Barttransplantation - Kosten, Methode, Ärzte
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Barttransplantation Methode, Kosten, Ärzte

Volle Haare sind für Männer eng verbunden mit Attraktivität – das gilt heute nicht mehr nur für den Kopf sondern auch für die Haare im Gesicht. Ein schöner Bart liegt absolut im Trend, unterstreicht er doch die Männlichkeit und kann das Selbstbewusstsein erheblich steigern. Zudem können mit verschiedenen Bartfrisuren bestimmte Typen unterstrichen oder verändert werden. Im Bereich der ästhetischen Haarmedizin zeichnet sich daher ein stark zunehmendes Interesse für Barttransplantationen ab, die prinzipiell jedem Mann zu einem vollen und ästhetischen Bart verhelfen können.

Barttransplantation - Baarhaarverpflanzung

Vollbart und Dreitage-Bart dank Barthaar-Verpflanzung

Ein üppiger Bartwuchs ist nicht jedem Mann vergönnt. Dabei sind Barthaare - unabhängig von Trends und Schönheitsidealen - seit jeher ein Grundbedürfnis des Mannes, um sich maskulin zu fühlen. Dafür muss es nicht zwingend ein richtiger Vollbart sein. Vielen Männern reicht ein einfacher Dreitage-Bart aus, der ihrem Gesicht mehr Kontur und Schärfe verleiht. Mithilfe einer Barttransplantation kann Männern mit spärlichem Bartwuchs geholfen werden, sei es um haarlose Lücken im Wangen- oder Oberlippenbereich aufzufüllen und somit den vorhandenen Bart zu verdichten oder um ein komplett haarfreies Gesicht mit der gewünschten Bartfrisur zu gestalten.

Barttransplantation auf einen Blick

Kosten: 2.000 Euro bis 5.000 Euro

Betäubung: Ambulant unter lokaler Betäubung

Dauer: Behandlung dauert zwischen 4 und 8 Stunden

Ausfallzeit: Gesellschaftsfähig nach 5 bis 14 Tagen

Vorteile: schonende Mikrochirurgie, dauerhaftes Ergebnis

Ablauf einer Barttransplantation

Zur Barthaarverpflanzung werden die Kopfhaare verwendet, da sie den Originalbarthaaren am ehesten ähneln. Die Bart-OP findet unter örtlicher Betäubung statt, d.h. das Schmerzempfinden der Spenderregion im Kopfbereich sowie der zu behandelnden Bartregion im Gesicht wird mit einem Lokalanästhetikum ausgeschaltet.

Der Bart wird in der Regel mit der FUE-Methode rekonstruiert. FUE steht für „Follicular Unit Extraction“ und das Prinzip Haarwurzeleinhalten einzeln und schonend zu extrahieren. Mittels einer sehr kleinen Hohlnadel geschieht dies mit Haaren aus dem Hinterkopfbereich. Die Barttransplantation kann auch mit der FUT-Technik realisiert werden, wobei ein kompletter Hautstreifen entnommen wird und die Grafts unter dem Mikroskop präpariert werden. Diese Vorgehensweise eignet sich für großflächige Barttransplantationen. Je nach angewendeter Methode können 1.000 bis 2.500 Transplantate gewonnen werden, welche an die gewünschten Bereiche verpflanzt werden können.

Der Ablauf gleicht dem einer klassischen Kopfhaartransplantation, doch bei der Barttransplantation ist ein Schritt mehr notwendig. Die entnommenen Haarwurzeleinheiten werden vor der Transplantation separiert, denn im Gegensatz zu den Kopfhaaren besteht der Bart aus Einzelhaaren, d.h. die Haare sollten auch einzeln eingepflanzt werden.

In der Regel fallen die verpflanzten Haare innerhalb der ersten 4 Wochen wieder aus; wie auch bei der klassischen Haartransplantation. Nach etwa 3 bis 6 Monaten fangen die eingesetzten Haarwurzeln an, neue kräftige Haare zu bilden. Manchmal kann es bis zu einem Jahr dauern bis das Endresultat erreicht ist.

Kosten einer Barttransplantation

Für eine Barthaartransplantation zahlen Männer in Deutschland durchschnittlich zwischen 2.000 Euro und 5.000 Euro. Ist ein Vollbart in einem nahezu haarlosen Gesicht gewünscht können die Preise bis zu 7.000 Euro betragen.

Die Kosten für eine Barttransplantation sind von vielen Faktoren abhängig wie von der Entnahme-Technik der Haare, der Anzahl der zu transplantierenden Haare sowie der Qualität des Spenderhaares und der Kopfhaut. Preisdifferenzen sind zudem auch auf die regionale Lage der Klinik sowie auf die individuellen Honorarsätze der Ärzte zurückzuführen.

Wie bei der Haarverpflanzung werden bei der Barttransplantation die Preise pro transplantiertes Haarfollikel bzw. Graft angegeben. Diese liegen je nach Methode zwischen 2 und 5 Euro pro Follikel. Für einen voluminösen Bart werden etwa 1.500 bis 2.500 Grafts verpflanzt.

Die Bart-Haartransplantation wird aufgrund ästhetischer Gesichtspunkte ohne medizinische Notwendigkeit durchgeführt. Demzufolge übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Eingriff nicht. Auch die mit der Barttransplantation verbundenen Kosten für mögliche Folgebehandlungen oder andere damit einhergehende Zusatzleistungen müssen vom Patienten selbst getragen werden.

Risiken und Komplikationen

Eine Barthaartransplantation gilt gesundheitlich gesehen als relativ risikoarm, da der Eingriff schonend passiert, ohne Vollnarkose und ohne größere Wunden, die entzündliche Reaktionen hervorrufen können. Nichtsdestotrotz ist die Haarverpflanzung in den Bartbereich eine Herausforderung, die nur Spezialisten vorbehalten sein sollte. Denn im Hinblick auf die Ästhetik des Ergebnisses kann es bei mangelnder Erfahrung und fehlendem Know-how unschöne Überraschungen geben. Beispielsweise ist es wichtig, auf die Wuchsrichtung der Haare beim Implantieren zu achten, damit diese später nicht kreuz und quer wachsen. Vorab gilt es zu prüfen, ob das entnommene Haar kräftig genug ist, um als Barthaar geeignet zu sein, da zu dünne Haare keinen natürlich wirkenden Bart erzielen. Auch bei der Einpflanzung ist Feingefühl gefragt, denn die Öffnungen für die Haarverpflanzung in der Bartregion müssen oberflächlich und fein sein.

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