Erfahrungsbericht miraDry Anti-Schweiß - mabelle
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Annabelle Mandeng und Tanja Bülter bei miraDry

Das MiraDry-Verfahren stammt – natürlich – aus den USA. Es ist die einzige offiziell zugelassene nicht invasive Methode, um Achselschweiß dauerhaft zu reduzieren. Achselschweiß (und als Nebenwirkung auch Achselhaare) sollen nach nur einer Behandlung so gut wie verschwinden. Klar, dass wir das testen mussten!

Wer MiraDry anbieten darf, entscheidet der Erfinder miramarlabs aus den USA. Es ist also eine Art Franchise System. Die Lizenz wird an Ärzte und Experten vergeben, nachdem diese eine Schulung durchlaufen haben. Damit Mira Dry überhaupt praktiziert werden darf, wurde die Methode in den USA von der FDA geprüft und abgesegnet. Die FDA ist die dortige staatliche Behörde für Lebens- und Arzneimittel und damit für die Zulassung von Medikamenten oder medizinischen Verfahrensweisen verantwortlich. Bei uns in Deutschland hat die Arzneimittelbehörde ihren Segen erteilt, sodass MiraDry auch hier angewendet werden darf. Und da nur zwei Prozent all unserer Schweißdrüsen unter den Achseln sitzen, vermisst der Körper sie auch nicht nach so einer Behandlung.

Soweit so gut. In Berlin haben wir zwei Partner gefunden und uns für das shape and beauty Institut und die dortige kompetente Behandlung von Dr. Michael Krueger entschieden.

Annabelle Mandeng und Tanja Bülter

sind seit über 20 Jahren befreundet, arbeiten als Moderatorinnen in der Medienbranche und bloggen gemeinsam auf TWOTELL.DE Sie schreiben über Lifestyle, Reisen, Sport und testen vielversprechende Beauty-Treatments – wie das MiraDry-Verfahren gegen Achselschweiß.

mira-Dry Erfahrungsbericht von Annabelle Mandeng und Tanja Bülter

Die Behandlung mit MiraDry

Das Wichtigste ist, dass MiraDry minimal- invasiv ist und sofort Ergebnisse liefert. Chirurgische Schnitte sind also nicht nötig. Das ist ja schon mal super! Die Schweißdrüsen werden stattdessen mit gezielter Energie (Mikrowellen) behandelt und durch die entstehende Hitze dauerhaft zerstört.

Diese Thermowellen dringen zielgerichtet in das Gewebe ein und führen dort zu einer Thermolyse, erklärt uns Dr. Krueger. Das heißt, es entsteht eine kurze, aber intensive Hitze, die die Schweißdrüsen samt ihrer Versorgungsnerven zerstört. Aber wenn es so heiß wird, tut das doch weh, wenden wir ein. Dr. Krueger kann uns beruhigen. Gleichzeitig schützt ein eingebautes Kühlsystem die obere Hautschicht und begrenzt so die Wärme auf den Bereich der Schweißdrüsen. Eine lokale Betäubung sorgt außerdem dafür, dass die Behandlung schmerzfrei stattfinden kann.

Tanja Bülter bekommt eine lokale Betäubung vor der miraDry-Behandlung

Schritt 1:

Nur mit einem Tank-top bekleidet, damit der Achselbereich komplett frei ist, legen wir uns auf die Behandlungsliege. Mit einem Stift wird zunächst der zu behandelnde Bereich in den Achselhöhlen markiert.

Schritt 2:

Das Markieren ist fix getan, und es kann losgehen. Jetzt folgt der einzig schmerzvolle Teil: die lokale Betäubung. Dr. Krueger benutzt dazu ein Gerät, das ihm ermöglicht, mehrere Spritzen gleichzeitig anzuwenden, die direkt mit dem Betäubungsmittel verbunden sind. Der erste multiple Piks tut ziemlich weh! Aber die Wirkung tritt quasi sofort ein und die anschließenden Pikser sind wesentlich weniger zu spüren. Nachdem der Achselbereich komplett taub ist, wird das Mira- Dry-Handstück abschnittsweise auf die vorher markierten Bereiche gesetzt. Dabei wird jedesmal die Haut leicht angesaugt und so für die Energiezufuhr stabilisiert.

Schritt 3:

Ein Monitor zeigt die verschiedenen Bereiche unter den Achseln an und wann das Gerät weitergeführt werden muss. Dazu bekommen wir einen Pulsmesser an den Finger, um abzulesen, ob wir alles gut vertragen. Ab jetzt geht es ans Eingemachte. Unsere Schweißdrüsen werden nun samt ihrer Versorgungsnerven zerstört. Und da sie sich nicht wieder regenerieren, ist so eine Behandlung tatsächlich von Dauer und wirkt vor allem ab sofort! Eventuell sollte man das Verfahren nach rund drei Monaten wiederholen, doch in der Regel ist das gar nicht notwendig. Da die Kosten bei rund 1.900 Euro liegen, eine Erleichterung!

Die Nebenwirkungen

mira-Dry Erfahrungsbericht von Annabelle Mandeng und Tanja Bülter

Auf einen Blick

  • Behandlung: MiraDry
  • Behandelnder Arzt: shape and beauty Institut, Dr. Krueger
  • Kosten: 1.900 €
  • Haltbarkeit: dauerhaft

So ganz ohne Schmerzen geht es dann doch nicht, vor allem im Nachhinein. Nachdem die örtliche Betäubung abklingt, schmerzen die behandelten Bereiche ziemlich. Daher bekommen wir Coolpads unter die Achseln geschoben. Das wenden wir zu Hause auch weiter an. Ein Taubheitsgefühl, bis die örtliche Anästhesie komplett abgeklungen ist, ist ganz normal.

Tanja hatte unter ihrer rechten Achsel eine etwas deutlichere Schwellung, ich unter meiner linken. Wir haben uns täglich informiert, wie es vorangeht und freuten uns über die Ergebnisse, auch wenn es anfänglich ein wenig Geduld braucht, bis alles verheilt ist.

Ich bin am selben Tag der Behandlung abends sogar auf eine Veranstaltung gegangen und zwar in einem Seidenkleid. Das habe ich früher nur getragen, wenn es einigermaßen kühl war, aus Angst vor Schweißflecken. Zum ersten Mal hatte ich aber keinen Schweißfleck unter den Armen, auch wenn es dort total warm war. Ein ganz neues Lebensgefühl!

Unser Fazit

Eine MiraDry- Behandlung ist nicht günstig, aber dafür dauerhaft, also lebenslänglich! Ganz im Gegensatz zu den herkömmlichen Botox-Behandlungen. Dass sich als Nebenwirkung auch noch der Haarwuchs reduziert, ist außerdem toll. Tanja und ich sind zwei komplett unterschiedliche Typen und konnten so testen, dass das Verfahren sowohl für Blondinen oder generell Europäerinnen als auch für dunkle Haut- und Haartypen wie mich geeignet ist. Wir freuen uns seither daran, dass mit der Achselnässe auch der Achselgeruch verschwunden ist und können das Verfahren nur empfehlen.

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