Brustvergrösserung Schonende Methode der Brustvergrößerung

Multiplan-Technik mit Radioplasma

myBody: Brustvergrößerung ist eine sehr gefragte Schönheitsoperation. Gerade bei Frauen hängt das seelische Wohlbefinden stark mit der Zufriedenheit des eigenen Körpers zusammen. Die Form und Größe der weiblichen Brust spielt dabei auch immer eine wesentliche Rolle. Mit welchen Wünschen kommen die Patientinnen zu Ihnen?

Dr. Ticlea: Das ist von Fall zu Fall verschieden. Bei einigen Frauen ist das Brustvolumen nach einer Schwangerschaft oder der Stillzeit so sehr abgesunken, dass sie unter ihrem leeren Busen leiden. Andere Frauen möchten Asymetrien der Brüste ausgleichen oder sie wollen sich einen kleineren Busen vergrößern lassen, für eine harmonische Körperkontur und um sich weiblicher zu fühlen. Aber im Grunde geht es doch immer um das Gleiche – der Wunsch nach einem schönen, vollen Busen.

Über Dr. Marian Ticlea

Dr. Marian Ticlea ist Chefarzt der T-Klinik in Köln. Seit über 19 Jahren ist der Mediziner auf dem Gebiet der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie tätig. Dr. Ticlea arbeitet heute ausschließlich in der Schönheitschirurgie und gehört zu den anerkannten Spezialisten dieser Disziplin. Auf renommierten Konferenzen gibt er sein Wissen an Fachpublikum weiter. Durch seine internationalen Kontakte zu Kollegen ist Ticlea über Entwicklungen innerhalb der Schönheitschirurgie immer auf dem Laufenden und setzt diese modernen Erkenntnisse zur Optimierung seiner Operationstechniken ein.

myBody: Wie erfüllen Sie diesen Wunsch?

Dr. Ticlea: Indem wir den Frauen mit Brustimplantaten die gewünschte Brust bestmöglich modellieren. Für ein natürliches Aussehen der Brust verwenden wir nur anatomische, d.h. tropfenförmige Implantate. Diese gibt es in nahezu jeder Form und Größe. Es kommt in erster Linie darauf an, das für die Patientin optimale Exemplar zu finden. Für die Implantatwahl steht uns eine Software zur Verfügung, das Biodynamic Breast Analysis and Augmentation-System (kurz BioDynamic ™), mit der wir die physikalischen gemessenen Körperdaten der Frau sowie ihre Vergrößerungswünsche verarbeiten können, um ein Ergebnis noch vor dem Eingriff zu simulieren. Auf diese Weise kann die Patientin gemeinsam mit dem Arzt, dass für sie perfekte Implantat auswählen und mit Hilfe eines Spezial-BHs sowie Sizer an sich selbst feststellen, wie sich das potentielle Ergebnis der Brustvergrößerung anfühlt.

myBody: Seit den ersten Brustoperationen in den 60iger Jahren hat sich methodisch viel getan. Es gibt heute die verschiedensten Techniken für die Durchführung einer Brustvergrößerung. Welche Brustvergrößerungstechnik verwenden Sie?

Dr. Ticlea: In der T-Klinik setzen wir ein spezielles Verfahren zur Brustvergrößerung ein: Multiplan mit Radioplasma. Mit dieser revolutio-nären Methode haben wir die bisherigen Operationstechniken optimiert, ihre Vorteile vereint und die Nachteile minimiert. Multiplan mit Radioplasma ist eine raffinierte Weiterentwicklung von Dr. Tebbetts Dualplan-Technik.

myBody: Warum bevorzugen Sie dieses Verfahren? Gibt es besondere Vorteile bei Ihrer Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Methoden der Brustvergrößerung?

Dr. Ticlea: Ja! Es gibt sogar einige Vorzüge. Durch die Verwendung der Multiplan-Technik können wir die Implantate optimal platzieren – bis 90 Prozent unter dem großen Brustmuskel (submuskular), den restlichen Teil unter die Faszie (den naheliegenden Muskel umgebende Bindegewebshülle), was dem Implantat zusätzlichen Schutz verleiht. Die Form der Brust wirkt dann außerordentlich natürlich.

myBody: Welche Rolle spielt das Radioplasma bei Ihrer Technik der Brustvergrößerung?

Dr. Ticlea: Wir haben ein spezielles Instrument entwickelt, mit dem wir die Öffnung für das Einbringen der Implantate schaffen. Das Gerät produziert durch Radiowellen Plasma, d.h. wenn die Radiowellen auf das Gewebe treffen, wird das Wasser von Zellen in einen plasmatischen Zustand versetzt. Man kann sich Radioplasma auch als einen kalten Skalpell oder kalten Laser vorstellen, mit dem wir die Tasche für die Brustimplantate millimetergenau und blutungsarm erzeugen können. Gleichzeitig werden beim Einsatz von Radioplasma die Blutgefäße verschlossen, so dass Blutergüsse und Schwellungen, die typischerweise nach einer Brustvergrößerung auftreten, auf ein Minimum verringert sind. Radioplasma bewirkt ebenso einen Narkotisierungseffekt bei den freiliegenden Nervenenden, damit sind Schmerzen nach der Brustoperation weitesgehend ausgeschlossen. Grundsätzlich geht der Heilungsprozess dank dieser schonenden Vorgehensweise sehr viel schneller voran als bei anderen Brustvergrößerungsmethoden.

myBody: Die Patientin muss also nicht lange in der Klinik bleiben?

Dr. Ticlea: In der Regel ist lediglich ein eintägiger stationärer Aufenthalt erforderlich, nach einer morgendlichen Arztvisite kann die Patientin dann schon nach Hause gehen. Außerdem kann sie bereits direkt nach dem Aufwachen aus der Narkose ihre Hände über die Schulter legen. Einen Tag nach der Brustvergrößerung ist schon Autofahren möglich. Das war bei anderen Methoden bisher undenkbar. Die Multiplan-Technik und der Einsatz von Radioplasma machen auch Drainagen zum Abführen der Wundflüssigkeit, große Verbände oder feste Kompressionsbandagen unnötig. Es genügt den Busen mit Hilfe von Spezialpflastern zu fixieren und ihn zu stützen.

myBody: Arbeiten Sie auch im Bereich der Anästhesie mit fortschrittlicher Technik?

Dr. Ticlea: Ja, auf jeden Fall! Wir führen die Brustvergrößerung nicht nur klassisch, d.h. unter Vollnarkose durch. Stattdessen bieten wir auch die Brustvergrößerung in Peridural-Anästhesie an. Dabei handelt es sich um eine relativ milde Narkoseform, die man beispielsweise auch zur Linderung von Geburtsschmerzen einsetzt. Das Betäubungsmittel wird in die Nähe der vom Rückenmark wegführenden Nerven gespritzt. So wird das Schmerzempfinden ausgeschaltet, nicht aber das Bewusstsein. Diese hochmoderne Form der Narkose können wir nur aufgrund der hohen Kompetenz unserer Narkoseärztin realisieren. myBody: Herr Dr. Ticlea, herzlichen Dank für diese interessante Unterhaltung!

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