Brustvergrößerung mit Mia Femtech Neue Methode ermöglicht Revolution in der Brustharmonisierung

Bei Mia Femtech handelt es sich um eine innovative minimalinvasive Technologie, die ohne Vollnarkose durchgeführt wird.

Dr. Mehmet Atila

Expertengespräch mit Dr. med. Mehmet Atila, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Direktor des Medical-Inn-Zentrums in Düsseldorf über die neue Mia Femtech-Technologie

Seit 1962 die erste Brustvergrößerung mit einem Silikonimplantat stattfand, hat sich die Brustchirurgie enorm weiterentwickelt. Verfeinerte Operationstechniken, verbesserte Schnittführungen, hochwertige Implantate und schonende Narkoseverfahren ermöglichen es Chirurgen, so gut wie jede Brust an die ästhetischen Vorlieben der jeweiligen Patientin anzupassen und so auf die individuellen Körperproportionen der Frauen einzugehen. An diesem Punkt setzt auch das neue Mia Femtech-Verfahren an.

myBody: Dr. Atila, um was für eine Methode handelt es sich bei dem Mia Femtech-Verfahren?

Dr. Atila: Es handelt sich dabei um eine Brustharmonisierung für ein bis zwei Körbchengrößen mit natürlichen und diskreten proportionalen Ergebnissen. Die verwendeten Implantate gibt es in der Regel mit einer Füllmenge von 145, 165 und 195 Millilitern. Da die Implantate als Diamond-Shape vorliegen, entsteht ein zusätzlicher Push-Effekt für die Brustdrüse. So steigt die tatsächliche Vergrößerung noch einmal um 30 Prozent. Der Name „Femtech“ wird für den Begriff „Female Technology“ verwendet, also eine Technologie, die sich dem Gesundheitsbedarf und den Wünschen von Frauen widmet.

myBody: Es geht also in erster Linie nicht um eine Vergrößerung der Brust, sondern um Körperproportionen?

Dr. Atila: Ja, die Mia Femtech-Technologie wurde für selbstbewusste Frauen entwickelt, die insgesamt mit ihrem Körperbild zufrieden sind, sich aber eine Harmonisierung ihrer Proportionen und etwas mehr Fülle im oberen Brustbereich wünschen. Für Frauen, die die Freiheit genießen wollen, keinen Push-up-BH anzuziehen, keine Einlagen in den BH legen zu müssen und vielleicht auch mal Kleider oder Oberteile ohne BH zu tragen.

myBody: Was macht die Methode so besonders?

Dr. Atila: Für die Methode wurden extraweiche Implantate entwickelt. Diese imitieren die weibliche Brust und folgen der Schwerkraft, wodurch ein sehr natürliches Ergebnis entsteht und es nicht auffällt, dass überhaupt eine Brustharmonisierung durchgeführt wurde. Zudem handelt es sich um eine innovative minimalinvasive Technologie, die ohne Vollnarkose durchgeführt wird.

myBody: Wie läuft die Behandlung ab?

Dr. Atila: Da das Implantat so weich ist, lässt es sich über die Achselhöhle minimalinvasiv unter örtlicher Betäubung einsetzen. Das bedeutet weniger Risiken und Schmerzen für die Patientinnen. Außerdem entsteht durch den Eingriff nur eine kleine, versteckte Narbe in der Achselhöhle. Die gewebeerhaltende Technik dauert dabei nur etwa 15 Minuten – die Patientinnen können anschließend wieder direkt in ihren Alltag starten.

myBody: Gibt es auch Patientinnen, für die diese Methode nicht geeignet ist?

Dr Atila: Für Frauen, die sich eine deutliche Vergrößerung ihrer Oberweite – also mehr als zwei Körbchengrößen – wünschen, eignet sich diese Methode nicht. Auch bei Patientinnen, die eine starke Asymmetrie oder Erschlaffung der Brust aufweisen und eine Straffung benötigen oder die durch einen sehr schlanken Körperbau wenig Eigengewebe haben, kommt dieses Verfahren nicht infrage. Hier ermöglichen die klassischen Operationsmethoden die gewünschten Veränderungen.

myBody: Und woher kommt das Verfahren?

Dr. Atila: Entwickelt wurde die Mia Femtech-Methode von dem Medizintechnik-Unternehmen Establishment Labs, welches das Patent für die exklusive Technologie hält. Angeboten wird sie deshalb nur in Mia-zertifizierten Kliniken durch Mia-zertifizierte Chirurgen. Als einer der ersten Chirurgen wurde ich Anfang August 2023 mit meinem Team nach Costa Rica zum Hauptsitz des Unternehmens eingeladen, um das Verfahren zu erlernen und in Deutschland als Mia-zertifizierte Klinik durchführen zu können.

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