen - eine ausführliche und gute Beratung zur Brustvergrößerung beispielsweise ist mit Untersuchung und Vermessung in einer halben Stunde oder weniger nicht zu schaffen. Ich nehme mir 50-60 Minuten Zeit, manchmal sogar mehr. Auch Ärzte die Ängste damit beantworten, dass bei ihnen immer alles "perfekt" wird und die alles "können", sollte man tunlichst meiden, da es immer auch Komplikationen geben kann. Generell ist es dienlich, sich mindestens bei zwei Ärzten beraten zu lassen, um besser vergleichen zu können.

myBody: Welche Elemente halten Sie in einem Beratungsgespräch für besonders wichtig?

Dr. Wolter: Wichtige Elemente eines Beratungsgesprächs sind die so genannten Vorher-Nachher-Bilder. Auf diesen Bildern sieht man einerseits, ob sich die eigenen Vorstellungen von Schönheit mit denen des Arztes decken. Andererseits dienen die Vorher-Nachher-Aufnahmen als Zeugnis der bisherigen Arbeit des Schönheitschirurgen. Patienten sollten also darauf achten, dass Ihnen der behandelnde Arzt relativ aktuelle Bilder eben des Eingriffs zeigt, für welchen sich der Patient interessiert.

myBody: Wie können sich Patienten auf das Gespräch vorbereiten?

Dr. Wolter: Patienten sollten sich vorab am Besten bei seriösen Quellen über den gewünschten Eingriff informieren. So hat man dann im Gespräch selbst eine gute Wissensbasis und kann gezielte Fragen stellen. Damit wiederum keine Frage unbeantwortet bleibt, rate ich Patienten dazu, sich die Fragen aufzuschreiben und in das Beratungsgespräch mitzunehmen.

myBody: Bevor es jedoch zu einer Beratung kommt, muss ein Patient erst einmal einen passenden ästhetischen Chirurgen finden. Da die Auswahl hier schier grenzenlos scheint: Wie kann ein Patient eine gelungene Vorauswahl treffen?

Dr. Wolter: Eine Mitgliedschaft in einem einschlägigen medizinischen Verband ist immer ein Hinweis auf die Qualifikation des Arztes. Denn solche fachbezogenen Gesellschaften legen Wert auf Qualität und Sicherheit bei Schönheitsoperationen und garantieren dies durch kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Mitglieder. Einen guten zusätzlichen Anhaltspunkt für einen seriösen Arzt bietet beispielsweise die „Internationale Gesellschaft für ästhetische Medizin“ (IGÄM). 2008 führte die IGÄM in Zusammenarbeit mit der DEKRA ein nach strengen Kriterien zu erwerbendes Gütesiegel für ihre Mitglieder ein. Voraussetzung für diese Zertifizierung ist zum einen, dass der zu zertifizierende Eingriff nachweislich insgesamt mindestens hundertmal und auch in den letzten Jahren regelmäßig durchgeführt wurde, er nach gültigen Standards und in geprüften Kliniken operiert wird und eine Versicherung für diesen speziellen Eingriff besteht. In diesem Zusammenhang möchte ich auch darauf hinweisen, dass niemand alles gleich gut kann und oft operiert und deshalb das Gütesiegel auch für maximal 3 Gebiete vergeben wird. Dies fördert die Kooperation zwischen Spezialisten, wie ich es schon lange als Vorstandsmitglied der IGÄM fordere und in meiner Praxis auch lebe.

myBody: Wo können Interessierte diese Zertifikate einsehen?

Dr. Wolter: Welche Ärzte welche Zertifikate erworben haben, kann man im Internet auf der Seite der IGÄM nachlesen.

myBody: Herr Dr. Wolter, haben Sie vielen Dank für das interessante Gespräch.

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