Straffer Bauch dank Bauchstraffung - Wie wird überschüssiges Fett am Bauch entfernt? - Methoden auf myBody.de
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Bauchstraffung Methoden im Überblick

Geprüfte medizinische Inhalte
Prof. Dr. med. Dennis von Heimburg
Methoden im Überblick

Die Bauchstraffung (auch: Bauchdeckenplastik oder Abdominoplastik) bietet die Möglichkeit, die Bauchregion nach einer extremen Gewichtsabnahme oder einer Schwangerschaft zu verbessern. Sie kommt zum Einsatz, wenn die stark ausgedehnte Bauchdecke in Form von faltigen, hängenden Hautlappen („Fettschürzen“) oder sichtbaren Überdehnungen der Unterhaut („Schwangerschaftsstreifen“) weder durch intensives Training, noch durch gesunde Ernährung rückgängig gemacht werden können. Man unterscheidet bei der operativen Bauchstraffung zwischen der totalen Bauchplastik und der partiellen Bauchstraffung. Darüber hinaus gibt es eine Methode ohne Operation: die Endoskopische Bauchstraffung.

Methoden einer Bauchstraffung im Überblick

Totale Bauchplastik

Die totale Bauchplastik ist eine gängige Methode, um die Kontur der gesamten Bauchregion deutlich zu verbessern. Sie kommt bei besonders großen Hautlappen oder bei einer ausgeprägten Fettschürze zum Einsatz. Hierbei wird erschlafftes Gewebe nach unten gestrafft und überschüssige Hautlappen entfernt. Der Bauchnabel wird entsprechend versetzt.

Die Operation wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Zunächst nimmt der Plastische Chirurg einen wellenförmigen, waagerechten Schnitt oberhalb der Schamgrenze vor, und zwar von Beckenknochen zu Beckenknochen. Anschließend wird der Bauchnabel mit einem runden Schnitt vom umliegenden Hautgewebe abgetrennt. Danach löst der Chirurg den gesamten Hautfettmantel oberhalb der Schamgrenze und entlang der Bikinizone von der Bauchdecke ab und strafft die Bauchmuskeln. Durch den Eingriff wird gleichzeitig die Bauchdecke gestärkt und die Taille verschmälert. Im nächsten Schritt zieht der Chirurg den gelösten Hautlappen nach unten, entfernt überschüssige Hautteile und positioniert den Bauchnabel neu. Wünscht sich die Patientin eine festere und schmalere Taille, strafft der Plastische Chirurg zusätzlich die geraden Bauchmuskeln, indem er sie zusammenfügt und fixiert.

Partielle Bauchstraffung

Die partielle Bauchstraffung kommt infrage, wenn sich die überschüssige Haut und kleineren Fettwölbungen überwiegend nur am Unterbauch befinden.

Bei dieser Methode wird nur unterhalb des Bauchnabels gestrafft. Das heißt, der Bauchnabel muss nicht zwangsläufig umschnitten werden und der Schnitt ist wesentlich kleiner. Genauer gesagt: Der Chirurg strafft lediglich das Gewebe zwischen den Beckenknochen oberhalb der Schamgrenze und dem Nabel. Dazu setzt er einen Schnitt wie bei der Totalen Bauchplastik – zwischen den Beckenknochen oberhalb der Schamgrenze. Danach wird die Haut bis auf Höhe des Bauchnabels von der darunterliegenden Muskulatur gelöst und straffgezogen. Nach Entfernung der überschüssigen Haut wird der Schnitt vernäht. Der Eingriff kann üblicherweise in einem leichten Dämmerschlaf verrichtet werden.

Endoskopische Bauchstraffung

Kleinere Eingriffe, bei denen nur die Bauchmuskulatur gestrafft werden soll, können auch endoskopisch durchgeführt werden. Dabei handelt es sich um eine Bauchstraffung ohne OP, die jedoch nur dann sinnvoll ist, wenn kein Hautüberschuss entfernt werden muss und die Vorwölbung sich auf den Unterbauch beschränkt. Bei dieser „inneren Bauchdeckenstraffung“ werden die beiden längslaufenden Bauchmuskeln über einen kleinen Zugang an der Schamhaargrenze miteinander vernäht. In der Regel kann dieser Eingriff ambulant durchgeführt werden.

Welche Form der Behandlung im individuellen Fall geeignet ist, entscheidet sich nach einer gründlichen Voruntersuchung. Dabei legen Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche dar und sprechen mit Ihrem Arzt für die geplante Bauchstraffung Methoden und Techniken, mögliche Risiken sowie die zu erwartenden Ergebnisse ab.

Kombinierte Behandlungsmethoden

Wenn die Problemzone am Bauch durch Fettpolster und nicht vorrangig durch überschüssige Haut verursacht wird, kann zuerst eine Fettabsaugung durchgeführt und durch eine Bauchstraffung ergänzt werden. So können Sie bei einem einzigen Eingriff durch die Kombination von Straffen und Fettabsaugen Bauch, Taille und die gesamte Silhouette optimal modellieren.

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Werden meine Narben nach der Totalen Bauchplastik langfristig zu sehen sein?

Die Totale Bauchplastik erfordert einen Schnitt entlang des Bauchnabels und einen Schnitt über dem Intimbereich. Manchmal ist noch ein weiterer, senkrechter Schnitt erforderlich. Somit entsteht in der Regel eine kleine Narbe am Bauchnabel und eine lange, waagerechte Narbe über dem Intimbereich, die zwar mit der Zeit verblasst, aber nicht komplett unsichtbar wird. Allerdings wählt der Facharzt die Schnittführung in der Regel so, dass die Narbe möglichst unauffällig ist und von der Kleidung verdeckt wird.

Worauf muss ich vor der operative Bauchstraffung achten?

Im Vorfeld sollte von dem Plastischen Chirurg eine Gerinnungsstörung ausgeschlossen und ein Bild über bekannte Krankheiten und Allergien gemacht werden. Der Facharzt wird Sie zudem darüber unterrichten, dass Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel einnehmen dürfen, die Acetylsalicylsäure enthalten (z. B. Aspirin). Tabu sind außerdem hormonhaltige Medikamente wie Östrogenpräparate oder die Antibabypille. Vor dem Eingriff sollten Sie den Konsum von Nikotin und Alkohol auf ein Minimum reduzieren, bei Möglichkeit bereits drei bis vier Wochen vor der Operation ganz beenden.

Wo wird die operative Bauchstraffung durchgeführt?

Der Eingriff wird in der Regel stationär in einem Krankenhaus unter Vollnarkose vorgenommen. Der stationäre Aufenthalt ist notwendig, da die Operation eine anschließende medizinische Betreuung voraussetzt.

Wann kann ich wieder arbeiten und Sport treiben?

Je nach Veranlagung, kann es zu einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit kommen. Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen prognostiziert, dass Sie mindestens sieben bis zehn freie Tage nach dem Eingriff nicht arbeitsfähig sein werden. Im Einzelfall könne gemeinsam mit ihrem Arzt entschieden werden, welche Aktivitäten Sie sich wieder zutrauen können. Verzichten sollten Sie für sechs bis acht Wochen auf Sport.

Worauf sollte ich nach der operativen Bauchstraffung achten?

Um Risiken der Behandlung weitgehend zu minimieren, sollten Sie sich an die genauen Anweisungen der Mediziner orientieren. Die Kompressionswäsche müssen in der Regel für vier bis sechs Wochen jeden Tag und jede Nacht getragen werden, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Sehr wichtig ist zudem Bewegung, beispielsweise in Form von Spaziergängen, um das Thromboserisiko zu mindern.

Welche Komplikationen können bei einer Bauchstraffung auftreten?

Die chirurgische Bauchstraffung kann erhebliche Wirkungen auf den Körper und Komplikationen verursachen, die aber medizinisch relativ gut bewältigt werden können. Zu den möglichen, unangenehmen Begleiterscheinungen zählen:

  • Austritt von Wundflüssigkeit während und nach dem Eingriff (Drainagen in Bauchbereich wirken dieser Komplikation entgegen)
  • Wundheilungs- sowie Durchblutungsstörungen mit anschließender Narbenbildung
  • Gefühlsbeeinträchtigungen (in ersten Monaten nach Straffung)
  • Bildung asymmetrischer Konturen, Dellen oder Narben

Welche Methode ist für mich die richtige?

Generell hängt die Form der Behandlung wesentlich von Ihren individuellen, körperlichen Voraussetzungen und persönlichen Vorstellungen ab, die in einer gründlichen Voruntersuchung und einem Vorgespräch mit dem Facharzt untersucht werden.

Die Methode kann je nach Ausmaß der Hauterschlaffung stark variieren. In erster Linie kommt es darauf an, wie groß die Hautlappen und wie ausgeprägt die Fettschürzen sind. Sind diese sehr ausgeprägt, und soll die gesamte Bauchregion gestrafft werden, so empfiehlt sich die Totale Bauchplastik. Wenn nur der Unterbauch von überschüssiger Haut und kleineren Fettwölbungen betroffen ist, stellt vermutlich die Partielle Bauchstraffung eine passende Behandlung dar. Soll dagegen keinerlei Hautüberschuss entfernt werden und beschränkt sich die Verwölbung nur auf den Unterbauch, so eignet sich vorzugsweise die Endoskopische Bauchstraffung.


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