TRI+: Anti-Aging ohne OP auf wissenschaftlicher Grundlage

Das mit TRI+ behandelte Gesicht wirkt einfach erholt, frisch und harmonisch, ohne sichtbare Spuren ästhetischer Eingriffe.

Raphael Weiland

Experten-Interview mit Raphael Weiland über TRI+: Die Zukunft des nichtinvasiven Anti-Agings

TRI+ ist ein neuartiges Behandlungskonzept, das Faltenunterspritzungen, energiebasierte Straffungsverfahren und kosmetische Anwendungen zu einem potenten Maßnahmenpaket bündeln soll. Raphael Weiland, erfahrener praktischer Arzt mit spezialisierter Tätigkeit im Bereich Schönheitsmedizin und Entwickler von TRI+, kombiniert damit wissenschaftlich fundierte Methoden, die auf drei verschiedenen Ebenen wirken. Erklärtes Ziel ist eine zeitgemäße Form der Hautverjüngung ohne OP.

Raphael Weiland ist einer der ärztlichen Geschäftsführer von S-thetic, einem europaweit tätigen Verbund von Kliniken und Behandlungszentren für plastische Chirurgie und ästhetische Medizin. Im Interview erläutert er, wie TRI+ by S-thetic entstanden ist, worin seine Besonderheiten liegen und warum TRI+ die Zukunft nichtoperativer medizinischer Hautbehandlungen entscheidend prägen könnte.

myBody: Herr Weiland, TRI+ by S-thetic wurde im Sommer 2025 eingeführt. Für alle, die noch nichts davon gehört haben: Wie würden Sie das neue Konzept in wenigen Worten beschreiben?

Raphael Weiland: Lassen Sie es mich kurz und prägnant formulieren: TRI+ by S-thetic ist eine Behandlungsmethode, die darauf abzielt, die natürlichen Alterungsprozesse der Haut gezielt umzukehren. Das alles mit langanhaltenden, zugleich aber natürlich wirkenden Ergebnissen. Das System ist modular aufgebaut und lässt sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Patientinnen und Patienten anpassen.

myBody: Sie gelten seit vielen Jahren als einer der führenden Experten für nichtoperative Anti-Aging-Verfahren in Deutschland, viele kennen Sie über Ihre beliebten Social-Media-Kanäle. Was war Ihr Antrieb dafür, TRI+ zu entwickeln?

Raphael Weiland: Ich habe im Laufe meiner Tätigkeit immer wieder festgestellt, dass das Thema Anti-Aging in vielen ästhetischen Praxen eher unsystematisch angegangen wird. Häufig wird der Eindruck vermittelt, wirksame Hautverjüngung sei ausschließlich mit Injektionen erreichbar. Aber das stimmt schlichtweg nicht. Ein solcher Ansatz führt oft zu übertrieben wirkenden, unnatürlichen Ergebnissen, die dem individuellen Gesichtsausdruck der Behandelten nicht gerecht werden. Dabei existieren längst hochmoderne, wissenschaftlich fundierte Alternativen, die kaum bekannt sind. Das gilt selbst für viele Ärztinnen und Ärzte. TRI+ setzt genau hier an: Es kombiniert verschiedene Wirkprinzipien zu einem ganzheitlichen Ansatz, der nachhaltige Verjüngung ermöglicht, ohne den Typ zu verändern. Denn genau das wünschen sich die meisten: Frischer auszusehen, aber weiterhin sie selbst zu bleiben.

Alterung findet auf drei Ebenen statt – wir adressieren jede einzelne

myBody: Kombinationsbehandlungen sind in der ästhetischen Medizin nichts Neues. Worin unterscheidet sich TRI+ von bestehenden Ansätzen?

Raphael Weiland: Der entscheidende Unterschied liegt in der Tiefe und Systematik des Konzepts. TRI+ befasst sich gezielt mit den drei zentralen Ebenen der Gesichtsalterung, daher auch der Name. Jede Behandlung beginnt mit einer präzisen Analyse der individuellen Gesichtsstruktur. Anschließend wird ein Behandlungsplan erstellt, der passgenau auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt ist. Zum Einsatz kommen, je nach Ausgangssituation, Injektionen mit Hyaluronsäure oder Botox, aber auch energiebasierte Verfahren wie mikrofokussierter Ultraschall (MIFU), CO₂- oder Pikosekundenlaser, Intensiv-Pulslicht (IPL) sowie ärztlich durchgeführte, potente Retinol-Peelings und tiefenwirksame Hautreinigungs-Booster. Diese Anwendungen erfolgen in abgestimmten Behandlungsintervallen und wirken auf unterschiedliche Hautstrukturen ein. Durch diese Kombination lässt sich der biologische Alterungsprozess nachhaltiger und gezielter beeinflussen als mit Unterspritzungen allein. Besonders bei typischen Alterserscheinungen wie schlaffer Haut, ungleichmäßiger Struktur oder nachlassender Elastizität zeigen die energiebasierten hauterneuernden Verfahren ihre besondere Stärke. Nur durch das Zusammenspiel dieser Komponenten wird eine echte Umkehrung von Alterungsprozessen möglich.

myBody: Was genau sind die drei Ebenen, die Sie mit TRI+ ins Visier nehmen?

Raphael Weiland: Wir unterscheiden zwischen Hauterschlaffung, Volumenverlust und Texturveränderungen, also Veränderungen der Hautoberfläche und -qualität. Diese drei Bereiche hängen eng zusammen und beeinflussen maßgeblich, wie alt oder frisch ein Gesicht wirkt.

myBody: Können Sie uns die drei Ebenen etwas genauer vorstellen?

Raphael Weiland: Die erste Ebene betrifft die Erschlaffung der Haut. Sie entsteht durch die unzähligen kleinen Muskelbewegungen, die wir täglich unbewusst ausführen. Gleichzeitig nimmt mit den Jahren die Produktion von Kollagen und Elastin ab. Beides sind entscheidende Stützstrukturen des Hautgewebes.

Die zweite Ebene ist der Verlust von Volumen. Im Lauf der Zeit baut der Körper eigenes Hyaluron ab, wodurch die Haut an Fülle verliert. Auch das subkutane Fettgewebe sowie Teile der Knochenstruktur nehmen ab. Das Gesicht wirkt dadurch flacher und kantiger. Hinzu kommt die Schwerkraft, die die Gesichtspartien zusätzlich nach unten zieht.

Die dritte Ebene umfasst die Veränderungen der Hauttextur, also alles, was die Oberfläche und den äußerlichen Gesamteindruck der Haut betrifft. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Zellstoffwechsel, die Hauterneuerung läuft nicht mehr so regelmäßig wie früher. Dadurch wirkt die Epidermis oft rauer, trockener und verliert an Leuchtkraft. Hinzu kommen äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung, Luftverschmutzung oder auch Lebensgewohnheiten, etwa Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum. Sie beeinträchtigen das Hautbild zusätzlich.

TRI+ beruht auf klaren wissenschaftlichen Grundlagen

myBody: Worin besteht die wissenschaftliche Basis von TRI+?

Raphael Weiland: Die Prozesse der Hautalterung sind durch dermatologische Forschungen inzwischen sehr genau beschrieben worden. Als Ärztinnen und Ärzte im Bereich der ästhetischen Medizin müssen wir dieses Wissen aber auch konsequent anwenden. Bei S-thetic haben wir aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse systematisch ausgewertet und mit unserer langjährigen praktischen Erfahrung verknüpft. Das Ergebnis ist ein Konzept, das Forschung und Praxis vereint. Die 3-Ebenen-Struktur von TRI+ ermöglicht es, die verschiedenen Alterungsmechanismen differenziert zu analysieren und gezielt zu beeinflussen. Das reicht bis zu einer messbaren Umkehr einzelner Prozesse.

myBody: TRI+ umfasst nicht nur Injektionsbehandlungen, sondern auch Lasertechnologien und Ultraschall. Wie wirken diese Verfahren genau?

Raphael Weiland: Injektionen mit Hyaluronsäure oder Botox bleiben weiterhin ein wichtiger Bestandteil moderner Anti-Aging-Therapien. Doch bestimmte tiefere Strukturen im Gesicht lassen sich damit gar nicht erreichen. Genau hier kommen die energiebasierten Technologien ins Spiel. Der mikrofokussierte Ultraschall (MIFU oder HIFU) dringt bis in die sogenannte SMAS-Schicht vor. Das ist ein feines Fasziengewebe, das die Gesichtsmuskulatur mit den oberen Hautschichten verbindet. Durch gezielte thermische Impulse wird hier eine Neubildung von Kollagenfasern angeregt und eine sichtbare Straffung erzielt. Der Effekt kommt einem chirurgischen Lifting erstaunlich nahe, erfordert jedoch kein Skalpell und hinterlässt keine Narben. CO₂- und Pikosekundenlaser wiederum setzen an der Hautoberfläche an. Sie regen die Zellerneuerung an, fördern die Bildung frischer Hautzellen und unterstützen den Abbau alter oder geschädigter Strukturen. Das Ergebnis ist eine verfeinerte Hautstruktur. Pigmentflecken werden weniger, das Hautbild erscheint insgesamt glatter und gleichmäßiger.

Laser und Ultraschall wirken dort, wo Injektionen nicht hinkommen

myBody: Retinol und Hydrafacial-Behandlungen kennt man auch aus Kosmetikstudios. Welche Funktion übernehmen sie innerhalb von TRI+?

Raphael Weiland: Beide Verfahren sind bei TRI+ wichtige Bausteine, allerdings auf einem ganz anderen Niveau als in der klassischen Kosmetik. Ärztinnen und Ärzte dürfen hochkonzentrierte Retinol-Peelings einsetzen, die unter das Arzneimittelgesetz fallen und deutlich stärker wirken als frei verkäufliche Produkte oder Präparate aus Kosmetikinstituten. Retinol, eine Form von Vitamin A, stimuliert die Hautregeneration in tieferen Schichten. Es beschleunigt die Zellteilung, fördert die Kollagenbildung und aktiviert die Produktion körpereigener Hyaluronsäure. Dadurch erhält die Haut einen regelrechten „Neustart“. Sie wirkt glatter, gleichmäßiger und spürbar verjüngt. Das Hydrafacial-Verfahren bildet innerhalb von TRI+ häufig den Abschluss einer Behandlungsserie. Es sorgt für eine gründliche Reinigung der Hautoberfläche, befreit verstopfte Poren, entfernt abgestorbene Zellen und versorgt die Haut gleichzeitig intensiv mit Feuchtigkeit. Das Ergebnis ist ein sichtbar frischeres, vitaler wirkendes Hautbild, sozusagen das veredelnde Finish der gesamten Therapie.

myBody: Viele Menschen lassen heute ganz spontan „etwas machen“: ein bisschen Hyaluron, eine Faltenbehandlung zwischendurch. Was spricht gegen solche Interventionen, für die man sich gern schnell entscheidet?

Raphael Weiland: Spontane Behandlungen mögen verlockend klingen, doch Hautalterung ist ein komplexer, vielschichtiger Prozess. Er lässt sich mit ein paar punktuellen Eingriffen nicht dauerhaft beeinflussen. Alterung betrifft verschiedene Gewebeebenen von der Hautoberfläche bis hinunter zur Stützstruktur. Sie verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich, abhängig von genetischer Veranlagung, Anatomie und Lebensstil. Wer langfristig natürliche Ergebnisse möchte, braucht deshalb eine fundierte Analyse und einen strukturierten Behandlungsplan. Schnelllösungen für langwierige biologische Vorgänge funktionieren nur begrenzt. Im Gegenteil: Häufig führen sie über Jahre hinweg zu unharmonischen Veränderungen im Gesicht. Viele Patientinnen und Patienten, die regelmäßig nur auf Unterspritzungen gesetzt haben, bemerken irgendwann, dass ihr Gesicht an Natürlichkeit verliert. TRI+ verfolgt daher einen anderen Ansatz: wissenschaftlich fundiert und mit Blick auf nachhaltige Hautgesundheit statt kurzfristigen Korrekturen.

Natürlich ist das neue Schön

myBody: Wie läuft eine TRI+-Behandlung konkret ab? Kommen Patientinnen und Patienten in bestimmten Abständen zur nächsten Sitzung?

Raphael Weiland: TRI+ ist kein standardisiertes Schema, sondern individuell maßgeschneidert. Zu Beginn steht immer ein ausführlicher Ersttermin, bei dem der Hautzustand und die individuellen Alterungsprozesse sorgfältig analysiert werden. Dabei kommen teils auch KI-gestützte Analyseverfahren zum Einsatz, um ein möglichst präzises Hautprofil zu erstellen. Anschließend wird auf Basis dieser Erkenntnisse ein individueller Behandlungsplan erstellt. Natürlich werden dabei auch die persönlichen Wünsche der Patientin oder des Patienten berücksichtigt. Die Module werden dann schrittweise umgesetzt, und zwar in zeitlich abgestimmten Abständen. Die Resultate halten erfahrungsgemäß über mehrere Jahre an. Regelmäßige Kontrollen alle sechs bis zwölf Monate sind empfehlenswert, um das Ergebnis zu überprüfen und gegebenenfalls einzelne Behandlungsaspekte anzupassen. Auf diese Weise lässt sich das Hautbild langfristig stabil und natürlich frisch halten.

myBody: Zum Schluss noch die Preisfrage: Woran erkennt man ein Gesicht, das mit TRI+ behandelt wurde?

Raphael Weiland: Genau das ist das Besondere: Man erkennt es nicht. Das mit TRI+ behandelte Gesicht wirkt einfach erholt, frisch und harmonisch, ohne sichtbare Spuren ästhetischer Eingriffe. Freunde oder Kolleginnen nehmen meist nur wahr, dass jemand „gut aussieht“, ohne wirklich zu ahnen, warum. TRI+ bewirkt keine Typveränderung, sondern bewahrt die individuelle Ausstrahlung. Das Ergebnis ist ein jugendlicher, vitaler Look, der vollkommen natürlich bleibt. Diese Balance zwischen Wirkung und Natürlichkeit gelingt nur mit einem durchdachten, wissenschaftlich abgestimmten Konzept. Das macht TRI+ so besonders.

myBody: Herr Weiland, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

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