Bleaching Weissmacher für Ihre Zähne

Bleaching - Weißmacher für Ihre Zähne - Andreas Süßenberger

Zahnaufhellung daheim oder vom Experten

Office-Bleaching, Power-Bleaching, Home-Bleaching: die moderne Zahnästhetik nutzt vielfältige Techniken, um Zähne in natürlich leuchtendem Weiß erstrahlen zu lassen. Im myBody Experteninterview erfahren Sie, mit welchen Bleaching-Methoden sich unschöne Zahnverfärbungen wirksam bekämpfen lassen und worauf Sie bei der Zahnaufhellung achten sollten.

Über Andreas Süßenberger

Der Zahnmediziner Andreas Süßenberger verfügt über langjährige Erfahrung als niedergelassener Zahnarzt und gilt darüber hinaus als Spezialist auf den Gebieten der Implantologie und der ästhetischen Zahnheilkunde. Vor allem die ästhetische Versorgung beschädigter oder unschöner Zähne gehört zu seinem Tätigkeitsschwerpunkt.

myBody: Herr Süßenberger, weiße Zähne gelten als Zeichen für Vitalität und Attraktivität. Sie lassen ein Lächeln erstrahlen und machen es sympathisch. Welche Möglichkeiten kennt die moderne Zahnästhetik, um Menschen mit gelben oder dunklen Zähnen dennoch zu einem makellosen Lächeln zu verhelfen?

A. Süßenberger: Wenn die Verfärbungen im Inneren des Zahnes entstanden sind, z.B. durch Ablagerungen von Kaffee oder Tee, durch langjährigen Zigarettenkonsum, bestimmte Medikamente, den natürlichen Alterungsprozess oder auch eine Verletzung des Zahnnervs, und sie durch äußere Zahnreinigung nicht mehr beseitigt werden können, dann empfiehlt sich ein Bleaching. Durch eine solche Aufhellung können in der Regel alle verfärbten Zähne ein attraktives Weiß zurück erhalten.

myBody: Wie funktioniert Bleaching?

A. Süßenberger: Es gibt verschiedene Möglichkeiten. In den meisten Fällen ist Wasserstoffperoxid im Spiel. Dieser Stoff sorgt durch einen chemischen Prozess dafür, dass die Farbstoffe, die den Zahn verfärben, durch freigesetzten Sauerstoff zerstört werden.

myBody: Haben solche chemischen Stoffe und Prozesse in der Mundhöhle keine Auswirkungen auf den restlichen Organismus?

A. Süßenberger: Nein. Die chemischen Prozesse finden ausschließlich am Zahn statt und bringen bei professioneller Durchführung keine Nebenwirkungen mit sich. Es kann in Einzelfällen lediglich zu vorübergehenden Zahnfleischreizungen oder einer Überempfindlichkeit der Zahnhälse kommen. Daher ist vor allem, wenn das Bleaching auf eigene Faust zu Hause durchgeführt wird, Vorsicht geboten, damit das Bleichmittel nicht mit dem Zahnfleisch in Verbindung kommt.

myBody: Zu Hause? Kann man denn seine Zähne alleine - also in Eigenregie - aufhellen?

A. Süßenberger: Ja. Klassischerweise wird ein Bleaching zwar in der zahnärztlichen Praxis durchgeführt, aber das sogenannte Home-Bleaching wird immer beliebter.

myBody: Können Sie uns diese Methoden kurz erklären?

A. Süßenberger: Beim Bleaching in der Praxis, dem Office-Bleaching, werden die zu behandelnden Zähne sehr sorgfältig mit einem bleichenden Gel oder einer Paste versehen und ggf. mit Licht bestrahlt, um die Wirkung des Mittels zu verstärken. Man spricht auch vom Power-Bleaching. Manchmal muss auch nur ein einzelner Zahn, z.B. nach einer Verfärbung durch eine Wurzelbehandlung, gebleicht werden. In diesem speziellen Fall wird der Zahn erst aufgebohrt und die Füllung entfernt. Das Bleichmittel kommt dann direkt in den Kanal und bleibt für einige Tage dort. Anschließend wird die Füllung erneuert. Solche Bleaching-Behandlungen können ausschließlich in der Praxis durchgeführt werden. Eine andere Methode ist das so genannte Schienenbleichen. Hier wird eine individuell angefertigte Schiene, die mit Bleichmittel versehen ist, in mehreren Sitzungen auf die Zähne gelegt. Diese Methode kann nach Anleitung des Zahnarztes durchaus auch zu Hause angewendet werden.

myBody: Und dann gibt es noch die frei verkäuflichen Mittel zur Anwendung zu Hause. Wie funktionieren die?

A. Süßenberger: Die meisten dieser frei verkäuflichen Bleichmittel enthalten - ähnlich wie die Bleichmittel, die wir in der Praxis verwenden - Wasserstoffperoxid. Allerdings sind sie in der Regel von der Qualität und Wirkungsweise her nicht mit den professionellen Mitteln vergleichbar.

myBody: Welche Kosten kommen auf Patienten zu, die sich die Zähne bleichen lassen wollen?

A. Süßenberger: Das kann man pauschal nicht sagen. Es hängt immer von der Anzahl der zu behandelnden Zähne, dem gewählten Verfahren und dem gewünschten Ergebnis ab. Für ein durchschnittliches Office-Bleaching, also eine Behandlung in der Praxis, können durchaus einige hundert Euro anfallen. Da es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt, können für ein Bleaching Kosten übrigens auch nicht bei der Krankenkasse eingereicht werden.

myBody: Was empfehlen Sie Patienten, die sich für eine Zahnaufhellung interessieren?

A. Süßenberger: Grundsätzlich empfehle ich vor jedem Bleaching eine ausführliche Beratung, um sich über Methoden, Produkte und korrekte Anwendung zu informieren. Außerdem sollte vor jeder Behandlung eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen, um sicherzustellen, dass das Zahnfleisch gesund ist und keine beschädigten Füllungen vorhanden sind. In den meisten Fällen ist eine vorherige professionelle Zahnreinigung angeraten, um störende Beläge von den Zähnen zu entfernen. Und ein wichtiger Punkt noch: Zahnersatz, also Kronen, Füllungen oder Veneers, können nicht mit aufgehellt werden. Das muss im Vorfeld berücksichtigt werden, da es nach dem Bleaching zu Farbunterschieden kommen kann. Gegebenenfalls muss der Zahnersatz dann entsprechend angepasst werden.

myBody: Herr Süßenberger, wir danken Ihnen für das aufschlussreiche Gespräch.

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