Haarentfernung mit Nassrasur, Sugaring, Laser oder IPL - mabelle
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Körperbehaarung ist nicht nur lästig, sondern auch hartnäckig. Es gibt zahlreiche Methoden zur Haarentfernung, die unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Die einen sind schnell, günstig und schmerzfrei, andere hingegen kostspielig aber dafür dauerhaft. Wir verraten euch, welche Methoden es gibt, für wen sie geeignet sind und welchen Ergebnis-Kosten-Faktor sie erfüllen.

Nassrasur

Schwarz-weiß-Foto einer Frau auf Hocker

Rasieren ist wohl die klassischste Methode der Haarentfernung. Die Klingen gleiten über die angefeuchtete Haut und schneiden das Haar an der Oberfläche ab. Vor allem für die Beine und unter den Achseln ist die Methode beliebt, auch im Intimbereich kann vorsichtig rasiert werden. Allerdings sollte man bei letzterem aufpassen: Wenn man die Haare zu kurz macht, kann das einerseits zu Hautirritationen führen, und es entstehen leicht eingewachsene Haare und Rasierpickelchen. Insgesamt reizt das Rasieren die Haut.

Für wen: Nicht geeignet für Frauen mit empfindlicher Haut. Die Klingen schaben an der Haut entlang und reizen sie so.

Ergebnis: Die Haut bleibt nur für wenige Tage glatt, danach wachsen Stoppeln nach.

Kosten: Einwegrasierer kann man im Pack für wenige Euro kaufen. Gelrasierer kosten um die 10 bis 15 €.

Epilieren

Das Epiliergerät zupft mit kleinen rotierenden Pinzetten die Härchen mit der Wurzel aus. Dabei führt man das Gerät über die gesamten Beine und entfernt so nach und nach die Haare. Die Haare müssen dafür allerdings 0,5 mm lang sein, da sie sonst nicht vom Epiliergerät erfasst werden. Im Anschluss können kleine rote Punkte entstehen, die aber meist nach wenigen Stunden wieder verschwinden. Die Haut sollte beim Epilieren gestrafft werden und das Gerät muss im richtigen Winkel angesetzt werden – das erfordert Übung und Geduld.

Für wen: Auch das Epilieren kann zu Hautreizungen führen und ist deshalb nicht unbedingt für Frauen mit empfindlicher Haut geeignet.

Ergebnis: Je nach Gründlichkeit und Beschaffenheit der Haarstruktur hält das Ergebnis bis zu vier Wochen.

Kosten: Abhängig von der Qualität und Herkunft des Geräts zwischen 20 € und 100 €.

Sugaring

Lange nackte Beine mit Stöckelschuh

Das Sugaring, die Haarentfernung mithilfe von Zuckerpaste, ist bereits Jahrtausende alt, denn schon im alten Ägypten enthaarten sich die Frauen auf diese Weise. Beim Sugaring werden die Haare mit einer lauwarmen Zuckerpaste entfernt. Zunächst reinigt eine alkoholhaltige Lotion die Haut, anschließend wird sie großzügig gepudert. Das Ergebnis: Die Haut ist sauber und fettfrei. Zum einen wird damit entzündeten Haarwurzeln vorgebeugt, zum anderen haftet so die Zuckerpaste besser an den Haaren. Zügig wird die handwarme Masse mit den Fingern auf die Haut gestrichen – entgegen der Wuchsrichtung – und mit ruckartigen Bewegungen in Wuchsrichtung abgezogen.

Für wen: Für Frauen, die eine Alternative zum Waxing suchen. Hierbei wird die Haut nicht gereizt, also auch für Frauen mit empfindlicher Haut geeignet.

Ergebnis: Je nach Haarstruktur und -wachstum, bleiben die behandelten Körperregionen bis zu sechs Wochen lang glatt. Die Entfernung in einem Kosmetikstudio ist in der Regel sehr gründlich.

Kosten: Die Paste für zu Hause gibt es schon ab 20 €. Eine Behandlung im Studio kann 40 € bis 55 € (Enthaarung Beine komplett) kosten.

Laser

Die Geräte sind nicht frei verkäuflich und so erfolgt die Behandlung mit Laser ausschließlich beim Experten. Beim Lasern wird mithilfe von Licht das Melanin in den Härchen angegriffen und so die Haarwurzel zerstört. Die Prozedur ist relativ zeitintensiv, da der zu enthaarende Bereich Stück für Stück behandelt wird und das Laser-Gerät immer nur kleine Bereiche abdeckt. Außerdem entfernt der Laser nur aktive Haare. Haare, die sich im Ruhezustand befinden, wachsen trotzdem nach. Deswegen braucht man mehrere Sitzungen im Abstand von mehreren Wochen, um ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen.

Für wen: Am besten funktioniert das Lasern bei dunklen Haaren. Bei ganz weißen Härchen ist nicht genug Melanin für das Verfahren vorhanden.

Ergebnis: Das Ergebnis hält mehrere Jahre. Es kann jedoch passieren, dass einzelne Härchen wieder wachsen. 

Kosten: Da mehrere Behandlungen benötigt werden und die Anwendung zeitintensiv ist, kann eine Ganzkörperenthaarung pro Behandlung schon mal mehrere hundert Euro kosten. Kleine Bereiche, wie Gesicht oder Intimbereich kommen auf bis zu 100 €. Je nach Körperregion können bis zu zehn Behandlungen notwendig sein, um ein dauerhaftes Ergebnis zu sehen.

Licht (IPL)

Die IPL-Methode ist dem Laser-Verfahren sehr ähnlich. Während das Lasergerät immer mit der gleichen Wellenlänge arbeitet, variiert bei einem IPL-Gerät das Licht. Die Anwendung ist, wenn sie sachgemäß durchgeführt wird, unproblematisch und effektiv. Oft werden IPL-Behandlungen auch in Kosmetikstudios angeboten und dann häufig von Personen, die sich nicht gut auskennen. Im schlimmsten Fall kann es dann zu Verbrennungen kommen und die Behandlung wird als schmerzhaft empfunden. Das IPL-Gerät muss an den Hautton und die Haarfarbe angepasst werden, damit es optimal wirken kann. Wie auch beim Laser braucht man mehrere Anwendungen bis alle Haare, auch die in der Ruhephase, entfernt wurden.

Für wen: Die IPL-Methode ist nur für dunkle Haare und eher helle Haut geeignet. Der Kontrast zwischen Haut und Haaren sollte möglichst hoch sein, sonst wird die Haut verbrannt. Helle Haare kann man damit nicht entfernen.

Ergebnis: Beim Arzt durchgeführt, hält das Ergebnis mehrere Jahre. Zu Hause angewendet, einige Monate.

Kosten: Eine Behandlung im Kosmetikstudio oder beim Arzt ist ungefähr so teuer, wie eine Laserbehandlung. Geräte für zuhause kosten um 300 €.

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