operative Vaginalstraffung
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Operative Straffung der Vagina Methode, Kosten, Ärzte

Geburten, fortschreitendes Alter aber auch hormonelle Veränderungen können eine vaginale Laxheit hervorrufen. Die Folgen sind in der Regel ein vermindertes Lustempfinden beim Geschlechtsverkehr oder Inkontinenz (Blasenschwäche). Der Leidendruck ist für viele Frauen erfahrungsgemäß hoch.

Operative Vaginalstraffung auf einen Blick
Behandlung Operative Vaginalstraffung

Kosten:

ca. 2.200 bis 3.500 Euro

(Quelle: myBody Klinikfinder[1])

Betäubung:

örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose 

Dauer des Eingriffs

ca. zwei Stunden

Klinikaufenthalt:

mindestens zwei Tage stationär, Entlassung aus der Klinik am zweiten postoperativen Tag 

Nachsorge:

Entfernen der Scheidentamponade und des Blasenkatheters am Tag nach dem Eingriff in der Klinik

Fit nach:

  • Gesellschaftsfähig/arbeitsfähig: mindestens eine Woche Schonung
  • Schonung der Beckenbodenmuskulatur für sechs Wochen (nicht schwer heben, nicht pressen auf der Toilette etc.)
  • Duschen nach zwei bis drei Tagen, der Intimbereich sollte jedoch lediglich mit klarem Wasser oder einer pH-neutralen Seife gereinigt werden.
  • Geschlechtsverkehr nach ca. sechs Wochen
  • Sport nach ca. vier bis sechs Wochen
  • Sauna und Solarum: nach ca. zwei Monaten

Vorteile:

  • Stabilisation der Beckenbodenmuskulatur
  • Behebung einer Harninkontinenz
  • Verbessertes Sexualempfinden (gilt für Frau und Mann)
  • Verjüngte Ästhetik (sog. Rejuvenation)
  • Gesteigertes Wohlbefinden und Selbstbewusstsein

Haltbarkeit:

i. d. R. dauerhaft

Nachkontrolle:

nach ca. sechs Wochen

Ärzte und Kliniken:

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Operative Vaginalstraffung

Bereits jede vierte (kinderlose) Frau zwischen 25 und 35 ist von einer schwachen Blase betroffen. In der Regel resultiert daraus eine Belastungsinkontinenz. Darunter versteht man den unwillkürlichen Harnverlust beziehungsweise starken Harndrang bei körperlich anspruchsvollen Aktivitäten wie Leistungssport. In den meisten Fällen ist eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur der Auslöser.[2]

Die Hauptgründe für eine Scheiden-OP sind daher gemeinhin der Wunsch nach einem erhöhten Sexualempfinden sowie die Beseitigung von Inkontinenzproblemen. Eine Vaginalstraffung bietet sich in solchen Fällen als ideale Lösung an.

Eine OP ist die effektivste und erfolgversprechendste Methode, um der durch die Geburt überdehnten und infolgedessen erschlafften Vagina ihre Straffheit zurückzugeben. Bei der Vaginalstraffung werden vom angrenzenden Muskelgewebe überschüssige Hautteile entfernt. Die Erfolgsquote liegt bei deutlich über 90 Prozent. Die neu geschaffene anatomische Situation beugt Beckenbodensenkungen und Inkontinenz vor und trägt zu einem erfüllteren Sexualleben bei.[3]

myBody Zertifikat

Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

Zertifizierte Ärzte und Kliniken für eine Vaginalstraffung

Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind medizinisch hochqualifiziert und ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie. Patient*innen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

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Dr. med. Darius Alamouti

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Prof. Dr. med. Ernst Magnus Noah

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Dr. med. Janos Hankiss

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Ziele einer operativen Vaginalverengung

Die Vaginalstraffung wird auch als Scheidenstraffung, Vaginalplastik oder Vaginalkanalverengung bezeichnet. Die OP hat die dauerhafte Verengung des Vaginalkanals zum Ziel. Einige Patientinnen lassen sich im selben Zuge an der Vulva operieren, um diese kosmetisch zu korrigieren.

Gemeinhin führt der behandelnde Arzt eine Vaginalverengung mit Straffung der Beckenbodenmuskulatur unter Vollnarkose durch. Die OP dauert rund zwei Stunden, die Patientin bleibt in der Regel zwei Tage lang in der Klinik.

Zunächst entfernt der Arzt einen Gewebestreifen aus der Vaginalhinterwand, um das umliegende Gewebe zu straffen. Anschließend werden die Vaginalwände in der Regel mittels Eigenfett unterspritzt. Für die Aufpolsterung der Vaginalhaut mit Eigenfett wird dem Körper entnommenes Fettgewebe eingesetzt.

In der Zeit nach der Hautstraffung und Gewebestraffung ist die Vagina noch sehr empfindlich. Daher sollte mindestens vier Wochen lang auf Sport und Intimkontakt verzichtet werden. Dadurch, dass die Vagina in aller Regel sehr gut durchblutet ist, treten während der Heilungsphase nur in extrem seltenen Fällen Beeinträchtigungen auf.

Für wen kommt eine Vaginalstraffung infrage?

In erster Linie für Frauen, die eine oder mehrere vaginale Geburten hinter sich haben oder an einer Bindegewebsschwäche leiden. Frauen, die eine solche OP in Betracht ziehen, sollten ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben.

Ab dem 30. Lebensjahr verliert die Haut nach und nach an Spannkraft, der Feuchtigkeitsgehalt sinkt. Diese Veränderungen finden auch innerhalb der Vagina statt. Weitere Ursachen für ein erschlafftes Bindegewebe sind Veränderungen im Hormonhaushalt sowie starke Gewichtsschwankungen.

Welches Ziel verfolgt die Behandlung?

Die OP ist dann notwendig, wenn medizinische Gründe wie Inkontinenz vorliegen. Allerdings spielt auch das psychologische Wohlbefinden eine wichtige Rolle - und dieses stützt sich oft auf ein erfülltes Sexualleben. Viele Frauen, die keine Lust beim Sex empfinden, entscheiden sich für eine Vaginalstraffung. Da die Vagina nach der OP enger wird, intensivieren sich auch die Gefühle beim Geschlechtsverkehr. Dies wirkt sich auf beide Sexualpartner positiv aus und ermöglicht Paaren ein erfülltes Sexualleben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Vaginalstraffung?

Es ist normal, dass sich die Vagina nach einer oder mehreren Geburten weitet. Daher sollten Patienten versuchen, konservative Möglichkeiten wie Beckenbodengymnastik auszuschöpfen. Sollte dennoch keine ausreichende Verbesserung eintreten, kann eine operative Vaginalstraffung in Erwägung gezogen werden. Zum Zeitpunkt des Eingriffs sollte die Familienplanung abgeschlossen sein. Weitere Schwangerschaften oder Geburten würden den Effekt der Vaginalstraffung gemeinhin zunichtemachen.

Dr. med. Michaela Montanari

Dr. med. Michaela Montanari

Fachärztin für Chirurgie, Plastische und Ästhetische Chirurgie

Emsella ist eine Therapie, bei der mithilfe eines Stuhls ein elektromagnetisches Feld erzeugt wird, das die Kontraktion des Beckenbodens anregt.

Quelle: myBody-Expertengespräch Dr. Montanari zu "BTL Emsella"

Kosten einer operativen Straffung der Vagina

Wie bei jedem plastisch-chirurgischen Eingriff differieren die Kosten je nach Art und Umfang der Behandlung sowie den individuellen, körperlichen Gegebenheiten der Frau. Eine Straffung der Vagina kostet zwischen 2.200 und 3.500 Euro.[4]

Wenn der Arzt die Kosten einer Vaginalverjüngung kalkuliert, muss er dabei unterschiedliche, variable Aspekte einbeziehen: Dazu zählen die Anästhesie (örtliche Betäubung mit Dämmerschlaf oder Vollnarkose), das Arzthonorar (welche OP-Technik wird angewendet? Wie komplex ist der Eingriff? Wird zum Beispiel neben Straffungstechniken zusätzlich eine Unterspritzung mit Eigenfett vorgenommen?) und die Nachsorge (ggf. Antibiotikum und Schmerzmittel). Diese Fragen können erst nach einer Untersuchung der körperlichen Voraussetzungen der Patientin und einer konkreten OP-Planung beantwortet werden. Aus diesem Grund erhalten Patientinnen erst beim Beratungsgespräch einen persönlichen Kostenvoranschlag.

Ich habe im Internet eine Vaginalverjüngung zum Schnäppchenpreis gefunden?

Vorsicht! Billiganbieter haben inzwischen auch in der Intimchirurgie Einzug gehalten. Allerdings muss dabei an der Qualität der Leistungen stark gezweifelt werden. Jede Klinik oder Praxis muss wirtschaftlich handeln – das heißt, dass bei Schnäppchen-OPs mit hoher Wahrscheinlichkeit an irgendeiner Stelle gespart wird. Es kann sein, dass dann für bestimmte, in anderen Kliniken selbstverständliche Leistungen, extra bezahlt werden muss.

Auch die niedrigen Preise für Schönheits-OPs im Ausland sind meist gar nicht so preiswert, wie sie scheinen mögen. Viele Patienten vergessen, dass in jedem Fall noch Kosten für An- und Abreise, Hotel, Verpflegung vor Ort sowie eine eventuelle Nachsorge in Deutschland hinzukommen. Davon abgesehen sind zahlreiche deutsche Ärzte nicht bereit, die Nachsorge einer im Ausland vorgenommenen OP zu übernehmen. Zum regelrechten Alptraum kann die Billig-OP im Ausland werden, wenn es zu Verständigungsproblemen oder Komplikationen kommt, oder wenn medizinische Qualität und Klinikstandards unerwartet niedrig sind.

Übernimmt die Kasse einen Teil der Kosten für eine Vaginalplastik?

Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse erfolgt in der Regel nur aus medizinischen Gründen. Ästhetisch motivierte Eingriffe sind gemeinhin vom Patienten selbst zu zahlen. Bei medizinischen Indikationen ist eine partielle Kostenübernahme möglich. Um sicherzugehen, sollten Interessenten im Vorfeld mit ihrer jeweiligen Krankenkasse oder Versicherung sprechen bzw. sich ggfs. zuvor beim Facharzt vorstellen. So kann im Idealfall festgestellt werden, ob ein Antrag zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse zielführend ist.[5]

Ärzte für eine operative Vaginalstraffung

In der Intimchirurgie ist es besonders wichtig, sich von einem Arzt behandeln zu lassen, dem man voll und ganz vertraut. Da offen über alle Wünsche, Vorstellungen und Ziele gesprochen werden sollte, ist ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient unabdingbar. Nur so können alle Sorgen und Erwartungen geklärt werden. Neben der Persönlichkeit sollte auch die Kompetenz des Arztes im Vordergrund stehen. Bezeichnungen wie „Schönheitschirurg“ beispielsweise sind nicht geschützt, sie können im Grunde von jedem Mediziner geführt werden. Eine entsprechende Ausbildung mit der nötigen Erfahrung bieten ausschließlich Fachärzte für plastische und ästhetische Chirurgie bzw. Fachärzte für Plastische Chirurgie.

Wer mehr über die Qualifikation und die Kriterien zur Ausbildung wissen möchte, kann sich beispielsweise bei der DGPRÄC, der Deutschen Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Medizin informieren. Neben der einschlägigen Ausbildung ist auch eine Spezialisierung auf den Bereich der Intimchirurgie sinnvoll. Ärzte, die in diesem Bereich tätig sind, verfügen nicht nur über die nötige Routine im OP-Verfahren, sondern kennen auch die Ängste und Sorgen ihrer Patientinnen, die mit diesem intimen Eingriff verbunden sind. Die Klinik selbst sollte über modernes medizinisches Equipment verfügen und höchste Hygienestandards einhalten.[6]

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Behandlungsverlauf einer operativen Vaginalstraffung

Anatomisch gesehen ist die Scheide ein Schlauch und bildet das Pendant zum Penis. Ist der Scheidenschlauch zu weit, ist es chirurgisch möglich, ihn zu verengen. Die Verengung der Scheide durch Entnahme von Haut allein ist erfahrungsgemäß nicht ausreichend, da die Scheidenhaut sehr dehnbar ist, was sie letztlich ja auch für eine Geburt sein muss. Durch erneute Dehnung der Haut z. B. beim Geschlechtsverkehr, wäre das Ergebnis daher nicht von Dauer. Wichtig ist es, dass die Muskulatur, die die Scheide umgibt (Beckenbodenmuskulatur) ebenso gestrafft wird, damit Druck von außen auf die Vagina ausgeübt werden kann und eine erneute Überdehnung der Vaginalhaut verhindert wird. Eine zusätzliche Aufpolsterung der Scheidenwand durch eigenes Fettgewebe verstärkt diesen Effekt.

Eine vaginale Straffung über folgende Behandlungsschritte ermöglicht erfahrungsgemäß die optimale anatomische Grundlage für eine gute sexuelle Stimulation.

1. Verengung des Scheidenkanals.
Dies geschieht durch Entnahme von Vaginalhaut an der hinteren Scheidenwand. Bei sehr weiter Scheide und bei Harninkontinenz auch an der Vaginalvorderwand. Durch Straffung der Vaginalvorderwand wird gleichzeitig der Blasenboden angehoben und damit Inkontinenzbeschwerden behandelt.

2. Straffung der Muskulatur und Faszien des Beckenbodens.
Dadurch erhält die Vagina von außen Druck, Stütze und Festigkeit. Sie wird wieder aufgerichtet, wie in jungen Jahren. Dies ist der entscheidende Schritt, der den Behandlungserfolg in der Regel über lange Jahre sichert und einer erneuten Überdehnung der Vaginalhaut entgegenwirkt.

3. Aufpolsterung und Verdickung der Vaginalwand durch körpereigenes Fettgewebe.
Fettgewebe ist ein Füllstoff, der gut dazu geeignet ist, Volumen zu schaffen. Durch Einspritzen von körpereigenem Fettgewebe in die Vaginalwand wird diese verdickt und „aufwattiert“, ohne zusätzliche Schnitte und Narben. Das Fettgewebe wird dazu am Oberschenkel (Außenseiten) oder an den Innenseiten der Knie entnommen, speziell aufbereitet und zirkulär im mittleren Vaginalabschnitt (dieser Abschnitt ist in der Vagina am sensibelsten) durch dünne Kanülen unter die Vaginalhaut eingegeben.

Die Dauer des Eingriffs beträgt ca. zwei Stunden und wird stationär in der Klinik durchgeführt. Anschließend sollte der Patient noch zwei Nächte in der Klinik bleiben. In jedem Fall sollten zwei Wochen vor dem Eingriff keine blutverdünnenden Medikamente (z. B. Aspirin, ASS 100 etc.) eingenommen werden. Eine umfangreiche Voruntersuchung ist in jedem Fall nötig. Dabei erhalten die Patienten alle wichtigen Informationen zur Vorbereitung für jede Art des Eingriffes.[7]

Bei der Nachuntersuchung vergewissert sich der Arzt, dass die OP erfolgreich war und die Vagina gut verheilt ist. Erst nach dieser Untersuchung sollten Patienten wieder Geschlechtsverkehr haben und ihren gewohnten Tätigkeiten nachgehen.

Wie kann ich den Heilungsprozess unterstützen?

Vor der Operation sollte man für einen Zeitraum von rund 24 Stunden nur flüssige Speisen zu sich nehmen. Außerdem ist es wichtig, dass der Schambereich für den Eingriff komplett rasiert ist. Nach dem Eingriff können sich Sitzbäder mit Kamille positiv auf die Heilung auswirken. Viel trinken sorgt für einen weichen Stuhlgang, um den Intimbereich zu schonen. Es empfiehlt sich auch, locker geschnittene und bequeme Kleidung zu tragen. Bei der ersten Menstruation nach der OP sollten Binden statt Tampons benutzt werden.

Risiken einer operativen Vaginalstraffung

Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Scheiden-OP nicht von anderen chirurgischen Eingriffen. Patienten erhalten nach der Operation Antibiotika und Schmerzmittel. Die Medikamente beugen eine Infektion vor und lindern eventuelle Schmerzen in den ersten Tagen nach dem Eingriff. Im Normalfall sind die Erfolgsaussichten einer Vaginalstraffung überdurchschnittlich gut.

Langzeitkomplikationen und schwerwiegende Risiken wie Nachblutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen treten bei der Vaginalplastik äußerst selten auf. Da der weibliche Intimbereich aufgrund zahlreicher Nerven und Gefäße sehr empfindlich ist, kann es nach der Operation jedoch zu kleinen Nachwirkungen kommen. Hierzu zählen unter anderem Schwellungen, Rötungen, vorübergehende Empfindungsstörungen sowie leichte Schmerzen in den behandelten Bereichen. Zumeist sind diese Beschwerden unbedenklich und klingen innerhalb weniger Tage von allein wieder ab. Unbesorgter Geschlechtsverkehr empfiehlt sich erst wieder, sobald der Arzt bei der Nachuntersuchung grünes Licht gibt.[8]

Ich bin Raucherin. Muss ich daher mit Komplikationen rechnen?

Vor allem bei Angehörigen von Risikogruppen (z. B. bei Rauchern oder Diabetikern) können nach der Vaginalstraffung Wundheilungsstörungen und/oder -verzögerungen auftreten, die sich zwar durch medizinische und/oder chirurgische Folgebehandlungen korrigieren lassen, aber auch vermieden werden können, etwa durch einen frühzeitigen Verzicht aufs Rauchen.

Kann ich nach der Vaginalkanalverengung wieder Tampons verwenden?

Bei der ersten Monatsblutung nach der Vaginalstraffung sollte auf Tampons verzichtet werden, um das Gewebe im Unterleib nicht zu beanspruchen. Danach ist gegen die Verwendung von Tampons nichts einzuwenden.[9]

Wie stehen die Chancen für einen Behandlungserfolg?

Die Erfolgsaussichten bei der Vaginalstraffung sind gemeinhin überdurchschnittlich gut. Selbstverständlich lässt sich nicht jeder Einzelfall voraussagen, da der Erfolg eines medizinischen Eingriffes niemals zu 100 Prozent garantiert werden kann. Für die meisten Frauen beginnt nach der OP ein neuer, aufregender Abschnitt ihres Sexuallebens. Für Patientinnen, die sich aufgrund von Inkontinenzproblemen für eine Vaginalstraffung entschieden haben, gestaltet sich der Alltag viel angenehmer und sorgenfreier.

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Quellennachweis

1. myBody Klinikfinder: www.mybody.de/genitalchirurgie-suchergebnis.html (abgerufen am 08.07.2022)
2. Focus online: www.focus.de/gesundheit/ratgeber/inkontinenz-bei-frauen-warum-gerade-junge-sportliche-frauen-betroffen-sind_id_11219689.html (abgerufen am 08.07.2022)
3. DGÄPC: www.dgaepc.de/aesthetisch-plastische-chirurgie/koerper/intimkorrekturen/ (abgerufen am 08.07.2022)
4. myBody® GeKIS: Ermittlung der Kosten, www.mybody.de/gekis-ermittlung.html (abgerufen am 05.04.2022)
5. AOK: www.aok.de/pk/cl/uni/forum/partnerschaft-sexualitaet/intim-op-kostenuebernahme/1/ (abgerufen am 08.07.2022)
6. DGPRÄC: www.dgpraec.de/patienten/arztsuche/tipps-arztsuche/ (abgerufen am 08.07.2022)
7. DGÄPC: www.dgaepc.de/aesthetisch-plastische-chirurgie/koerper/intimkorrekturen/ (abgerufen am 08.07.2022)
8. Marienhospital Stuttgart: www.marienhospital-stuttgart.de/fachkliniken/gynaekologie-und-geburtshilfe/operative-verfahren (abgerufen am 08.07.2022)
9. Agaplesion Diakonieklinikum Hamburg: www.d-k-h.de/leistungsspektrum/fachabteilungen/klinik-fuer-plastische-rekonstruktive-und-aesthetische-chirurgie/art-intimchirurgie (abgerufen am 08.07.2022)