Fettabsaugung Praxisrelevante Lösung bei einer Fettabsaugung

Dr. Matthias Wagner - Interview zur praxisrelevanten Lösung einer Fettabsaugung

Expertengespräch zur Fettabsaugung

myBody: Herr Dr. Wagner, zum zweiten Mal, am 27./28.9.2008, findet unter ihrer Leitung die Jahrestagung der Bayerischen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (BGÄC) statt. Welche Bedeutung hat diese wissenschaftliche Veranstaltung?

Dr. Wagner: Die BGÄC wurde 2007 in München gegründet. Zu allererst hat sie das Ziel bei der Entwicklung von Qualitätsstandards in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie mitzuwirken, um Risiken größtmöglich zu minimieren, die bei jedem chirurgischen Eingriff auftreten können. Die Mitglieder der BGÄC sind hochqualifizierte Ärzte aus den unterschiedlichsten Gebieten der ästhetischen Chirurgie, mit unterschiedlichen wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen. Die Jahrestagung der BGÄC bildet eine ideale Plattform für den fachlichen Austausch - im Dialog mit anderen Kollegen und Fachvorträgen.

myBody: Gibt es Schwerpunktthemen auf der diesjährigen BGÄC-Tagung?

Dr. Wagner: Im Fokus stehen die angewendeten, operativen und nicht-operativen Verfahren aus den verschiedenen Fachbereichen: Gesichtschirurgie, Brustchirurgie, Körperkonturformung, Anti Aging-Medizin, u.a. Vor dem Hintergrund einer perfektionierten Arbeitsweise geht es darum, die eigenen Methoden zu hinterfragen und ggf. abzugleichen. Außerdem sollen therapeutische Alternativen aufgezeigt werden und innovative Fortschritte in bestimmten Disziplinen weitergegeben werden, damit wir für unsere Patienten die optimalsten Ergebnisse erzielen können. Meinen Beitrag dazu leiste ich dieses Jahr mit dem Vortrag „Tipps und Tricks bei Liposuktionen“.

Über Dr. med. Matthias Wagner

Dr. Matthias Wagner leitet seit 1999 die Münchner Klinik für ästhetische Chirurgie. Moderne, international anerkannte Standards bilden das Fundament seiner Arbeit. Er bedient die gesamte Bandbreite schön - heitschirurgischer Behandlungen und hat schon hunderten Patienten zu einem neuen Lebensgefühl verholfen. Auf der diesjährigen Jahrestagung der Bayerischen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie (BGÄC) gibt Dr. Wagner sein Wissen im Vortrag „Tipps und Tricks beim Fettabsaugen“ an seine Fachkollegen weiter.

myBody: Welche Tricks bei der Liposuktion, dem Fettabsaugen, gibt es denn? Falls Sie das jetzt schon verraten können.

Dr. Wagner: Der Trick, oder besser gesagt die praxisrelevante Lösung, ist die Suche nach der passenden Methode, die je nach Körperregion und Ausmaß des Fettproblems zum größtmöglichen Erfolg führt. Beispielsweise hat die Tumeszenz-Liposuction zur Entfernung störender Fettdepots gegenüber anderen Verfahren deutliche Vorzüge. Es ist ein sehr schonendes Verfahren, bei dem man die Fettareale durch Injektion einer speziellen Flüssigkeit auffüllt, um dann die Fettzellen absaugen zu können. Da die eingespritzte Lösung bereits ein lokales Betäubungsmittel enthält, muss keine zusätzliche Anästhesie-Maßnahme ergriffen werden. Bei adipösen, d.h. fettleibigen Patienten ist es ratsam, auf eine Technik zurückzugreifen, bei der eine „schwingende“ Kanüle zum Einsatz kommt. Das Fett wird dabei buchstäblich aus dem Bindegewebe herausgeschüttelt. Diese Variante, die sich eben besonders bei starken Fettpolstern eignet, nennt man vibrationsassistierte Fettabsaugung.

myBody: Kann eine Fettabsaugung an allen Körperstellen durchgeführt werden?

Dr. Wagner: Ja, prinzipiell kann man Fett am ganzen Körper absaugen. In der Realität beschränkt sich das natürlich meist auf die berüchtigten Problemzonen - bei Frauen bevorzugt eine Fettabsaugung an Bauch, Beine, Po. Durch meine Erfahrung kann ich auch Fett an Körperstellen absaugen, die ohne entsprechende Kenntnisse recht schwierig zu behandeln sind. Dazu gehören zum Beispiel Fettabsaugung an den Fesseln, den Waden oder Fettabsaugung an den Oberarmen.

myBody: Das hört sich zwar nicht nach den klassischen Problemzonen an, aber wenn sich in diesen Regionen Fett angesammelt hat, ist es bestimmt schwer das ohne medizinische Hilfe wieder loszukriegen, oder?

Dr. Wagner: Das stimmt. Fettgewebe in diesen Regionen ist oftmals diät- und sportresistent. Und wenn man sich im Sommer nicht mehr unter langen Pullovern verstecken kann, dann werden auch die sogenannte „Schwimmflügel“ an den Armen sichtbar. Durch große Fettablagerungen unter der Haut, hängt die Haut beim Armheben erschlafft nach unten - besonders für junge Frauen ein unästhetischer Störfaktor. Wenn die Haut genügend straff ist und die Fettdichte relativ genau abgeschätzt werden kann, sorgt eine Liposuktion mit besonders dünnen Kanülen (im Durchmesser etwa 2-4 mm) für eine erfolgreiche Beseitigung der störenden Fettpolster am Arm - mit kleinstem Risiko und meist sogar in örtlicher Betäubung und ambulant.

myBody: Danke für das Gespräch, Herr Dr. Wagner!

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