Kombi-OP Mommy Makeover

Dr. Ludger Meyer

Viele Frauen bringen zum Erstgespräch Fotos von sich vor der ersten Schwangerschaft mit. Das ist ihr Ideal – und da kann ich sie auch wieder hinbringen.

Dr. Ludger Meyer
Bauch einer jungen Mutter mit Kaiserschnittnarbe

So wunderschön eine Schwangerschaft für die meisten Frauen ist, so groß sind auch die körperlichen Veränderungen, die Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit mit sich bringen. In unserer heutigen Zeit muss sich niemand mehr einfach mit dem „After Baby Body“ anfreunden. Vielmehr kann jede Frau selbst entscheiden, ob sie sich noch wohl in ihrem Körper fühlt, oder die Möglichkeiten der modernen Medizin nutzen möchte. Immer mehr Mütter entscheiden sich für ein sogenanntes „Mommy Makeover“ – eine Kombination aus mehreren Eingriffen wie Bauchdeckenstraffung, Fettabsaugung an Bauch und Schenkeln, Lasern von Dehnungsstreifen, Intimkorrektur und Straffung oder Vergrößerung der Brüste. Wir haben mit dem klinischen Direktor der Villa Bella, Dr. Ludger Meyer, gesprochen. Er hat bereits vielen Müttern ihr „altes Ich“ zurückgegeben:

Expertengespräch mit Dr. Ludger Meyer, Facharzt der Plastischen Chirurgie

myBody: Herr Dr. Meyer, was möchten die jungen Mütter, die zu Ihnen in die Klinik kommen?

Dr. Meyer: Viele Frauen bringen zum Erstgespräch für ein Mommy Makeover Fotos von sich vor der ersten Schwangerschaft mit. Das ist ihr Ideal – und da kann ich sie auch wieder hinbringen.

myBody: Wie läuft ein Mommy Makeover genau ab?

Dr. Meyer: Unter dem Sammelbegriff wird die Summe verschiedener Eingriffe verstanden, es ist also eine Art Baukastensystem. Je nachdem, wo die individuellen Problemzonen nach der Schwangerschaft liegen, können wir gezielt ansetzen. Störende Schwangerschaftsstreifen behandeln wir im Dämmerschlaf mit unserem speziellen Erbium:YAG Laser. Dieser eignet sich auch für die Reduzierung einer Narbe nach einem Kaiserschnitt. Eine häufige Problemzone (vor allem auch nach Mehrlingsschwangerschaften): Die Bauchdecke. Sie wird durch eine Schwangerschaft extrem gedehnt – darunter leidet nicht nur die Haut, sondern häufig wandern die Bauchmuskeln nicht mehr vollständig an den ursprünglichen Platz zurück. Die Folge: Selbst bei sehr schlanken Frauen bleibt ein störender „Bauch“ zurück. Eine Bauchdeckenstraffung kann hier Abhilfe schaffen. Oft reicht dafür ein kleiner Schnitt, der später kaum auffällt, weil er in der Bikinizone versteckt werden kann.

Mögliche Komponenten eines Mommy Makeovers:

  • Laserbehandlung von Dehnungsstreifen
  • Bauchdeckenstraffung
  • Bauchnabelkorrektur
  • Bruststraffung
  • Brustvergrößerung
  • Brustwarzenkorrektur
  • Fettabsaugung
  • Schamlippenverkleinerung
  • Vaginalstraffung

myBody: Neben ihrem früheren Äußeren gewinnen die Frauen durch diese Eingriffe vermutlich vor allem ihr Selbstbewusstsein zurück.

Dr. Meyer: Absolut! Vor kurzem habe ich ein Foto einer überglücklichen Patientin aus dem Urlaub bekommen, die nach ihrem Mommy Makeover sich endlich wieder traut, einen Bikini anzuziehen und eine wirklich tolle Figur hat!

myBody: Welche Komponenten sind neben der Bauchdeckenstraffung und Laser-Behandlungen noch besonders gefragt?

Dr. Meyer: Für die meisten Frauen ist das Aussehen ihrer Brüste ganz entscheidend, um sich im eigenen Körper wieder wohlzufühlen. Diese werden durch die Stillzeit ziemlich mitgenommen – zum einen in der Form, oft aber auch im Volumen. Die Straffung der Brüste ist darum ein extrem häufiger Eingriff. Oft können wir dabei auf Implantate verzichten, da eigentlich genügend Volumen vorhanden ist. Es gilt nur, das geschickt wieder in Form zu bringen.

myBody: Und wenn doch Volumen aufgebaut werden muss?

Dr. Meyer: Falls die Patientin eine etwas größere Körbchengröße möchte und sich für eine Brustvergrößerung entscheidet, setze ich auf die extrem natürlichen Motiva-Implantate. Sie sind im Liegen rund und im Stehen anatomisch – verhalten sich also genau wie eine „echte“ Brust.

myBody: Ein verbreitetes „Problem“ vieler Frauen und Mütter sind Fettpolster, die einfach nicht weichen wollen. Sie halten sich nach der Schwangerschaft vor allem an hartnäckigen Stellen wie den Oberschenkeln, der Hüfte oder dem Bauch.

Dr. Meyer: Hier ist eine Fettabsaugung und gleichzeitige Hautstraffung mit Hilfe des Erbium:Yag Lasers eine gute Wahl. So können wir gleichzeitig das Bindegewebe straffen und das überschüssige Fett absaugen, so dass die Haut nach dem Eingriff nicht herunterhängt, sondern sich den neuen Formen anpasst.
Ein tabuisiertes Thema ist nach wie vor die Korrektur der Schamlippen. Diese verändern sich häufig durch die Geburt und der Leidensdruck ist oftmals enorm. Häufig wollen sich die Patientinnen nicht mal mehr ihrem Partner zeigen, so unwohl fühlen sie sich in der eigenen Haut. Dabei gibt es hier viele Möglichkeiten, die Größe und die Form der Schamlippen wieder zu korrigieren – meistens sogar minimalinvasiv.

myBody: Was raten Sie Frauen, die sich für ein Mommy Makeover interessieren?

Dr. Meyer: Wichtig bei dem gesamten Mommy Makeover: Den OP-Plan mit einem erfahrenen Chirurgen genau besprechen. Mehrere OPs lassen sich kombinieren, so dass die Patientinnen nicht zu viel Zeit in der Narkose verbringen müssen. Gleichzeitig versuche ich, so viel wie möglich in Dämmerschlaf zu operieren – möglich beim Einsatz des Lasers. Das ist sehr schonend für den Körper und der Patientin geht es danach richtig gut.

myBody: Vielen Dank Herr Dr. Meyer für die spannenden Einblicke!

Dr. Ludger Meyer
Über Dr. Ludger Meyer

Dr. Ludger Meyer studierte Humanmedizin in Düsseldorf. Nach anschließender Approbation und Promotion, u.a. in Kalifornien und München ließ er sich zum Facharzt für Chirurgie und Plastische Chirurgie ausbilden. 2007 gründete Dr. Meyer seine eigene Fachklinik für Plastische Chirurgie, die Villa Bella im Herzen Münchens. Info & Kontakt zur Villa Bella

Weiterführende Informationen

Brustvergrößerung - Ziele und OP-Technik der Brustaugmentation

Bauchstraffung - Wissenswertes zur Abdominoplastik

Mommy Makeover - Mehr Informationen zum Eingriff

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