Parodontologie auf myBody.de - Methoden zur Behandung von Parodontitis
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Parodontologie Methoden

Methoden der Parodontologie im Überblick

Wesentliches Ziel der Parodontologie ist die Entfernung der entzündungsverursachenden Keime. Hierzu können verschiedene Methoden zum Einsatz kommen:

Reinigung mit Handinstrumenten, Ultraschall oder Laser

Die konventionelle Behandlung, die bei leichteren Formen der Parodontitis durchgeführt wird, erfolgt mit Handinstrumenten, mit denen die Beläge manuell abgekratzt werden. Es folgt in der Regel ein Glätten und Säubern der Wurzeloberflächen, um einen erneuten Bakterienbefall zu verhindern.

War es früher üblich, vor allem bei tieferen Taschen chirurgische Maßnahmen zu ergreifen, haben sich in der Parodontologie inzwischen schonendere Methoden etabliert, um Konkremente und Ablagerungen aus den Zahnfleischtaschen zu entfernen. Zu diesen Verfahren gehören vor allem Ultraschall und Laser.

Beim Ultraschall-Verfahren werden die Zähne in Schwingung versetzt und die Zahnfleischtaschen mit einer zugeleiteten Flüssigkeit durchspült. Die Verwirbelungen und Schwingungen sorgen dafür, dass die Beläge zerstört und abgetragen werden, ohne das umliegende Gewebe zu beeinträchtigen.

Mit der Laser-Methode können Bakterien und Zahnstein auf den Zahnoberflächen sichtbar gemacht und über Impulse gezielt beseitigt werden. Das gebündelte Licht tötet zudem Keime ab und säubert die entzündeten Bereiche.

Regenerative Maßnahmen bei fortgeschrittener Parodontitis

Wenn durch fortgeschrittene Parodontitis bereits Zahnfleisch oder Knochensubstanz zerstört sind, müssen die regenerativen Methoden der Parodontologie ergriffen werden, um neues Gewebe aufzubauen.

Durch den Einsatz von Schmelzmatrix-Proteinen, die auch während des natürlichen Zahnwachstums produziert werden, kann beispielsweise die Neubildung von Wurzelzement, Fasern und Knochen angeregt werden.

Bei der so genannten gesteuerten Gewebe- bzw. Knochenregeneration wird eine Membran zwischen den gelockerten Zahn und das Zahnfleisch eingesetzt. Sie dient als Barriere, um das schnell nachwachsende Zahnfleisch daran zu hindern, die deutlich langsamer wachsenden Zellen aus Zement, Wurzelhaut und Knochen zu überwuchern.

Hat sich durch die Parodontitis bereits ein deutlicher Rückgang der Knochensubstanz gezeigt, wird der Parodontologe versuchen, die Neubildung von Knochen und Wurzelzement zu fördern. Hierzu verwendet er Knochenersatzmaterial. Dies kann entweder Knochenmaterial von eigenen oder fremden Knochen sein, das in die Knochentasche implantiert wird, oder es kommen künstliche Ersatzstoffe zum Einsatz. 

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