LASIK-Erfahrungsbericht: Meine Erfahrungen mit Augenlasern - mabelle
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Es war schon sehr lange mein Wunsch, endlich keine Brille/Kontaktlinsen mehr tragen zu müssen. Seit der Kindergartenzeit war ich auf eine Sehhilfe angewiesen. Wenn mir jemand sagt, eine Brille sei heutzutage ein modisches Accessoire, dann kann ich nur noch die Augen verdrehen. Ich konnte mich mit diesem komischen Gestell nie anfreunden und verbinde mit ihm nur Nachteile. Deswegen wollte ich etwas an meiner Situation ändern und mein Auge (bei mir ging es nur um das eine) lasern lassen.

Erfahrungsbericht Augenlaser Lena
LENA (22) bloggt auf allaboutlifeblog.de über alles, wofür ihr Herz schlägt: Mode, Beauty, Lifestyle, Reisen und Persönliches – wie ihre Erfahrungen mit dem Augenlasern.

Meine Empfehlung vorweg: Lasst die Hände vom Internet! Ich habe das Gefühl, dass nur Menschen mit schlechten Erfahrungen ihre Berichte ins Internet stellen. Ich hab so viele Horrorstorys gelesen. Einen kurzen Augenblick überkamen mich Zweifel. Aber schließlich habe ich mir diese Berichte zu Herzen genommen und mir Notizen gemacht sowie Fragen formuliert.

Die Beratung zur Augen-OP

Insgesamt habe ich mir drei Ärzte rausgesucht, bei denen ich ein Informationsgespräch vereinbart habe. Was ich total wichtig finde, aber selbst vorher nicht wusste: Es gibt drei Terminarten beim Augenlasern: Das kostenlose Informationsgespräch, das Aufklärungsgespräch mit ausführlicher Untersuchung und die OP. Bei dem ersten Gespräch wird lediglich geguckt, ob ihr für so einen Eingriff geeignet seid, und es wird ein Kostenvoranschlag für die OP gemacht. Dieses Gespräch ist total unverbindlich und war bei mir kostenlos. Ihr erhaltet noch kein ausführliches Aufklärungsgespräch. Eure Fragen werden zwar beantwortet, mehr aber nicht. Also nehmt euch wirklich euren Fragenkatalog mit. Das Aufklärungsgespräch habe ich dann bei zwei Ärzten gemacht. Ich wollte zwei unterschiedliche Meinungen hören. Dieses Gespräch ist mit einer ausführlichen Untersuchung eurer Augen verbunden und kostet zwischen 35 und 40 Euro. Beide Ärzte haben mir die gleiche Behandlung vorgeschlagen. Somit konnte ich frei wählen. Dazu möchte ich nicht leugnen, dass es für mich auch um den Preis ging. Für mich war der Gesamteindruck zwischen Praxis, Arzt und Kosten wichtig. Ich habe mich schließlich für Care Vision in Berlin entschieden und hatte zwei Wochen später meinen Lasertermin.

Der Tag der OP

Meine Mama und meine Schwester begleiteten mich als seelische Unterstützung. Bevor es losging musste ich einen OP-Kittel anziehen und habe Überzieher für Haare und Schuhe erhalten. Danach wurde mein Gesicht gesäubert und der Bereich um mein Auge mit Jod desinfiziert. Kurz vor dem Eingriff habe ich Betäubungstropfen ins Auge bekommen. Dann ging alles ziemlich schnell. Der Arzt redete die ganze Zeit mit mir und erklärte mir den Vorgang. Als erstes wurde je eine Klammer ins Auge gemacht, die das Lid aufhält und bewirkt, dass man nicht zwinkern kann. Das habe ich als etwas unangenehm empfunden, der leichte Druck ließ aber relativ schnell nach. Danach fokussiert man sich auf ein Licht am Laser, das das Auge anvisiert. Das war ein bisschen anstrengend, wirklich die ganze Zeit auf den Punkt zu gucken. Das sogenannte Eyetrackersystem dient aber der Sicherheit. Der Eyetracker im Laser passt sich Augenbewegungen an, um punktgenau zu lasern. Dann ist die Behandlung auch schon abgeschlossen.

Erfahrungsbericht Lasik

Zahlen und Fakten zu Lenas Augenlaser-OP

Technik: LASIK
Sehschwäche: –1,25 Dioptrien (mit Hornhautverkrümmung)
Klinik: Care Vision, Berlin
OP-Dauer: ca. 10 Minuten
Kosten: 1.000 Euro (pro Auge)

Das Ganze hat vielleicht zehn Minuten gedauert. Ich wurde dann in einen dunklen Raum gesetzt, in dem ich meine Augen geschlossen hielt und mich entspannen konnte. Danach wurde ich von meiner Mama nach Hause gefahren. Meine Augen tränten und trotz meiner Sonnenbrille war es für mich am angenehmsten, die Augen die ganze Zeit zu schließen. Ich musste drei verschiedene Tropfen nach einem Tropfplan nehmen, was ich sehr angenehm fand, da es das Brennen verringerte. Ich kann euch wirklich sagen, dass ich nur am Behandlungstag ein Brennen verspürte. Am nächsten Tag, eine Woche später und einen Monat später wurden meine Augen von meinem behandelnden Arzt bei Care Vision kontrolliert und die Heilung überwacht.

Bin ich die Brille losgeworden?

Bei mir stellte sich heraus, dass eine Nachbehandlung gemacht werden musste. Das kommt bei einem kleinen Prozentteil, ungefähr fünf Prozent der Patienten, vor und lag bei mir an meiner sehr starken Hornhautverkrümmung. Es musste dann eine gewisse Zeit vergehen, bevor noch einmal nachgelasert werden konnte. Das kann zum Behandlungsprozess dazugehören, was der Arzt auch im Aufklärungsgespräch vorher anspricht. Vor diesem zweiten Eingriff war ich sehr aufgeregt. Es hat danach etwas mehr gebrannt als beim ersten Mal und auch das Fremdkörpergefühl hielt länger an. Bei meinem Preis war eine Nachbehandlung mit inbegriffen, ich musste also nicht noch einmal bezahlen.

So geht es mir heute

Vor den Kontrollterminen war ich nervös, wie das Ergebnis wohl sein würde. Ich kann aber jetzt mit großer Erleichterung sagen, dass ich jetzt so gut wie mit Brille oder Kontaktlinsen sehe. Die Verbesserung kam schleichend und war nicht (wie bei vielen anderen) sofort da. Jetzt lebe ich schon über ein Jahr ohne Brillen und Kontaktlinsen und bin sehr froh, den Eingriff durchgeführt zu haben. Dass man mehrfach untersucht wird, gehört dazu, manchmal auch, wie in meinem Fall, das Feintuning. Endlich kann ich ohne Brille und Kontaktlinsen leben und mit meinen eigenen Augen klar sehen. Mit der Heilung hatte ich auch zu keiner Zeit Probleme, darum kann ich euch so einen Eingriff alles in allem nur empfehlen.

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