Mommy Makeover Professionelle Hilfe beim After-Baby-Body
Beim Mommy Makeover bündle ich mehrere Behandlungen in einer einzigen Operation. Das hat viele Vorteile für meine Patientinnen.
Priv-Doz. Oliver Kloeters
Alles Wichtige zum Mommy Makeover: Priv.-Doz. Dr. Oliver Kloeters (proaesthetic Heidelberg) im Experten-Interview.
Der Körper einer Frau unterliegt durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit vielen Veränderungen. Einige sind reversibel, andere bleiben dauerhaft erhalten. Wird das Selbstbewusstsein einer Mutter beeinträchtigt, kann ein Mommy Makeover dabei helfen, dem Pre-Baby-Body wieder näherzukommen. Was genau das ist, welche Vorteile das Verfahren bietet und vieles mehr, erfahren Sie im persönlichen Interview mit dem erfahrenen Chirurgen Priv-Doz. Dr. Oliver Kloeters.
myBody: Dr. Kloeters, was ist ein Mommy Makeover?
Dr. Kloeters: Das Mommy Makeover kommt aus den USA und ist im Grunde eine Kombination verschiedener chirurgischer Behandlungen von Problemzonen, die durch Schwangerschaft und Geburt entstanden sind.
myBody: Welche Behandlungen beinhaltet ein Mommy Makeover?
Dr. Kloeters: Für mich ist jedes Mommy Makeover ist ein maßgeschneidertes Therapiekonzept. Ich nehme die Krankheitsgeschichte der Patientin auf sowie ihre Wünsche und Vorstellungen, bevor ich für sie einen individuellen Behandlungsplan erstelle. Anhand einer 3D-Simulation mit unserem Bebilderungssystem VECTRA XT simuliere und demonstriere ich unserer Patientin, wie sich welche Therapie auf ihr Äußeres auswirken würde. Auf diese Weise finde ich die für sie passende Behandlungskombination. Mein Tipp: Eine sorgfältige und individuelle Planung ist entscheidend für ein natürliches und harmonisches Ergebnis.
Generell kommen beim Mommy Makeover chirurgische Behandlungen wie etwa die Brustvergrößerung, Bruststraffung, Bauchdeckenstraffung, Hautstraffungen an anderer Stelle, Fettabsaugung und Intimchirurgie zum Einsatz.
myBody: Ab wann können Patientinnen ein Mommy Makeover durchführen lassen?
Dr. Kloeters: Ich empfehle, ein Mommy Makeover erst nach Abschluss der Stillzeit durchzuführen, da sich unter anderem die Form und Beschaffenheit der Brüste noch verändern können. Außerdem ist es ratsam, ein Mommy Makeover erst nach abgeschlossener Familienplanung durchzuführen. Der Körper kann sich durch weitere Schwangerschaften und Geburten wieder verändern und ein erneuter Eingriff könnte notwendig sein.
myBody: Welche Vor- und Nachteile hat das Mommy Makeover?
Dr. Kloeters: Der große Vorteil ist, dass es sich um einen Kombinationseingriff handelt. Die Patientin erhält nur eine Vollnarkose und fällt nur einmal aus – was gerade für Mütter kleiner Kinder eine große Rolle spielt – und die Gesamtkosten fallen niedriger aus, als wenn ich die Operationen einzeln vornehmen würde. Das Schönste für meine Patientinnen ist jedoch, dass sie ein ganzheitliches Endergebnis sehen, welches individuell auf sie und ihren Körper abgestimmt ist.
Der Nachteil liegt wie bei jeder Operation in der Ausfallzeit. Ich empfehle daher, dass Mütter von kleinen Kindern sich in den ersten Wochen nach dem Eingriff Unterstützung für Haushalt und Kinderbetreuung organisieren. Mein Rat ist, diese Phase frühzeitig einzuplanen, damit die Regeneration in Ruhe erfolgen kann. Das kann jedoch im Vorfeld entsprechend geplant werden.
Priv.-Doz. Dr. med. Oliver Kloeters ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie. Seit 2020 ist er Teil des Ärzteteams der proaesthetic in Heidelberg. Seine fachlichen Schwerpunkte bilden Facelifts, Liposuktionen sowie brustchirurgische Eingriffe.
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