Penisvergrößerung mit und ohne OP: Methoden, Kosten und Ärzte
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Penisvergrößerung Methoden, Kosten, Ärzte

Mann in Boxershorts

Als Symbol für Manneskraft und Potenz spielt der Penis für Männer eine wichtige Rolle. Insbesondere die Penisgröße beschäftigt viele Männer sehr intensiv. Und die Mehrheit ist mit den Maßen ihres Geschlechtsteils eigentlich mehr oder weniger zufrieden. Doch es gibt auch Männer die aufgrund ihrer Penislänge leiden und die sich eine Penisvergrößerung wünschen, um ihren männlichen Selbstwert zu stärken.

Mit Methoden der modernen ästhetischen Medizin ist es möglich, den Penis (optisch) zu verlängern als auch zu verdicken. Operative Eingriffe im Intimbereich sind jedoch eine heikle Angelegenheit, denn es geht nicht nur um die Optik. Die Einsatzfähigkeit des besten Stückes des Mannes sollte natürlich nicht beeinträchtigt werden. Umso wichtiger ist es, sich ausführlich über die Behandlung zu informieren und sich ausschließlich in kompetente Hände zu begeben. Dann ist eine Penis-OP grundsätzlich mit wenig Risiko und Nebenwirkungen verbunden.

Penisvergrößerung auf einen Blick

Kosten:

2.500 Euro bis 10.000 Euro
(Quelle: myBody Klinikfinder)

OPs in Deutschland:

rund 3.000
(Quelle: ISAPS Statistik 2014)

Methoden:

  • Penisverdickung mit Hyaluron
  • Penisverdickung mit Eigenfett
  • Penisverlängerungs-OP

Betäubung:

unter lokaler Betäubung, in Dämmerschlaf oder Vollnarkose

Dauer:

je nach Behandlung ca. 40 Minuten bis zu 2 Stunden

Klinikaufenthalt:

ambulant oder 1-2 Tage stationär

Nachbehandlung:

Tragen von Kompressionswäsche und bei Penisverlängerung eigenständige Streckbehandlung für etwa 4-8 Wochen

Ärzte und Kliniken:

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Behandlung Penisvergrößerung

Gründe für eine Penisvergrößerung

Die Gründe für den Wunsch nach einem größeren oder längeren Penis können psychischer oder physischer Natur sein. Die Unzufriedenheit mit dem Erscheinungsbild ihres Glieds kann bei Männern großes Schamgefühl hervorrufen, das Selbstvertrauen beeinträchtigen und sich negativ auf das Sexualleben auswirken. Vor allem bei Männer mit einem sogenannten Mikropenis ist der psychische Leidensdruck oft enorm. Ein Mikropenis misst im schlaffen Zustand rund fünf Zentimeter – ist also so lang und so dünn wie ein kleiner Finger. Im erigierten Zustand erreicht ein Mikropenis eine Länge von bis zu neun Zentimetern, ist aber weiterhin sehr schmal. Über die Häufigkeit dieser Fehlbildung gibt es keine verlässlichen Daten, schätzungsweise sind 2 von 100 Männern betroffen.

Ein zu kleiner Penis – egal ob Mikropenis oder nicht – ist ein großer Leidensfaktor, der zu Minderwertigkeitskomplexen und sogar Depressionen führen kann. Für Männer mit diesen Problemen ist die Penisvergrößerung (medizinisch: Penisaugmentation) eine Option, die das gesamte Leben des Mannes, sein Liebesleben und Wohlbefinden positiv verändern kann. Allerdings müssen Männer dafür mit einer realistischen Erwartung an das operative Ergebnis herangehen. Abhängig von den körperlichen Voraussetzungen wird im Durchschnitt ein optischer Zugewinn von ca. zwei bis drei Zentimetern erreicht und das sowohl in der Länge als auch im Umfang. Die Erektionsfähigkeit wird dadurch erfahrungsgemäß nicht beeinträchtigt. Wichtig zu wissen ist auch, dass eine Penis-OP nur den schlaffen Penis vergrößert. Eine Verlängerung des Penis im erigierten Zustand ist nicht zu erwarten, da auf die Länge des Schwellkörpers technisch kein Einfluss genommen werden kann.

Wie groß ist ein normaler Penis?

Viele Männer sind der Meinung ihr Penis ist zu klein, obwohl sie mit einer durchschnittlichen Penisgröße ausgestattet sind. Und sie machen den Fehler über das Aussehen und die Maße des Penis auch dessen Leistungsfähigkeit zu definieren. Diese Vorstellung gilt als absoluter Mythos, denn für den Sex spielt es grundlegend keine Rolle, wie lang oder dick ein Penis ist. Dass der Größenkomplex häufig nur eingebildet ist - meist verzerren pornografische Bilder die Wahrnehmung - und ein Normalo-Penis keine 20 Zentimeter lang ist zeigt eine Untersuchung von über 15.000 Männern. Laut Angaben von Forschern des Londoner King's College, die 17 Studien zusammengefasst haben, misst ein Durchschnittspenis im erigierten 13,1 Zentimeter.[1] Das heißt aber nicht, dass beispielsweise 10 Zentimeter oder weniger „unnormal“ und zu klein sind.

Wer kommt nicht für eine Penisvergrößerung in frage?

Spezialisten, die Penisoperationen durchführen, sind mit Penisformen, -längen und -größen bestens vertraut. Sie wissen was die Norm ist, welche Wünsche realisierbar sind und wann ein Eingriff überhaupt sinnvoll ist. Darüber klären sie ihre Patienten auch gewissenhaft auf. Für gewöhnlich werden Männer mit einem „normalen“ Penis, die keinen psychischen Leidensdruck haben oder diejenigen mit einer unrealistischen Erwartungshaltung nicht operiert bzw. wird ihnen von der OP abgeraten. Entscheidend für eine erfolgreiche Penisvergrößerung ist, dass der Behandlung eine gründliche Diagnose in körperlicher und auch psychologischer Hinsicht vorausgeht sowie verschiedene Behandlungsmethoden angeboten werden und individuell angepasst durchgeführt werden können. Da dies nur ein Facharzt leisten kann, ist vor unseriösen Anbietern Vorsicht geboten.

Kann ich auch ohne OP einen längeren Penis bekommen?

Es ist ein Irrglaube, dass es natürliche Wege zur Penisvergrößerung gibt und man etwa durch ein spezielles Penis-Training, Massagen oder technische Hilfsmittel wie Streckgeräte Zentimeter dazugewinnen kann. Wenn es um „natürliche Penisvergrößerung ohne OP“ geht, beziehen sich die Tipps und Tricks meist auf optische Mogeleien, wie gestutztes Schamhaar oder ein schlanker Bauch, welche ohne Aufwand das beste Stück größer erscheinen lassen.

Kosten einer Penisvergrößerung

Die Kosten für eine Penisvergrößerung betragen in Deutschland durchschnittlich zwischen 2.500 und 10.000 Euro[2]. Die große Preisspanne ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. In erster Linie variiert der Preis für eine Penisvergrößerung hinsichtlich der gewählten Behandlungstechnik – minimal-invasiv oder operativ – und dementsprechend geringerem oder komplexerem Behandlungsumfang. Werden Eingriffe miteinander kombiniert erhöht sich folglich der Preis für die Penisvergrößerung. Auch die Kosten für Anästhesie, Klinikaufenthalt, medizinischem Material für die Nachbehandlung und das Honorar des operierenden Arztes fallen bei den Gesamtkosten ins Gewicht.

Methode Kosten

Penisverdickung mit Hyaluronsäure:

ab 2.500 Euro

Penisverdickung mit Eigenfett:

ab 4.200 Euro

Penisverlängerungs-OP:

ab 7.000 Euro

Kombinationseingriff:

ca. 10.000 Euro

Kostenvoranschlag Penisvergrößerung

Der Kostenrahmen ist also immer individuell und vor allem von anatomischen Gegebenheiten und persönlichen Vorstellungen des Patienten abhängig. Ein seriöser Facharzt wird Ihnen im Beratungsgespräch und nach einer ausführlichen körperlichen Untersuchung einen konkreten Kostenvoranschlag für Ihre Penisvergrößerung unterbreiten.

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

Zertifizierte Ärzte und Kliniken für eine Penisvergrößerung

Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie und verfügen nachweislich über die notwendige Expertise. Patientinnen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

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Zahlt die Krankenkasse eine Penisvergrößerung?

Grundsätzlich gilt: Wird eine Penisvergrößerung nur aus ästhetischen Gründen durchgeführt, sind sämtliche Kosten für die Operation und den Krankenhausaufenthalt inkl. allen Nachbehandlungen, auch aufgrund von Komplikationen, selbst zu tragen. Denn zur Kostenübernahme sind die Krankenkassen nur verpflichtet, wenn der Eingriff medizinisch indiziert ist, d.h. zur Linderung oder Heilung einer Krankheit beiträgt. Ist dies bei einem Mikropenis der Fall? Oder bei einer schweren erektilen Dysfunktion? Oder wenn ein deutlich zu kleiner Penis einen stark negativen Einfluss auf das Selbstbewusstsein des betroffenen Mannes nimmt und sich daraus psychologische Probleme entwickeln? Es ist nicht auszuschließen, dass Krankenkassen bei der Diagnose „Mikropenis“ oder aufgrund von Funktionsstörungen und seelischen Belastungen die Kosten für die Penis-OP übernehmen. Fragen kann sich lohnen. Auch Plastische Chirurgen beraten ihre Patienten für gewöhnlich, welche Optionen im individuellen Fall zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse vorhanden sind.

Was muss ich bei Billigangeboten beachten?

Sie sollten sich bei der Wahl einer Klinik bzw. eines Arztes generell nicht vom Preis der Penisvergrößerung leiten lassen. Anbieter, die mit besonders mit günstigen Angeboten locken, sind meist keine gute Wahl. Denn bei Billigangeboten muss irgendwo eingespart werden; und an welcher Stelle das ist, ist auf den ersten Blick nicht immer ersichtlich. Fakt ist jedoch, dass die Einsparungen in der Regel zulasten der Gesundheit des Patienten und des OP-Ergebnisses gehen. Es kann auch sein, dass der so günstig angebotene Preis für die Penisvergrößerung im wahrsten Sinne des Wortes ein „Lockangebot“ ist und später für den Patienten oft unverhältnismäßig hohe Mehrkosten entstehen. Im Allgemeinen sollte man bei Billigangeboten immer vorsichtig und positiv misstrauisch sein.

Kann ich die Penisvergrößerung in Raten zahlen?

Wie bei anderen ästhetisch-plastischen Eingriffen ist es auch bei einer Penisvergrößerung möglich, die Behandlungskosten in monatlichen Raten zu bezahlen. Viele Kliniken bieten in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kreditanbietern zinsgünstige Finanzierungsmodelle an. Wenn das nicht der Fall ist, obliegt es dem Patienten einen Privatkredit zum Beispiel bei seiner Hausbank aufzunehmen, um die Kosten für die Penisvergrößerung zu begleichen und über eine individuelle Laufzeit und Ratenhöhe zu tilgen. Kredit-Rechner für Schönheitsbehandlungen

Können Folgekosten entstehen und kann ich mich dagegen absichern?

Wie bei jedem medizinischen Eingriff können bei einer Penisvergrößerung Komplikationen entstehen, die teilweise auch behandlungsbedürftig sind. In der Regel übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Nach- oder Korrekturbehandlungen im Falle von nicht medizinisch indizierten Eingriffen nicht. D.h. der Patient müsste die Kosten selber tragen. Wer sich absichern möchte und das finanzielle Risiko nicht eingehen möchte, der kann eine sogenannte Folgekostenversicherung abschließen. Diese schützen davor, dass Patienten auf nicht vorhersehbaren Kosten sitzen bleiben. Beispielsweise bietet medassure eine Versicherung für Penisaugmentation an. Folgekostenversicherungen im Vergleich

Steckt in der Größe die Männlichkeit? Penisverlängerung

Steckt in der Größe die Männlichkeit? Penisverlängerung

Viele Männer sind mit ihrem Penis äußerst unzufrieden und wünschen sich ein paar Zentimeter mehr.

Penisvergroesserung Dr. med. Timo Spanholtz

Penisvergroesserung Dr. med. Timo Spanholtz

In der Intimchirurgie gibt es moderne Praktiken, mit denen Eingriffe in der verborgenen Intimzone ermöglicht werden. Wir haben mit Dr. med. Timo Spanholtz über die operative Penisvergrößerung gesprochen.

Methoden zur Penisvergrößerung

Penisvergrößerung ist im Prinzip der Oberbegriff für Behandlungen im männlichen Intimbereich. Die Penismaße können im Umfang durch eine Penisverdickung und in der Länge durch eine Penisverlängerung optimiert werden.

Penisverdickung

Die Methoden der Penisverdickung zielen darauf ab, mehr Umfang durch eine Injektion zu erreichen. Als Material eignen sich dafür Hyaluronsäure, die man aus der Faltenbehandlung kennt, oder Eigenfett.

Penisverdickung mit Hyaluronsäure

Die Hyaluronsäureunterspritzung zur Verdickung des Penis ist ein sehr schonender Eingriff, für den sich viele Männer entscheiden. Die Vorteile des nicht-operativen Eingriffs sind ein schnell sichtbares Ergebnis, keine Ausfallzeiten und keine schweren Verletzungen von Gefäßen oder Blutungen. Auch von einer Steigerung des Lustempfindens und einer Strukturverbesserung des Gewebes wird berichtet. Die Penisunterspritzung mit Hyaluronsäure wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt und dauert nicht länger als 40 Minuten. Der Patient wird zusätzlich in einen Dämmerschlaf versetzt, so dass er vom Prozedere kaum etwas mitbekommt. Mit einer stumpfen Mikrokanüle injiziert der Arzt das Hyalurongel in das betäubte Glied, in der Regel direkt in den Penisschaft, und verteilt es gleichmäßig im gesamten Penis bis die gewünschte pralle Form erreicht ist. Da die Hyaluronsäure Zeit braucht, um sich vollständig mit dem Gewebe zu verbinden, legt der Arzt unmittelbar nach der Behandlung einen speziellen Verband an, welcher über einen Zeitraum von ungefähr 3 Wochen getragen werden sollte und eine asymmetrische Verteilung des Hyalurons verhindern soll. Nach drei Wochen ist das endgültige Ergebnis sichtbar und Geschlechtsverkehr wieder uneingeschränkt möglich. Das neue Volumen bleibt ungefähr 12 Monate erhalten; danach baut sich die Hyaluronsäure schrittweise ab und die Behandlung muss wiederholt werden.

Penisverdickung mit Eigenfett

Der Penisumfang kann auch durch einen Eigenfetttransfer vergrößert werden. Im Gegensatz zur Hyaluronbehandlung ist hierfür ein operatives Vorgehen mit Vollnarkose notwendig, denn das zur Penisunterspritzung benötigte Fett muss vorab durch eine Fettabsaugung gewonnen werden. Besonders vorteilhaft ist eine Liposuktion am Bauch, denn ein schlanker Bauch lässt den Penis optisch größer erscheinen. Doch auch an Po und Oberschenkel können Fettpolster entfernt werden, die der Chirurg für die anschließende Unterspritzung aufbereitet. Entlang des Penisschaftes wird das Eigenfett mittels eine Mikrokanüle proportional platziert für ein ansprechendes optisches Ergebnis und ein deutlich größeres Volumen des Glieds. Ein Verband schützt in den nächsten Wochen vor großem Druck und fördert ein optimales Anwachsen des Fetts. Wie stark die Umfangserweiterung letztlich ausfällt wird sich nach etwa 4-8 Wochen zeigen. Aufgrund des größeren Aufwandes und Behandlungsumfangs ist die Eigenfettunterspritzung des Penis deutlich teurer als die Penisverdickung mit Hyaluron. Das Ergebnis ist dafür aber auch nachhaltiger. Nur ein Teil des transferierten Fettgewebes wird vom Körper abgebaut; ungefähr 50 – 70 Prozent der Fettzellen bleiben bestehen und sorgen für dauerhaft mehr Penisvolumen.

Penisverlängerung

Mit einer Penisverlängerung können Plastische Chirurgen zwischen drei und sechs Zentimeter gewinnen, indem sie das vordere Halteband des Penis am Schambein lösen. Dadurch wird ein Teil des im Becken liegenden Penisschaftes nach außen verlagert. Bei der Penisverlängerung geht es also vor allem um eine optische Verlängerung des Glieds; der sichtbare Teil wird verlängert. Die Penisverlängerungs-OP wird unter Vollnarkose durchgeführt, dauert ca. 2 Stunden und ist mit einem ein- zweitägigen Klinikaufenthalt verbunden. Oberhalb der Peniswurzel wird ein etwa 3 Zentimeter langer Schnitt gemacht und zwischen Penisschaft und Schambein das Band durchtrennt, das den Penis mit dem Becken verbindet. Der innere Penisanteil kann dann nach außen gezogen werden. Nach der Penis-OP bekommen Patienten einen sogenannten Penisstrecker (Penimaster, Distraktor o.ä.), den sie zu Hause für eine gewisse Zeit regelmäßig anwenden müssen. Die kleine Narbe oberhalb der Peniswurzel verheilt in der Regel sehr gut und ist meist nach kurzer Zeit kaum mehr sichtbar.

Kombinationseingriff

Zur Penisvergrößerung wird die Methode der Verlängerung und die Methode der Verdickung häufig miteinander kombiniert. Der Kombinationseingriff verspricht in der Regel bessere und „längere“ Ergebnisse. Da das zusätzliche Gewicht des Eigenfetts den Penis nach unten zieht vergrößert sich nochmal die Gesamtpenislänge. Ein weiterer Vorteil, der sich daraus ergibt, ist die Verringerung des Risikos eines Vernarbungsrückzuges.[3]

Wie kann ich mich auf eine Penis-OP vorbereiten?

Vor der Penisvergrößerung wird in der Regel eine eingehende Voruntersuchung durchgeführt. Gibt es hierbei keine Bedenken, wird der eigentliche Termin vereinbart. In den Tagen vor der Penisvergrößerung sollte auf Nikotin-, Alkohol und Medikamentenkonsum verzichtet werden. Sie sollten rasiert zur OP erscheinen und den Intimbereich vor dem Eingriff gründlich reinigen, am besten mit einem desinfizierenden Produkt.

Ist eine Penisvergrößerung schmerzhaft?

Bei einem minimal-invasiven oder chirurgischen Eingriff zur Penisvergrößerung sollten keine Schmerzen auftreten, denn die Behandlungen erfolgen unter Betäubung – entweder unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose. Nach der Penis-OP können Schwellungen, Hämatome oder unangenehme Druckgefühle auftreten, die leicht schmerzhaft sein können, aber gut mit handelsüblichen Schmerzmitteln wie Ibuprofen gelindert werden können.

Kann ich durch eine Penis-OP impotent werden?

Bei einem qualifizierten und erfahrenen Chirurgen sind die Risiken einer Erektionsstörung oder Zeugungsunfähigkeit nach einer Penisvergrößerung sehr gering. Vielmehr gibt es Ansätze, dass Penisvergrößerungen sogar gegen Impotenz eingesetzt werden. Denn oft treten vermehrt Störungen in der erektilen Funktion auf, wenn Männer meinen, ihr Penis sei zu klein.

Wann kann ich nach einer Penisvergrößerung wieder Sex haben?

Abhängig von der Methode der Penisvergrößerung ist es notwendig, eine gewisse Zeit auf Geschlechtsverkehr zu verzichten – hauptsächlich um keinen Druck auf das Glied auszuüben, das Verdickungsmaterial anheilen zu lassen, generell die Wundheilung zu fördern und ein optimales Behandlungsergebnis zu erzielen. Nach 3 bis 6 Wochen sollte Geschlechtsverkehr problemlos möglich sein. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Operateur.

Weitere Methoden der männlichen Intimchirurgie

Auch eine Hodensackstraffung ist eine Behandlungsmöglichkeit, die unabhängig von einer Peniskorrektur durchgeführt werden kann sowie zusätzlich oder optional zur visuellen Vergrößerung des Penis angewendet werden kann. Denn je höher der Hodensack liegt, desto länger wirkt der Penis.

Hodensackstraffung

Die Hodensackkorrektur erfolgt unter Vollnarkose, dauert etwa eine Stunde und erfordert einen stationären Aufenthalt. Die Kosten für die Hodensackstraffung belaufen sich auf 2.500 bis 3.000 Euro. Ziel der Hodensackstraffung ist es, die erschlaffte, überschüssige Haut zu entfernen und zur Prävention eines erneuten Absinkens des Hodensacks Nähte zur Fixierung zu setzen. Der Hodensack wird so angehoben, erscheint glatt und straffer und bewirkt damit auch eine deutliche Verjüngung des männlichen Genitalbereichs.

Stoßwellentherapie Gentle Pro

Das Stoßwellengerät Gentle Pro ist eine neuartige Therapiemöglichkeit, mit der zwar in erster Linie Potenzprobleme und Erektionsstörungen angegangen werden, die aber durch ihr Wirkprinzip auch einen Einfluss auf die Größe des Penis hat. Bei der Behandlung werden radiale Stoßwellen auf den Penisschaft und die Genitalumgebung abgegeben und auf diese Weise die Durchblutung des Penis und die Bildung neuer Gefäßstrukturen angeregt. Eine Sitzung dauert etwa 25 Minuten und kostet circa 250 Euro. Bei mehrfacher Behandlung soll eine Vergrößerung und Volumenzunahme des Penis als positiver Nebeneffekt auftreten.

Ärzte für eine Penisvergrößerung

Erfahrung und Qualifikation sind das A und O, auf das Männer achten sollten, wenn sie einen Arzt für Penisvergrößerung suchen. In kompetenten Händen sind sie in jedem Fall bei einem Plastischen Chirurgen, der sich im Rahmen seiner Facharztausbildung komplexes Fachwissen angeeignet hat und besonders qualifiziert ist für das Durchführen von ästhetisch-plastischen Eingriffen. Der auserwählte Arzt sollte sich aber auch auf dem Gebiet der männlichen Intimchirurgie bestens auskennen und auf Penisverdickung und operative Penisvergrößerungen spezialisiert sein. Es gibt in Deutschland nur wenig führende Spezialisten in der Operationstechnik zur Penisverlängerung. Diese leisten meist so herausragende Arbeit, dass Patienten aus aller Welt den Weg zu ihnen finden.

Risiken einer Penisvergrößerung

Eine moderne Penisvergrößerung ist bei entsprechender Qualifikation und Routiniertheit des Chirurgen ein relativ harmloser Eingriff. Folgt der Patient den ärztlichen Anweisungen treten Komplikationen normalerweise sehr selten auf.

Bei Verdickungsbehandlungen des Penis mit Hyaluron sind die Nebenwirkungen in der Regel minimal. Auftreten können leichte Rötungen, Schwellungen oder Juckreiz. Diese Symptome klingen aber meist schnell und von alleine wieder ab. Da Hyaluronsäure natürlicherweise im Körper vorkommt, sind allergische Reaktionen unwahrscheinlich. Ebenso wird die Erektionsfähigkeit nicht beeinträchtigt, da der Schwellkörper unangetastet bleibt. Es besteht allerdings ein, wenn auch seltenes „ästhetisches Risiko“, wenn sich die Hyaluronsäure nicht vollkommen gleichmäßig verteilt. Dieses optische Problem kann aber gut in einer Folgebehandlung nachkorrigiert werden.

Bei den operativen Eingriffen Penisverdickung mit Eigenfett und Penisverlängerung besteht wie bei allen OPs das übliche Narkoserisiko oder die Möglichkeit von Wundheilungsstörungen, Nachblutungen oder Infektionen. Vereinzelt kann es zur Verletzung der Harnröhre, Asymmetrien oder Fettgewebszysten kommen.[3] Das Risiko einer Funktionsstörung also Erektionsbeeinträchtigung ist erfahrungsgemäß gering, denn die Peniswurzel wird nicht verändert. Auch ein Sensibilitätsverlust kommt nur äußerst selten vor. Die Zeugungsfähigkeit bleibt nach einer Penis-OP in der Regel vollständig erhalten. Je nach Veranlagung kann es bei einigen Patienten zu einer ungünstigen Narbenbildung kommen.

Quellen

1. Studie Londoner King's College, www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-von-wegen-20-zentimeter-studie-ueber-den-durchschnitts-penis-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-150303-99-09669.html (abgerufen am 01.04.2020)
2. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/penisvergroesserung-suchergebnis.html (abgerufen am 06.04.2020)
3. Patientenratgeber zur Intimchirurgie (für Männer) der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie: www.dgaepc.de/wp-content/uploads/2015/04/Intimchirurgie_bei_Maennern.pdf (abgerufen am 06.04.2020)

Penisvergrößerung mit und ohne OP: Methoden, Kosten und Ärzte
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