Schönheitsideale im Wandel – Monroe, Twiggy, Kardashian … - mabelle
4.6 von 55
(5)

Was ist eigentlich schön? Blöde Frage! Natürlich lange Beine, ein knackiger Po, dazu ein flacher Bauch und ein wohlgeformter Vorbau. Manche behaupten Schönheit sei relativ und liegt rein im Auge des Betrachters. Von wegen! Schönheit ist ganz und gar nicht subjektiv.

Kleopatra, Aphrodite und Rubensfiguren

1290 – 1060 v. Chr.

Jeder kennt die Traumfrau der Antike: Kleopatra. Als Ikone ihrer Zeit entsprach sie absolut dem Schönheitsideal der alten Ägypter: schlank, schmale Schultern und eine hohe Taille.

800 v. – 600 n. Chr.

In der Antike galt die Ausgewogenheit der Proportionen als wichtiges Schönheitsmerkmal. Eine Frau durfte weder zu dünn noch zu dick sein. Die Menschen führten damals ein aktives, sportliches Leben. Als berühmte Vertreterin ihrer Zeit gilt Aphrodite.

1400 – 1700 n. Chr.

Leibesfülle stand in Renaissance und Barock für Reichtum und Wohlstand. Schön waren Frauen mit großem Busen, rundem Bauch und breiten Hüften. Als bezeichnend für diese Epoche galten die Frauen auf den Bildern des Malers Peter Paul Rubens.

Marylin Monroe, Doris Day und Brigitte Bardot

1920er

Mit der beginnenden Emanzipation achteten Frauen zunehmend auf ihre Figur. In den wilden 20ern verschwanden die Kurven zunächst. Flachbrüstige Frauen mit einer knabenhaften Figur und wenig Taille galten nun als schön.

1940er bis 1950er

Nach dem zweiten Weltkrieg gab es beim gängigen Schönheitsideal eine Renaissance der üppigen Formen. Wenn Frauen in dieser Zeit wohlgenährt und kurvig waren, zeugte das von Wohlstand. Ob Marylin Monroe, Doris Day oder Brigitte Bardot, die Frauen hatten plötzlich wieder weibliche Rundungen. Dem Schönheitsideal entsprach die Sanduhr-Figur mit großen Brüsten, einer schmalen Taille und einem runden Po.

Von Twiggy bis Cindy Crawford

1960er

Doch wie sollte es auch anders sein? Auf üppig folgte schlank. Mit Supermodel Lesley Lawson alias Twiggy wandelte sich das Schönheitsideal erneut. Frauen wollten jetzt so aussehen wie die Engländerin, nämlich spindeldürr.

1980er

In den 80er Jahren wurden den Idealmaßen von: 90-60-90 mit Aerobic, Fitness und Diäten nachgeholfen. Schöne Frauen waren in dieser Zeit durchtrainiert. Weiblichkeit durfte aber trotzdem nicht fehlen. Supermodels wie Claudia Schiffer, Cindy Crawford und Linda Evangelista eroberten die Laufstege und galten als Schönheitsideale dieser Zeit.

Kate Moss, J.Lo und Kim Kardashian

1990er

Und was kommt nach weiblich? Richtig! Dünn. Oder besser gesagt ausgemergelt. Mit ihrem „Heroin Chic“, androgyn und einem fast kindlichen Körper eroberte Kate Moss die Modewelt und schwang sich zur Traumfrau dieser Zeit auf. Der Gegenentwurf zur muskulösen Aerobic-Figur der Achtziger.

Heute

Und heute? Noch immer staksen Size-Zero-Models über den Laufsteg. Doch die Plus-Size-Fraktion holt mächtig auf. Plötzlich ist ein knackiger Po wieder angesagt. Ob Jennifer Lopez, Beyoncé oder It-Girl Kim Kardashian, üppige Rundungen sind im Trend. Und wer keine hat, hilft eben nach.

Holen Sie sich den "Runde Kurven oder Hungerhaken" Artikel als PDF:

Artikel downloaden

Oder lesen Sie gleich das vollständige mabelle Medical-Beauty-Magazin, wie es Ihnen gefällt - im Abo oder als Einzelausgabe - print oder digital.

Zum mabelle Lifestyle-Magazin

Schönheitsideale im Wandel – Monroe, Twiggy, Kardashian … - mabelle
4.6 von 55
(5)

Der myBody® Klinikfinder - Zertifizierte Ärzte und Kliniken

Wir prüfen für Sie

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service

Das könnte Sie auch interessieren