Magenballon platzen: Wie gefährlich ist ein Magenballon?
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Magenballon platzen Kann ein Magenballon platzen?

Stark übergewichtigen Menschen fällt es schwer, eingefahrene Lebensmuster zu durchbrechen und mit eigner Willensstärke abzunehmen. Und das obwohl es den meisten bewusst ist, dass sie aufgrund des Übergewichts von diversen gesundheitlichen Problemen betroffen sind, die sich ohne Gewichtsreduktion nicht in den Griff bekommen lassen oder sich zunehmend verschlimmern werden. Eine Magenballon kann ihnen auf dem Weg zu einem gesunden Lebensstil eine große Motivationshilfe sein.

Die Magenballon-Behandlung basiert auf einem einfachen Prinzip. Der Ballon nimmt aufgefüllt so viel Platz im Magen ein, dass der Patient gezwungenermaßen nur wenig essen kann. Der Magenballon ist quasi eine nichtoperative Alternative zur operativen Magenverkleinerung – allerdings nur 4 bis 12 Monate, je nachdem welcher Magenballon-Typ verwendet wurde und wie lange die Tragedauer ist. Doch welche Risiken hat solch eine Behandlung. Ist der Magenballon gefährlich? Oder kann er sogar platzen?

Moderne Magenballon-Systeme bestehen aus hochwertigem Silikon, das auch längere Zeit der Magensäure standhält. Nichtsdestotrotz besteht das seltene Risiko, dass der Magenballon platzt oder genauer gesagt leckt und sich entleert. In diesem Fall sollte sofort gehandelt werden, damit der entleerte Magenballon nicht in den Darm wandert und dort einen Darmverschluss verursacht. Eine Deflation des Magenballons, wie sie der Mediziner nennt, muss keine Schmerzen erzeugen. Da die Flüssigkeit des Ballons mit Farbe versehen wird, kann der Patient an der Einfärbung des Urins sofort feststellen, wenn der Ballon beschädigt ist. Ein geplatzter, kollabierter Magenballon sollte in jedem Fall unverzüglich entfernt werden. Platzt der Magenballon in der Nacht muss der Patient in die Notaufnahme. Auch bei einem Verdacht auf eine Deflation ist es sinnvoll einen Arzt zu Rate zu ziehen.

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