Wunsch-OP Brustvergrößerung Fragen & Antworten
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Wunsch-OP Brustvergrößerung Fragen an mich und den Arzt

Kaum eine andere Beauty-OP ist so beliebt wie die Brustvergrößerung. Bereits seit über 50 Jahren lassen sich Frauen ihre Brust mit Implantaten aufpolstern, welche mit Silikongel gefüllt sind. Jede Einzelne hat ihre eigene Geschichte und Gründe für den Eingriff, sei es die schon immer kaum vorhandene Brust oder der Busen, der nach Schwangerschaft oder der Schwerkraft ergeben, außer Form geraten ist.

Frau liegt auf dem OP-Tisch

Spielen Frauen mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung, so ist es ratsam, dass sie zunächst für sich ganz allein ihre Wünsche definieren und auch kritisch ihre Motivation für den Eingriff hinterfragen. Erst an zweiter Stelle wird der Arzt in den Entscheidungsprozess mit einbezogen, indem man ihm ausführlich seine Vorstellungen mitteilt und die medizinische Realisierbarkeit, u.a. auch anhand von körperlichen Untersuchungen, feststellen lässt.

Fragen und Überlegungen vor der Brustvergrößerung

  • Warum wünsche ich mir eine Brustvergrößerung?

Wenn man eine medizinische OP in Betracht zieht, um sich äußerlich zu verändern, erhofft man sich natürlich etwas davon. Die meisten Frauen wünschen sich zufriedener mit ihrem Körper zu sein. Attraktivität und Weiblichkeit ist für sie gleichgesetzt mit einer großen Brust. Die meist subjektive Einschätzung der „zu kleinen Brust“ kann dann sogar Schamgefühle und richtiges Seelenleid verursachen. Eine Brust-OP ist für diese Frauen ein Weg in ein neues Lebensglück. Mitunter ist ihr Selbstwertgefühl so im Keller, dass sich dies auch negativ auf das sexuelle Erleben auswirkt. Das Sexualleben zu verbessern könnte demnach ebenso eine Motivation sein. Aber auch Gründe, die das Modebewusstsein betreffen, haben ihre Berechtigung. Manche Frauen wünschen sich eine Brustvergrößerung, um beispielsweise nicht mehr auf Push-up-BHs angewiesen sein zu müssen, um Oberteile ausfüllen zu können. Oder sie möchten gern Kleidung tragen, die die Weiblichkeit mit einem tiefen Ausschnitt betonen. Generell ist der psychologische Aspekt aber meist vorrangig. Eine Brustvergrößerung kann Leid und Komplexe beenden und der Wunsch nach einer Brustvergrößerung ist primär verbunden mit dem Wunsch nach Selbstvertrauen und Wohlbefinden.

  • Ist die Brustvergrößerung mein eigener Wunsch?

Alles was man macht, sollte man für sich selbst tun. Und nicht, weil es ein anderer erwartet oder man meint, nur dann den Schönheitsvorstellungen des Partners zu genügen. So gibt es Frauen, die wissen ihr Mann steht auf große Busen, sind selbst obenrum nicht so üppig ausgestattet und lassen sich deshalb vom Beauty-Doc nachhelfen. Das kann definitiv nicht der richtige Weg sein. Frauen sollten bei der Entscheidung für eine Brustvergrößerung nur an sich selbst denken: Es ist und bleibt eine sehr persönliche Angelegenheit – und jeder entscheidet selbst über seinen Körper.

  • Kann ich mir eine Brustvergrößerung finanziell leisten?

Die Kosten für einen Eingriff sind natürlich ein erheblicher Faktor. Denn für eine Brustvergrößerung liegen keine medizinischen Gründe vor, weswegen die Kosten nicht die Krankenkassen tragen, sondern die Patientin selbst – Ausnahme sind notwendige OPs nach einer Krebserkrankung. In Deutschland kostet eine Brustvergrößerung durchschnittlich 5.000 bis 6.000 Euro. Diese Summe müsste frau stemmen können. Und nicht nur das. Auch für sämtliche Folgeeingriffe und Nachbehandlungen, die aufgrund von einer Kapselfibrose oder einem Implantatwechsel erforderlich sein können, muss man finanziell gewappnet sein. Es besteht allerdings hierfür die Möglichkeit eine Folgekostenversicherung abzuschließen, die das finanzielle Restrisiko bei ästhetisch-plastischen Operationen wie der Brustvergrößerung absichert.

Ob man sich die OP-Summe anspart, einen „Schönheits-Kredit“ aufnimmt oder wenn es von der Klinik angeboten wird in Raten zahlt, bleibt jedem selbst überlassen. Für viele Frauen ist der Wunsch nach einer Brustvergrößerung so stark, dass sie bereits ein paar Jahre lang Geld bei Seite gelegt haben oder bereit sind sich im Alltag einzuschränken und auf manche Dinge zu verzichten, um die monatlichen Zahlungen bis zur Tilgung der OP-Summe leisten zu können.

Finanzierungsbeispiel Brustvergrößerung mit Implantat

  • Rate 90,- € / Monat
  • Finanzierungssumme 6.000 Euro
  • Laufzeit 72 Monate
  • Zinssatz (eff. Jahreszins) 4,15 % p.a.

 

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  • Wie sieht der für mich perfekte Busen aus?

Die Vorstellung der Patientin zu Größe und Form des neuen Busens wird ausführlich mit dem behandelnden Arzt im Beratungsgespräch besprochen, um dann die geeigneten Implantate (natürlich, sexy, rund, weich, tropfenförmig) aussuchen und die passende Methode (Zugang über Unterbrustfalte oder Achsel, mit oder ohne Brustwarzenkorrektur, etc.) bestimmen zu können. Man sollte sich deshalb schon vorher klar vor Augen führen, in welcher Dimension die Brustvergrößerung ablaufen soll. Findet man seine Brust im Verhältnis zum restlichen Körper zu klein und möchte sie „nur“ zur Körpersilhouette passend haben. Oder wünscht man sich eine größere Brust, die proportional auffälliger ist. Eher seltener wird mehr als ein gut gefüllter C- oder D-Cup gewünscht. Natürlich ist aber auch eine sogenannte XXL Brustvergrößerung möglich, wenn es die körperlichen Voraussetzungen erlauben und eine Übergröße von der Frau favorisiert wird. Um dem Arzt die eigenen Wünsche möglichst präzise vermitteln zu können, empfiehlt es sich, Fotos aus Zeitschriften oder Bilder aus dem Internet mitzunehmen, auf denen die gewünschte Brustform deutlich erkennbar ist.

  • Ist jetzt der richtige Zeitpunkt?

Der „Zeitpunkt“ für die Brustvergrößerung bezieht sich nicht allein auf das Alter. Es gibt im Übrigen auch nicht DAS optimale Alter. Jedoch sollte die Entwicklung der Brust und der Brustdrüsen beendet sein, wovon man nach dem Erreichen des 21. Lebensjahres ausgehen kann. Idealerweise ist auch schon die Familienplanung abgeschlossen, da man damit rechnen kann, dass sich die Brüste nach der Schwangerschaft und Stillzeit verändern und ggf. eine erneute OP notwendig wird.

  • Wen weihe ich in meine Pläne ein?

Es ist wichtig abzuwägen, wer von dem Eingriff erfahren soll - und den Behandlungsweg sowohl begleiten als auch unterstützen kann. Oftmals weihen Frauen nur ihren Mann, Eltern oder die beste Freundin ein, weil sie befürchten, dass andere kein Verständnis für ihre Entscheidung haben. Bei manchen wissen nicht einmal die engsten Menschen von dem geplanten Eingriff. Je nachdem wie auffällig die Veränderung am Dekolleté ist, sollte man sich allerdings Gedanken darüber machen, dass man die OP wahrscheinlich nicht gänzlich geheim halten kann; und wie man dann mit eventuellen Fragen von Kollegen und Bekannten umgeht.

Dass es immer Menschen geben wird, bei denen Silikonbrüste mit Vorurteilen behaftet sind, muss man wissen, akzeptieren und auf etwaige Äußerungen vorbereitet sein. Manche Frauen zögern beispielsweise sogar den Frauenarztbesuch nach einer Brust-OP hinaus, weil sie nicht wissen, wie die Einstellung ihres Gynäkologen zum Thema Brustvergrößerung sein wird. Dabei muss sich keine Frau rechtfertigen für eine Entscheidung, die sie für sich und ihren Körper getroffen hat. Ob man seine Motive dafür mitteilt oder die Hintergründe lieber für sich behält ist, obliegt letztlich jeder einzelnen.

  • Bin ich mir sicher diesen Weg zu gehen?

Bei allen Überlegungen muss man berücksichtigen, dass die Brustvergrößerung ein operativer Eingriff ist, der nicht ganz risikolos ist. Die Frau sollte beispielsweise in Betracht ziehen, dass sie das Implantat nicht verträgt und es theoretisch denkbar ist, dass eine Kapselverhärtung auftritt, die unangenehme Folgen bzw. Folgebehandlungen nach sich ziehen kann. Deshalb sollte man sich ganz sicher sein, diesen Weg gehen zu wollen, um seinen Traum vom schönen Busen zu verwirklichen.

FAZIT: Prüfen Sie Ihren Wunsch nach einer Brustvergrößerung auf Herz und Nieren!

Der Entschluss zu einer Veränderung ist gefasst. Nun steht das ärztliche Beratungsgespräch an, um die tatsächliche Bedeutung eines operativen Eingriffs und mögliche Risiken einordnen zu können. Die nachfolgenden Fragen sollen interessierten Patientinnen helfen, gut vorbereitet in den Termin zu gehen und danach - oder nach einem weiterem Gespräch - sicher ihre finale und persönliche Entscheidung für oder gegen den Eingriff Brustvergrößerung zu treffen.

Wichtig ist, dass der Arzt, der berät auch derjenige ist, der später operieren wird. Bei jedem Beauty-Eingriff und gerade bei einer Brustvergrößerung müssen sich Arzt und Patientin über das gewünschte Ergebnis der Operation einig sein. Und auf diesem Fundament alle Kriterien rund um die Behandlung abstimmen und planen.

Fragen zur Brustvergrößerung an den Arzt

  • Führen Sie schwerpunktmäßig Brustvergrößerungen durch und wie viele Operationen haben Sie schon erfolgreich durchgeführt?

Eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg der Brustvergrößerung ist die OP-Anzahl und Erfahrung des Arztes. Idealerweise ist der Arzt Ihrer Wahl spezialisiert auf brustchirurgische Eingriffe und "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie". Diese fundierte Weiterbildung qualifiziert ihn zur Durchführung sämtlicher medizinischer Schönheitskorrekturen und belegt seine Operationspraxis.

  • Was sind die aktuell gängigsten Operationsmethoden und Standards für eine Brustvergrößerung?

Im Beratungsgespräch sollte der Arzt hinsichtlich der unterschiedlichen Möglichkeiten und Methoden bei einer Brustvergrößerung ausreichend informieren. Wird die Brustvergrößerung mit Implantat gewünscht, sind verschiedene Schnitttechniken möglich. Um das Implantat sicher in die Brust zu integrieren kann man es über einen Schnitt in der Brustfalte oder in der Achselhöhle einbringen. Bei kleineren Implantaten ist eine weitere Möglichkeit der Zugang über einen halbmondförmigen Schnitt um die Brustwarze. Neben dem Einsatz von Implantaten gibt es auch Methoden, die ohne eine Operation auskommen. Dazu gehört u.a. die Brustvergrößerung mit Eigenfett, die sich für einen moderaten Volumenaufbau der Brust eignet. Methoden der Brustvergrößerung im Überblick

  • Beherrschen Sie alle Techniken und welche wenden Sie bevorzugt an?

Bei Ärzten, die schwerpunktmäßig Brustoperationen durchführen, können Sie sich in der Regel darauf verlassen, dass sie sowohl unterschiedliche bewährte Methoden und neue OP-Techniken kennen als auch die praktischen fachlichen Fertigkeiten besitzen, um sie erfolgreich anzuwenden. Dies hat deshalb Relevanz, weil der Arzt so bestmöglich auf die individuellen körperlichen Gegebenheiten und persönlichen Wünsche einer Frau bei der Gestaltung der neuen Brust eingehen kann.

  • Passt mein Wunschbild zu meiner Körperform und ist es überhaupt realisierbar?

Viele Frauen haben eine Vorstellung von ihrer neuen Brust. Meist orientieren sich bei der Größe auch an gängigen Körbchengrößen. Darauf sollte man sich nicht zu sehr versteifen. Ein Spezialist kann bei der Implantatauswahl kompetent beraten, wird die Frau verschiedene Testimplantate, sogenannte Sizer, „anprobieren“ lassen und mit ihr gemeinsam die optimale Größe für ihre individuelle Anatomie finden, die dazu auch medizinisch sinnvoll ist. Wichtig ist, dass der Arzt die Wunschgröße der Patientin bei seiner Planung beachtet. D.h. wenn sich die Frau einen großen Busen und viel Volumen wünscht, sollte der Arzt diesem Willen nachgehen, auch wenn er subjektiv anders entscheiden würde. Andererseits sollte die Patientin ihrem Arzt Vertrauen schenken, wenn dieser medizinische Einwände hat oder das Ergebnis ästhetisch beeinträchtigt sieht.

  • Können Sie mir Vorher-Nachher Bilder zeigen?

Beste Planungssicherheit erreicht man über die visuelle Kommunikation. Vorher-Nachher Bilder sind besonders anschaulich. Die Patientin kann sich aus den von dem Arzt erzielten Resultaten aus früheren Brustvergrößerungen ihr „ideales“ Bild heraussuchen und der Arzt sich damit über ihren Wunschbusen klarer werden. Die Fotos sind zudem ein Beleg für die Arbeit des Arztes. Brustvergrößerung Vorher-Nachher

  • Mit welchen Risiken muss ich rechnen?

Vorsicht ist geboten bei Ärzten, die Komplikationen und Risiken unter den Tisch kehren und bei denen nach eigenen Aussagen immer alles reibungslos verläuft. Denn jede Operation – auch die Brustvergrößerung – ist mit Risiken verbunden, die der Arzt klar herausstellen sollte; insbesondere spezielle OP-Risiken wie die Kapselfibrose.

  • Was passiert bei Komplikationen? Welche Kosten können entstehen und wer hat sie zu übernehmen?

Hier geht es um das Thema Folgekosten. In der Regel müssen alle Kosten rund um die Brustvergrößerung von der Patientin selbst getragen werden – auch im Falle von Komplikationen und den entsprechend notwendigen Nach- bzw. Folgebehandlungen. Ihr Arzt sollte Ihnen hierzu mögliche Versicherungsoptionen aufzeigen.

  • Welche Gesamtkosten kommen auf mich zu und gibt es Finanzierungsmöglichkeiten?

Haben Sie und Ihr Arzt sich für ein Verfahren entschieden und sind alle körperlichen Untersuchungen abgeschlossen, können die Kosten für die Brustvergrößerung konkret kalkuliert werden. Sie sollten dann einen ausführlichen Kostenvoranschlag ausgehändigt bekommen, der alle Leistungen rund um Ihre Brustvergrößerung (Implantate, Narkose, Übernachtung, etc.) enthält. Sie können in diesem Zusammenhang zumindest anfragen, ob generell eine Ratenzahlung angeboten wird. Meist kümmern sich dann die Praxismitarbeiter um die weiteren formellen Angelegenheiten.

Nach dem Beratungsgespräch: Es ist wichtig, dass Sie sich nach dem Beratungsgespräch nochmals in aller Ruhe Zeit nehmen, um Ihre Entscheidung abzuwägen. Versuchen Sie sich Form und Größe der neuen Brust vorzustellen. Entscheiden Sie sich erst dann für den Eingriff, wenn wirklich alle Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet sind und Sie mit dem angestrebten Ergebnis vollkommen übereinstimmen. Kein Arzt wird Sie zu einer Entscheidung drängen. Sind im Nachhinein noch Fragen offen, so klären Sie diese in einem weiteren Gespräch.

FAZIT: Wenn Sie alle Fragen gestellt haben und alles wissen, was Sie wissen müssen, können Sie guten Gewissens Ihre ganz persönliche Entscheidung für Ihren Körper und Ihr Leben fällen!

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