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Brustvergrösserung Welche Methode ist die Richtige für mich?

Dres. Kirkegaard & Kurz - Brustvergrößerung - Silikonimplantate oder Eigenfett

Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten versus Eigenfett

Brustvergrößerungen liegen voll im Trend und gehören nach wie vor zu den gefragtesten ästhetisch-plastischen Eingriffen in Deutschland. Unverzichtbar sind dabei Silikonimplantate geworden. Sie füllen mangelndes Volumen auf und verbessern zugleich Form und Festigkeit der Brust. Doch mittlerweile ist auch die Vergrößerung der Brust mit körpereigenem Fettgewebe eine Option auf dem Weg zum Wunschbusen. Wo liegen die Vorteile von Silikon und Eigenfett, welche Nachteile können die jeweiligen Methoden haben und mit welcher erreiche ich das für mich optimale Ergebnis? Antworten auf diese Fragen geben Dr. Kirkegaard und Dr. Kurz von Med Esthetic, beides Experten für ästhetisch-plastische Chirurgie in Hamburg.

Welche Möglichkeiten der ästhetischen Brustvergrößerung gibt es?

Grundsätzlich werden heute zwei Vorgehen angewendet: Der Brustaufbau mit Hilfe von Brustimplantaten aus Silikon oder die Vergrößerung der Brust mit körpereigenem Gewebe der Patientin. Welche Methode die geeignete ist, wird primär von den physiognomischen und/oder medizinischen Voraussetzungen der Patientin abhängig gemacht; aber natürlich auch von deren persönlichen Wünschen und Vorstellungen. Das persönliche Gespräch im Vorfeld der Brust-OP verbunden mit einer intensiven medizinischen Aufklärung ist daher ausschlaggebend für die Wahl der Behandlungsmethode.

Wo liegen die Vor- bzw. Nachteile der Brustvergrößerung mit Silikonimplantaten?

Der Eingriff, in dem die Silikonimplantate eingesetzt werden, ist relativ kurz und komplikationslos und kann (trotzdem) ein dauerhaftes ästhetisches Ergebnis erzielen. Darüber hinaus sind sehr individuelle Lösungen für jede Frau möglich, da Silikonimplantate heute in einer großen Vielfalt an Formen und Größen hergestellt werden. So können moderate Vergrößerungen von ein bis zwei Körbchengrößen erreicht werden oder – wenn dies gewünscht ist – sind auch deutlich größere Veränderungen mit Silikonimplantaten machbar. Das Silikongel der Kissen ist inzwischen so hochwertig und elastisch, dass sich die künstliche Brust vom Tastgefühl her kaum von der natürlichen Brust unterscheidet. Auf der Negativ-Seite muss man die Ausbildung einer Verkapselung (Kapselfibrose) oder das Verdrehen (Rotation) bzw. Verschieben (Dislokation) des Implantats anführen. Die Kapselbildung ist bis zu einem gewissen Grad normal, da die körpereigene Immunabwehr das Implantat als Fremdkörper erkennt und „umhüllt“. Erst wenn sich diese Kapsel verhärtet kommt es zu Beschwerden. Zur Verringerung der Komplikationsrate empfehlen sich Implantate mit einer texturierten Oberfläche und insbesondere solche mit einer sogenannten Microthane® Beschichtung, da diese nicht verrutschen und das Risiko für eine Kaspelfibrose auf ein Minimum reduzieren. Wird die OP zudem von einem erfahrenen Chirurgen sorgfältig durchgeführt, verringert das weiterhin Komplikationen. Bei sehr schlanken Frauen können in seltenen Fällen die Implantatränder tastbar bleiben, dies kann gegebenenfalls durch die Wahl der richtigen OP-Technik vermieden werden.

Wie verhält es sich bei der Nutzung von Eigenfett?

Eigenfett ist ein weiches und formbares Füllmaterial, welches die Form und Konsistenz der Brust auf sehr natürliche Weise rekonstruiert. Zur Gewinnung des Gewebes wird an anderen Körperstellen wie am Bauch, den Flanken oder Oberschenkeln eine Fettabsaugung durchgeführt, das Fett entsprechend aufbereitet und mit einer Kanüle in die Brust injiziert. Der Busen wirkt dann sichtbar voller und wohlgeformt. Und es bleiben so gut wie keine Narben zurück, da lediglich minimale Einstiche für die Kanülen gemacht werden müssen. Allerdings ist bei dieser Methode das Volumen, das sich wieder herstellen lässt, begrenzt. Des Weiteren muss man zur Beständigkeit sagen, dass sich ein Teil des Fettgewebes wieder abbaut, so dass häufig weitere Eingriffe nötig sind, um das Ergebnis zu halten bzw. zu optimieren. Zu den Risiken der Eigenfett-Methode zählen die Möglichkeit der Ausbildung von Ölzysten, Verkapselungen oder Verkalkungen in der Brust. Obwohl diese Begleiterscheinungen in der Regel ungefährlich sind und keine Beschwerden verursachen, können sie problematisch sein, da sie radiologisch nur schwer von krankhaften Veränderungen des Brustgewebes abgrenzbar. Generell ist das Verfahren für sehr schlanke Patientinnen mit geringen Fettspendearealen nicht geeignet.

Gibt es Kriterien die ausschließlich für die eine oder die andere Methode sprechen?

Für Frauen, die sich mehr als einen gemäßigten Volumenzuwachs wünschen raten wir zum Einsatz von Silikonimplantaten, da der Vergrößerungsfaktor beim Aufbau mit Eigengewebe beschränkt ist. Ebenso bei sehr schlanken Patientinnen, da wie bereits angesprochen genügend Pölsterchen für die Fettzellentnahme vorhanden sein müssen. Ist für die optimale Formung auch eine Straffung des Brustgewebes notwendig, beispielsweise nach einer Schwangerschaft, erreichen wir auch hier mit Implantaten die besseren ästhetischen Ergebnisse. Auf der anderen Seite raten wir von Implantaten ab bzw. zur Nutzung von Eigengewebe, wenn eine Reoperation nach vorheriger Implantataugmentation erforderlich wird, z.B. aufgrund der Ausbildung einer Kapselfibrose oder bei Frauen mit einer deutlichen Fremdkörper-Aversion. Aus unserer Sicht macht der Aufbau mit Eigengewebe vor allem bei Patientinnen mit geringem Vergrößerungswunsch oder im Rahmen von Anpassungs-OPs, z.B. bei asymmetrischer Brustform, am meisten Sinn.

Wenn ich mich für eine Vergrößerung mit Brustimplantaten entscheide, auf was muss ich bei der Auswahl besonders achten?

Zuallererst: Die Entscheidung für Brustimplantate bedeutet nicht künstlich wirkende Brüste. Es gibt nicht nur runde, sondern auch ovale oder anatomisch geformte Implantate, dazu verschiedene Größen, Durchmesser und Projektionen. Allein Deutschlands einziger Hersteller hat über 1.500 verschiedene Brustimplantate im Programm. D.h. für jede Frau kann eine natürlich wirkende Lösung gefunden werden. Auf was man achten sollte ist definitiv die Qualität. Frauen sollten sich bei ihrem Arzt nach den verwendeten Implantaten und dem Hersteller erkundigen. Sicherheit bieten hochwertige Produkte von erfahrenen Herstellern, die ein lückenloses Qualitätsmanagement und ausführliche Sicherheitstests nachweisen können. Wir arbeiten zum Beispiel mit in Deutschland hergestellten Silikonimplantaten, die nicht nur in hoher Qualität sondern auch in einer besonders großen Auswahl angeboten werden. Generell empfehlen wir, bei extrem günstigen Angeboten vorsichtig zu sein, denn Qualität hat nun einmal ihren Preis.

Ist die Brustkrebsvorsorge auch mit Implantaten sicher? Kann eine Frau mit Implantaten nach der Schwangerschaft stillen?

Die Brustkrebsvorsorge ist auch mit einem Silikonimplantat uneingeschränkt möglich, egal welcher operative Zugang gewählt wird. So können z.B. Ultraschalluntersuchungen und eine Mammografie auch mit Implantat problemlos durchgeführt werden. Auch das Stillen ist nach dem Einsatz eines Brustimplantats völlig normal und ohne Behinderungen möglich. Einzige Ausnahme: Wenn im Rahmen der Brustvergrößerung auch eine Straffung des Drüsengewebes vorgenommen werden muss.

Über Med Esthetic - Dres. Kirkegaard & Kurz

MED ESTHETIC steht für die Symbiose aus Medizin und Ästhetik. Das Team der MED ESTHETIC Kirkegaard Kurz freut sich darauf Sie als Person kennenzulernen, um Ihnen als Patient die bestmögliche Behandlung für Ihren individuellen Wunsch anbieten zu können. Für das erfahrene Fachärzte-Team für Plastische Chirurgie, Dr. Simone Kirkegaard und Dr. Tobias Kurz, gehören klassische ästhetisch-plastische Operationen wie der Brustaufbau mit Implantat und Fettabsaugungen sowie eine Vielzahl innovativer Behandlungsverfahren wie die Brustvergrößerung mit Eigenfett oder die Eigenfettinfiltration zur Behandlung tiefer Falten und Volumendefiziten zur täglichen Praxis. Dr. Kirkegaard und Dr. Kurz verfügen über langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie und garantieren ihren Patienten über regelmäßige Fort- und Weiterbildungsprogramme renommierter Fachgesellschaften stets aktuelle theoretische Kenntnisse und praktische Fähigkeiten.

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