Vorteile für Schweizer in deutschen Schönheitskliniken
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Schweizer in deutschen Schönheitskliniken

Immer mehr Schweizer belegen die Betten in deutschen Schönheitskliniken bzw. lassen sich vorzugsweise in Deutschland operieren. Über ein Drittel der Patienten in deutschen Schönheitskliniken nahe der deutsch-schweizer Grenze kommt aus der Schweiz. 

Angezeichnetes Gesicht einer Frau, die sich ihre Falten behandeln lässt

Bei Schweizern sind Schönheits-OPs längst angekommen - die Nachfrage steigt

Den Busen vergrössern, unerwünschtes Fett an Problemzonen absaugen, die Lider straffen: Immer mehr Schweizer unterziehen sich einer Schönheitsoperation. Vor allem Schweizerinnen lassen operativ bei ihrem Aussehen nachhelfen. Im direkten Vergleich mit EU- und Nicht-EU-Ländern ist die Schweiz in Sachen Schönheits-OPs ganz vorne mit dabei.

In der Schweiz werden jährlich rund 55.000 Schönheitsoperationen durchgeführt. Schätzungen zufolge kann mit einem Anstieg von rund fünf bis zehn Prozent pro Jahr gerechnet werden. Zum Vergleich: Laut einer globalen Studie der internationalen Fachgesellschaft ISAPS aus dem Jahr 2015 ist die USA mit rund 4 Millionen Eingriffen, also mit etwa 18,6% aller Behandlungen weltweit, der OP-Weltrekordhalter. Brasilien liegt mit beinahe zweieinhalb Millionen Operationen (10,7%) auf Platz zwei und Südkorea mit knapp über einer Million (5,3%) auf Platz drei. Im direkten Vergleich mit den globalen OP-Spitzenreitern scheint die Schweiz mit rund 55.000 Schönheitsoperationen pro Jahr nicht mithalten zu können. Rechnet man die durchgeführten Behandlungen jedoch auf die Einwohnerzahl hoch, so zählt die Schweiz zu den operationswilligsten Ländern weltweit.

Einer Umfrage der Schweizer Sonntagszeitung „Le Matin Dimanche“ zufolge wandelt sich die Zielgruppe für Plastisch-Ästhetische Operationen stetig bzw. weitet sich das Spektrum an OP-willigen Patienten immer weiter aus. Befragt wurden 200 Ärzte der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie. Als Ergebnis ging hervor, dass zum einen das Durchschnittsalter der operationsfreudigen Schweizer zunehmend sinkt und zum anderen der männliche Patientenanteil auf OP-Tischen konstant steigt. Rund jeder fünfte Patient für einen Schönheitseingriff ist ein Mann (Quellen: ISAPS-Studie 2015; Acredis - Women in Business, Februar 2015; Le Matin, Juli 2015).

Anfahrt & Entfernungen zu deutschen Kliniken

Vorteile für Schweizer Patienten in Deutschland

Der wachsende Patientenanteil aus der Schweiz für eine Schönheits-OP und minimal-invasive ästhetische Behandlungen, lässt sich - nebst der hohen und stetig steigenden Anzahl an Schönheits-OP-affinen Schweizern - auf eine medizinisch vergleichbare Qualität und faire Preispolitik in Deutschland zurückführen.

Im Einzelnen ergeben sich folgende Kriterien, welche für Schweizer Patienten in deutschen Schönheitskliniken an der Grenze zur Schweiz positiv zum Tragen kommen:

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Preistransparenz & Fairness – für Schweizer und Deutsche gelten dieselben Preise
  • Wohnortnähe: Das Angebot an Schönheitskliniken an der Grenze zur Schweiz steigt
  • keine Sprachbarriere
  • fachärztliche Expertise und Qualität auf hohem Niveau
  • Hochwertige Medizinprodukte
  • hohe Hygienestandards
  • Servicequalität – Bezahlung auch in Franken möglich

Kostenbestandteile einer Schönheits-OP in Deutschland und der Schweiz im Vergleich

Wie ergibt sich der Preisunterschied für eine Schönheitsbehandlung in Deutschland und der Schweiz?

Der in der Regel deutlich niedrigere Preis für eine Schönheitsbehandlung in Deutschland lässt sich anhand der einzelnen Kostenbestandteile einer Schönheitsoperation gut mit den Gegebenheiten in der Schweiz vergleichen. Vor allem für einzelne Kostenpunkte ergibt sich eine deutliche Preisdifferenz.

Im Allgemeinen setzen sich die Gesamtkosten für eine Schönheitsoperation in Deutschland und der Schweiz aus folgenden Bausteinen zusammen:

  • Beratungsgespräch
  • Arzthonorar
  • Stationäre Klinik- bzw. Spitalkosten
  • Anästhesie
  • Material
  • Übernachtung
  • Nachsorge
  • Mehrwertsteuer

Die Hauptunterschiede, die im Wesentlichen die Preisdifferenz für eine Schönheits-OP in Deutschland und der Schweiz ausmachen, liegen in der Höhe des Arzthonorars des Facharztes und Anästhesisten - sowie in der Höhe der Fixkosten für die OP-Miete und das OP-Team bzw. der Kosten für den stationären Klinik- bzw. Krankenhausaufenthalt.

Arzthonorar im Vergleich

Honorarärzte wie auch niedergelassene Ärzte in der Schweiz erzielen durchschnittlich ein höheres Einkommen als deutsche Ärzte. Ein Schweizer Facharzt erhält in seiner Heimat bis zu 50 Prozent mehr Gehalt als in Deutschland. In keinem Land der Welt werden im Schnitt höhere Gehälter gezahlt als in der Schweiz. Jedoch gibt es in der Schweiz keine einheitlich definierte Empfehlung für ärztliche Löhne, da die Besoldung nicht wie in Deutschland in der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) festgeschrieben ist, sondern die Kantone für die Spitalplanung und -führung zuständig sind. Aufgrund der fehlenden gesetzlichen Gebührensatzregelung, können sich die Honorare von Kanton zu Kanton und von Arzt zu Arzt stark unterscheiden.

Stationäre Klinik- bzw. Spitalkosten im Vergleich

Die Kosten für die OP-Miete und das OP-Team bzw. die stationären Spitalkosten sind in der Schweiz deutlich höher wie in Deutschland. Orientiert am Gesamtanteil der Ausgaben, welche in einem Land für die Gesundheit ausgegeben werden (Gesundheitsausgaben), investiert die Schweiz gemäss den Erhebungen der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) so viel in Spitalaufenthalte wie beinahe keine andere Industrienation.

Dr. Dr. Andreas Dorow

Rund die Hälfte unserer Patienten kommt aus der Schweiz. Die Anzahl der Schweizer Patienten ist in den letzten Jahren jedoch gleich geblieben.

Hier das ganze Expertengespräch lesen
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