Brustvergrösserung Erfahrungsbericht - Youtuberin Jule im Gespräch - mabelle
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Diie Jule über ihre Brustvergrößerung

Wenn man mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung spielt, stellt man sich unzählige Fragen, hadert und ist unsicher, wie man sich hinsichtlich dieser Fülle an Kliniken und Möglichkeiten entscheiden soll. Youtuberin Diie Jule lässt uns an ihrer Erfahrung teilhaben und berichtet, wie ihre OP ablief, was es zu bedenken gab und wie es ihr davor und danach ging.

Über Jule aka "Diie Jule" auf YouTube

Jule ist 25 und teilt mit ihren knapp 70.000 Abonnenten auf Youtube ihre Leidenschaft für Beauty, Lifestyle und Minimalismus.

Diie Jule kurz vor der OP
Die letzten Augenblicke vor der OP.

mabelle: Der Entschluss ist gefasst. Wie geht es dann weiter? Wie findet man den richtigen Arzt?

Jule: Schon vor zwei, drei Jahren hatte ich mich eigentlich zu dem Schritt entschlossen und bin dann erst mal zu einem Arzt gegangen, der mir von meinem Hausarzt empfohlen wurde. Dort war ich super unzufrieden, ich habe mich nicht wohlgefühlt und die Chemie hat einfach nicht gestimmt. Ich habe also weitergesucht und schließlich meinen Arzt, Dr. Hodorkovski von UNIKAT AESTHETIK in Stuttgart gefunden. Im Beratungsgespräch hat er sich viel Zeit genommen und ist auf alle meine Fragen (und ich hatte unheimlich viele) eingegangen. Wenn ihr mit dem Gedanken an eine Brustvergrößerung spielt, ist es wichtig, dass ihr euch im Vorfeld genau überlegt, was ihr alles wissen wollt.

mabelle: Welche Fragen gibt es da denn genau zu klären und welche Entscheidungen sind zu treffen?

Jule: Der Arzt bespricht mit euch unter anderem die Wahl der Implantate und die Operationsmethode. Also zum Beispiel, ob die Implantate über die Brustfalte, die Brustwarzen oder die Achsel eingesetzt werden sollen. Außerdem „probiert“ man verschiedene Implantatformen: Es gibt tropfenförmige Implantate, die sind nach unten hin etwas fülliger und entsprechen eher einer natürlichen Brust. Runde Implantate sehen grundsätzlich etwas künstlicher aus. Es gibt auch sehr hohe runde Implantate, die wirklich super unecht aussehen, wie zwei Bälle. Die gewünschte Größe muss natürlich auch festgelegt werden.

Man kann nie zu viel fragen!

Die letzte wichtige Frage ist die Position der Implantate, also möchte man sie unter den Brustmuskel, oder auf den Brustmuskel gesetzt bekommen. Im Vorfeld war mir gar nicht bewusst, wie viele Möglichkeiten es bei einer Brust-OP zu berücksichtigen gilt. Natürlich schaut sich der Arzt eure Brüste vorher ganz genau an und nimmt Maß – für ihn ist es natürlich unheimlich wichtig, dass er das Ganze schon kennt, denn er arbeitet schließlich später damit. Wenn alles passt, kann auch direkt der OP-Termin vereinbart werden.

Diie Jule kurz nach dem Aufwachen
Noch ein bisschen benebelt kurz nach dem Aufwachen.

 

mabelle: Für welche Implantate hast du dich letztendlich entschieden?

Jule: Ich habe mich für runde Implantate entschieden, weil ich ein schönes, pralles Dekolleté einfach toll finde. Und auch wenn es vielleicht gängiger ist, sie unter den Brustmuskel zu setzen und diese Position auch viele Vorteile bietet, liegen meine Implantate über dem Brustmuskel. Weil ich sehr viel Fitness und auch Brusttraining mache, wollte ich kein Risiko eingehen, dass der Muskel beschädigt wird und ich bestimmte Übungen danach nicht mehr gut ausführen kann. Bei Frauen, die viel Sport machen, bietet sich diese Position aus unterschiedlichen Gründen an. Was für euch persönlich das Richtige ist, bespricht euer Arzt aber im Beratungsgespräch mit euch.

mabelle: Was kommt zwischen Beratungsgespräch und OP-Termin noch an organisatorischen Dingen auf mich zu?

Jule: Vor dem OP-Tag gab es noch zwei wichtige Termine, die ich wahrnehmen musste. Zum einen war das ein weiteres Aufklärungsgespräch. Dabei wird man über alle Risiken, die mit dem Eingriff verbunden sind, informiert. Mir wurde außerdem für weitere Tests Blut abgenommen. Die OP erfolgt unter Vollnarkose, deshalb war auch noch ein Gespräch mit einem Anästhesisten nötig. Ich habe vorher einen umfassenden Fragebogen ausgefüllt und er hat mir telefonisch das Vorgehen und die Risiken einer Narkose erklärt. Ich war also rundum aufgeklärt.

Besser auf alles vorbereitet sein!

Dann kamen die letzten Tage vor der OP und ich habe versucht, in meiner Wohnung alles so gut wie möglich vorzubereiten, alles geputzt, viel eingekauft und Dinge, die weit oben stehen schon mal runtergenommen, damit ich nach der OP an alles drankomme was ich brauche. In meine Tasche habe ich bequeme Hosen und Oberteile gepackt, die vorne einen Reißverschluss haben. Also Sachen, die man sich auch nach der OP leicht anziehen kann.

mabelle: Der Tag ist gekommen! Aufregend, oder?

Jule: In den Stunden vor der OP war ich eigentlich gar nicht aufgeregt, sondern es stellte sich vielmehr ein Gefühl der Erleichterung ein, weil nach 10 Jahren Unglücklichsein endlich der Tag gekommen war, an dem sich mein Körper grundlegend verändern wird.

Auf einen Blick

Implantatform und -größe: Rund, 375 ml.

Kosten: Insgesamt zwischen 6.000 und 7.000 Euro.

Behandelnder Arzt: Dr. Hodorkovski, UNIKAT AESTHETIK in Stuttgart.

mabelle: Und wie ging es dir nachdem du wieder aufgewacht bist?

Jule: Als ich im Aufwachraum wieder zu mir kam, war ich natürlich erstmal ein bisschen neben der Spur.

Schmerzen habe ich zunächst kaum gespürt, ich konnte auch alleine auf die Toilette gehen. Direkt nach der OP waren meine Brüste sehr fest mit Pflastern verklebt, damit die Implantate nicht verrutschen können. Außerdem hatte ich Drainagen unter den Armen, das sind Schläuche, über die die Wundflüssigkeit in kleine Kanister abfließen kann. In den Tagen danach hatte ich einen unheimlichen Druckschmerz, als würden zwei Elefantenfüße auf meinen Brüsten stehen. Von Tag zu Tag wurden die Schmerzen aber deutlich besser.

Am zweiten Tag konnte ich meine neuen Brüste dann auch das erste Mal sehen – und war glücklich und geschockt zugleich. Auf der einen Seite war ich total begeistert, wie rund und prall sie im Vergleich zu vorher waren. Auf der anderen Seite war ich aber auch sehr schockiert wie unfassbar riesig sie aussahen. Aber anfangs sind die Brüste natürlich noch sehr angeschwollen und verändern sich in der ersten Zeit noch unheimlich stark. Damit meine Narben in der Brustfalte bestmöglich abheilen, habe ich sie jeden Tag mit Pflegeöl eingeölt – und schon nach vier Wochen waren sie kaum mehr zu sehen.

mabelle: Jetzt sind wir auf dein Fazit gespannt!

Jule: Ich bin mit dem Ergebnis rundum glücklich, ich liebe meine neue Oberweite. Für mich war es die absolut richtige Entscheidung!

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