Poren, Pickel, Pigmentflecken behandeln – mabelle
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Gesicht einer Frau mit vielen Pflastern

Viele Models mit vermeintlich ästhetischen Defiziten sind überaus erfolgreich. Schönheitsmakel scheinen sexy und interessant, vor allem aber nahbar zu machen – zumindest in einem gewissen Rahmen. Denn nicht jeder Makel wird (vom Träger oder der Umgebung) als liebenswert empfunden und sehr großflächige oder in Kombination auftretende „Schönheitsfehler“ wecken nicht selten den Wunsch nach einem kosmetischen oder medizinischen Radierwerkzeug.

Große Poren

Ob jemand zu vergrößerten Poren neigt, ist genetisch vorbestimmt und bedingt durch Umwelteinflüsse und den persönlichen Lebensstil (Stress, Nikotin, Alkohol und Fast Food begünstigen große Poren). Im Handel gibt es zum einen optische Weichzeichner auf Silikonbasis und zum anderen klärende Pflegeprodukte. Professionellere Methoden sind chemische Peelings, Mikrodermabrasion und Laserbehandlungen. Alle Verfahren wirken auf die oberste Hautschicht ein, regen die Hauterneuerung und Kollagenproduktion an.

Unreinheiten

Wenn die Teenie-Haut einfach nicht verschwinden will oder die Pickel mit Mitte 30 zurückkommen, ist guter Rat teuer. Unreinheiten und Akne sind oft hormonbedingt, falsche Hautpflege, schlechte Ernährung oder Stress können sie verstärken. Bei vereinzelten Unreinheiten können kosmetische Produkte oder Ausreinigungen in Kosmetikstudios gute Erfolge bringen. Bei klinischer Akne ist der Gang zum Facharzt unvermeidlich.

Gesicht einer Frau mit vielen Pflastern

Couperose

Die Gefäßerweiterung sorgt dafür, dass Äderchen im Gesicht rot oder bläulich durchschimmern. Meist tritt sie ab dem 30. Lebensjahr auf und kann eine Vorstufe von Rosazea, einer entzündlichen Hauterkrankung, sein. Als Behandlung kommt eine Farbstoff-Lasertherapie infrage. Der Laser verödet die Blutgefäße und neutralisiert so Rötungen. Damit können aber nur die Symptome behandelt werden und es können auch wieder neue Äderchen sichtbar werden.

Pigmentflecken

Hyperpigmentierungen entstehen durch eine erhöhte Melanin- Produktion. Schuld kann UV-Strahlung oder schlicht das Alter sein. Die Strahlung des Pigment-Lasers bricht die Melanin- Ansammlung auf und der Fleck hellt auf. Danach ist hoher Sonnenschutz unerlässlich. Für zu Hause gibt es außerdem Produkte mit milden bleichenden Inhaltsstoffen.

Feuermale

Feuermale sind eine „Parade-Indikation“ von Lasern. Die Gefäßfehlbildung ist meistens angeboren und bleibt als blauroter Fleck ohne Behandlung ein Leben lang sichtbar. Nach circa sechs Sitzungen mit einem gepulsten Farbstofflaser ist das Mal um bis zu 80 % heller. Es ist aber möglich, dass sich ein neues Feuermal bildet. Oft wird die Behandlung schon bei Säuglingen und in Vollnarkose durchgeführt.

Aknenarben

Der Sturm ist vorüber, er hat aber Spuren hinterlassen. Jetzt gehts ans Aufräumen! Für zu Hause: Fruchtsäure- Peelings glätten die Haut, hochdosiert und besonders effektiv gehören sie aber in die Hände von Profis. Hautärzte können die Narben außerdem lasern oder needlen. Beides regt die Kollagenproduktion an und reduziert das vernarbte Gewebe. Eine neue Methode ist die Injektion von Hyaluronsäure. Der Stoff bindet Wasser, gibt so Volumen und füllt die Unebenheiten (für einige Monate) auf.

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