Penisvergrößerung Möglichkeiten der Penisvergrößerung: Verlängerung und Verdickung

Dr. med. Timo Spanholtz

Wir können jedem Mann zu einem größeren und dickeren Penis verhelfen. Auf Dauer kann man mit einem Längenzuwachs von ca. 2-3 cm rechnen.

Dr. med. Timo Spanholtz

Interview mit Dr. med. Timo Spanholtz über Verlängerung und Verdickung

Heutzutage gibt es in der Intimchirurgie moderne Praktiken, mit denen Eingriffe in der verborgenen Intimzone ermöglicht werden. In diesem Beitrag behandeln wir die operative Penisvergrößerung, die von wenigen routinierten Kliniken in Deutschland angeboten wird. Wir haben mit einem Spezialisten für männliche Genitalchirurgie gesprochen: Dr. med. Timo Spanholtz.

Penisvergrößerung

myBody: Herr Dr. Spanholtz, was ist unter der Penisvergrößerung zu verstehen?

Dr. Spanholtz: Die Penisvergrößerung ist ein Oberbegriff und besitzt zwei Hauptkomponenten: die Verlängerung und die Verdickung. Das männliche Geschlechtsteil kann durch eine Durchtrennung des Schleuderbandes an Länge und durch eine Eigenfetttransplantation an Dicke gewinnen. Wenn also eine Penisverlängerung kombiniert mit einer Penisverdickung durchgeführt wird, sprechen wir von einer Penisvergrößerung.

myBody: Wann gilt ein Penis als klein beziehungsweise als groß? Und wann bietet sich eine Penisvergrößerung an?

Dr. Spanholtz: Hier kann man sich an den durchschnittlichen Werten richten: im Schnitt ist das männliche Geschlecht der Deutschen im erschlafften Zustand 7,3 cm lang und 7,6 cm dick. Unter Erektion beläuft sich die Länge auf 15,4 cm und die Dicke auf 11,1 cm. Wir beraten überwiegend Patienten mit Ausgangslängen von 6-9 cm in nicht erigiertem Zustand. Aber auch sehr kleine Penisse (<5 cm) wie auch längere Geschlechtsteile (>11 cm) können von der Operation profitieren. Im Grunde können wir jeden Patienten ab 18 Jahren zu einem größeren und dickeren Penis verhelfen.

myBody: Wovon hängt ein optimales Operationsergebnis ab?

Dr. Spanholtz: Die Penisvergrößerung ist speziell, da sich die Operation in der Schnittstelle zwischen plastischer Chirurgie und Urologie befindet. Diese Schnittstelle muss ein erfahrener Chirurg bedienen, damit er den Patienten professionell durch die Routine führen kann. Ein optimaler und langfristiger Operationserfolg hängt aber auch von dem Nachbehandlungsprozess ab: die Patienten sollten mit Informationen, Tipps und konkrete Anweisungen versorgt werden.

myBody: Wie viel kostet eine Penisvergrößerung?

Dr. Spanholtz: Die Kosten für eine Penisvergrößerung variieren von Klinik zu Klinik sehr stark. Der Preis hängt außerdem davon ab, ob sie eine Verlängerung (ca. 3.500-4.000 Euro), Verdickung (ca. 3.000-3.500 Euro), oder eine Kombination aus beiden (etwa 7.000 Euro) durchführen möchten. Zusätzliche Kosten fallen für die Narkose und das stretch device (ca. 300 Euro) an. In nur ganz wenigen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

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Penisverlängerung

myBody: Wie läuft eine Verlängerung des Penis ab?

Dr. Spanholtz: Eine Verlängerung ist ohne Implantate möglich und dauert circa eine Stunde. Dabei trennen wir mit einem kleinen Schnitt ein straffes Band zwischen Becken und Schwellkörper oberhalb der Peniswurzel durch. Keine Sorge – das Band besitzt keine wichtige Funktion. Wir ziehen also den Anteil des Penis, der im Körper des Mannes steckt („verborgener Schwellkörper“) nach außen. Zusätzlich werden bestimmte Bänder zwischen Peniswurzel und gerader Bauchmuskulatur durchtrennt.

myBody: Welcher Längenzuwachs kann mit einer Penisvergrößerung erzielt werden?

Dr. Spanholtz: Den genauen Zugewinn an Länge lässt sich vorab leider nicht exakt bestimmen und vorhersagen, da die verborgene Länge des Schwellkörpers von Mann zu Mann verschieden ist und wir sich diese erst während der Operation feststellen lässt. Unsere Erfahrung hat uns gelehrt, dass ein Längenzuwachs von 2-4 cm realistisch ist – jedoch auch nicht versprochen werden kann.

Das Endergebnis hängt wesentlich von der Ausgangslänge, der individuellen Anatomie, der Erfahrenheit des Operateurs und der Routine der Nachbehandlung ab. Da sich der Schwellkörper durch die Narbenbildung etwas zurückzieht, gehen nach gewisser Zeit von der postoperativen Länge meist mehrere Millimeter bis zu einem Zentimeter wieder verloren. Auf Dauer kann man mit einem Längenzuwachs von ca. 2-3 cm rechnen. 

myBody: Wann raten Sie zu einer Penisverlängerung? Wann nicht?

Dr. Spanholtz: Für die Verlängerung eignen sich besonders Blutpenisse – Penisse, die im erschlafften Zustand an der unteren Grenze rangieren, allerdings deutlich länger und dicker werden, sobald sie erregt sind. Generell rate ich immer: Wenn ein Längenzuwachs von lediglich 2,5 cm enttäuschend ist, sollte man sich gegen die Operation entscheiden. Längen von 5 bis 6 cm liegen nicht im Rahmen des Möglichen und ich möchte jeden davor warnen, diese Erwartungen zu haben.

myBody: Mit welchen Nebenwirkungen ist bei einer Penisverlängerung zu rechnen?

Dr. Spanholtz: Wie bei jeder anderen Operation bringt auch die Penisverlängerung Risiken und Nebenwirkungen mit sich. Häufig kommt es zu kleineren Nachblutungen und kurzzeitigen Gefühlsstörungen. Außerdem können Blutergüssen bis zu den Oberschenkeln und den Hodensack zum Teil entstehen. Schwellungen des Penis und des Schambereichs können für ein bis zwei Wochen auftreten. Selten kommt es zu Wundinfektionen und vereinzelt zu Wundheilungsstörungen. Unter meiner Hand kam es noch nie zu Erektionsstörungen oder Zeugungsunfähigkeit.

myBody: Worauf ist bei der Nachbehandlung zu achten?

Dr. Spanholtz: Wichtig für ein optimales Ergebnis ist, dass der Penis nach dem Eingriff mit einem Medizinprodukt (stretch device) auf Zug gehalten wird. Ansonsten könnte das Band wieder zusammenwachsen und der Längenzuwachs würde verloren gehen.

Penisverdickung

myBody: Wie läuft eine Verdickung des Penis ab?

Dr. Spanholtz: Man ahnt es vielleicht schon – ein Penis lässt sich mit einem Eigenfetttransfer verdicken. Wir saugen etwas Fett am Bauch, an der Hüfte oder an den Oberschenkeln des Patienten ab und können somit direkt eine weitere Problemzone angehen. Das gewonnene Fett transplantieren wir in den Penisschaft zwischen dem Schwellkörper und der Haut. Bei Bedarf können wir mit dieser Methode sogar die Penisspitze mitverdicken. Wenn eine Verdickung der Eichel ebenfalls gewünscht ist, raten wir zu zwei separaten Schritten für die Penisverlängerung und die Penisverdickung.

myBody: Wie viel kann ein Penis an Dicke durch den Eigenfetttransfer gewinnen?

Dr. Spanholtz: Bei den Dickezuwachsen spielt ein wichtiger Parameter in die Beurteilung mit hinein: die Länge. Denn abhängig von der Länge können wir unterschiedlich viel Fett in den Penis unterbringen. Je nach Ausgangsumfang vor der Operation führt das Einspritzen des körpereigenen Fetts zu einer Zunahme um etwa 1,5 bis 2,5 cm. Ein Vorteil von der Penisverdickung mit Eigenfett: das Ergebnis ist vorhersehbar.

myBody: Herr Dr. Spanholtz, vielen Dank für das aufschlussreiche Gespräch.

Dr. med. Timo Spanholtz
Über Dr. med. Timo Spanholtz

Dr. Timo Spanholtz ist Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie sowie ärztlicher Leiter und Inhaber der Praxisklinik am Rosengarten in Bergisch Gladbach und Köln. Der Experte bringt sein Wissen in verschiedenen Gesellschaften und Vereinigungen ein. In Fachkreisen ist der erfahrene Chirurg zudem als Herausgeber und Autor eines eigenen Lehrbuchs zur Hand- und Plastischen Chirurgie bekannt.

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