Ästhetische Eingriffe bei Männern: VDÄPC Trendcheck - mabelle
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Text: Alexandra Schweickardt, VDÄPC

Das Ideal vieler Männer ist ein wohlgeformter und durchtrainierter Körper. Aber auch das Setzen feiner Akzente wie eine definierte Kinnpartie oder ein muskulöser Oberkörper zur Betonung männlicher Attribute wie Ausdauer und Stärke stehen derzeit hoch im Kurs. Für viele Männerwünsche bietet die moderne Ästhetische Chirurgie mittlerweile eine breite Palette an Möglichkeiten zur Optimierung des äußeren Erscheinungsbildes.

In der Antike stellte ein durchtrainierter und kraftvoller Körper die perfekte Männlichkeit dar. Wohlproportionierte Muskelpartien und ein harmonisches Gesamtbild waren Symbol für Stärke, Durchsetzungs- und Zeugungskraft. Heute hat der schöne Mann viele Facetten. Dabei erstreckt sich das neue männliche Körperbewusstsein über viele Lebensbereiche wie Kosmetik, Körperpflege, Mode und Fitness bis hin zu ästhetischen Operationen. So beobachtet die VDÄPC in ihrer aktuellen Operations- und Behandlungsstatistik einen Anstieg der ästhetisch-plastischen Eingriffe bei Männern um rund 11 Prozent sowie einen Anstieg der sogenannten minimalinvasiven Behandlungen um 24,5 Prozent. „Die steigende Nachfrage zeigt, dass auch Männer in erhöhtem Maße auf ihr Äußeres achten“, so Dr. Steffen Handstein, Facharzt für Ästhetische und Plastische Chirurgie und Präsident der VDÄPC. Zu den TOP 5 der Eingriffe zählen im zweiten Pandemiejahr laut VDÄPC-Statistik die Oberlidstraffungen, gefolgt von Behandlungen mit Botulinumtoxin, der Fettabsaugung, den Hyaluronbehandlungen und der Bauchstraffung.

Gesichtsbehandlungen

Mehr als zwei Drittel aller ästhetischen Behandlungen finden im Gesicht statt, Tendenz steigend. Sowohl im Berufsleben als auch im Alltag wünschen sich mittlerweile viele Männer jeden Alters ein waches, aktives und verjüngtes Aussehen und ziehen dafür eine ästhetische Behandlung in Betracht. Neben dem Klassiker der Oberlidstraffung sowie den häufig gewünschten Faltenunterspritzungen mit Botulinumtoxin, Hyaluron und Fillern für eine frische Optik ist die Konturierung der Jawline eine besonders nachgefragte Behandlung. „Eine definierte Kinn-Kiefer-Partie soll Durchsetzungskraft vermitteln“, erläutert Dr. Handstein. „Durch Filler-Korrekturen können spezifisch männliche Gesichtskonturen hervorgehoben und akzentuiert werden“, so der Facharzt. Gesellschaftsfähig ist Mann direkt im Anschluss nach der ambulanten Behandlung, die mit einer lokalen Betäubung in ca. 15 – 30 Minuten durchgeführt werden kann. Die VDÄPC empfiehlt vor jedem Eingriff eine eingehende fachliche Beratung durch den Facharzt, damit gewährleistet ist, dass sich der Patient mit der gewünschten optischen Veränderung auch längerfristig rundum wohlfühlt.

Körperformung

Eine harmonische Körpersilhouette sowie auch die Definierung bestimmter Körperbereiche gehören für viele Männer auf die Wunschliste. So ist die Nachfrage nach der Fettabsaugung bei Männern im letzten Jahr um rund 36 Prozent gestiegen. Ob beeinflusst von Medien, Magazinen oder Kino oder auch „nur“ für das eigene körperliche Wohlbefinden, die Reduktion von Körperfett vor allem an Bauch und Flanken („Love Handles“) sowie die Entfernung der sogenannten Männerbrust sind im Kommen. Bei letzterem, nämlich der Gynäkomastie, handelt es sich – abhängig von der Operationstechnik – um einen mehr oder weniger ausgedehnten chirurgischen Eingriff, bei dem zunächst ein Schnitt unterhalb der Brustwarze vorgenommen wird und dann – je nach Befund – entsprechend Fett abgesaugt beziehungsweise überschüssiges Drüsengewebe entfernt wird. Die Operation findet meist unter Vollnarkose statt und dauert ca. ein bis zwei Stunden, entweder ambulant oder verbunden mit einem eintägigen Klinikaufenthalt. „Wichtig hierbei ist die umfassende Nachsorge: Dies beinhaltet insbesondere das Tragen einer Kompressionsjacke in den ersten vier Wochen, danach kann ein Kompressionsverband für die Nacht ausreichend sein“, erläutert Dr. Handstein. Gesellschaftsfähig ist Mann nach ca. drei bis fünf Tagen, und das Ziehen der Fäden erfolgt nach etwa 14 Tagen. Der Facharzt betont: „Grundlegend für alle Maßnahmen der Körperformung ist eine eingehende Beratung durch den Facharzt. Denn nur der Experte kann beurteilen, ob eine Behandlung auch längerfristig und medizinisch sinnvoll ist.“ Der Fachverband empfiehlt, jeden chirurgischen Eingriff genau abzuwägen und zu planen, von der Fettabsaugung bis zu den modulierenden Eingriffen mit Eigengewebe wie dem „Abdominal Etching“ oder „Body Banking“ und weiteren Eingriffen zur Formung bestimmter Muskelpartien. Egal, welches Schönheitsideal gerade angesagt ist: Die Körperproportionen sollten immer aufeinander abgestimmt werden.

Weitere Informationen gibt es unter:

www.vdaepc.de

Logo der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC)

Die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) ist die größte Fachgesellschaft Ästhetischer Chirurgen in Deutschland. Die Mitglieder der VDÄPC sind sowohl niedergelassene Ärzte als auch Klinikärzte auf dem Fachgebiet Plastische und Ästhetische Chirurgie. Qualitätssicherung und Patientensicherheit stehen bei der VDÄPC an erster Stelle. So bilden sich VDÄPC-Mitglieder über die Ausbildung zum Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie hinaus kontinuierlich weiter, um das fachliche Wissen und die praktischen Fertigkeiten auf einem konstant hohen und aktuellen Niveau zu halten.

www.vdaepc.de

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