Kostenbestandteile für Fettabsaugen - Wie setzt sich der Preis für Fettabsaugen zusammen?
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Fettabsaugen Kostenbestandteile

Kostenbestandteile für Fettabsaugen

Die Entscheidung für einen operativen Eingriff wie Fettabsaugen beinhaltet auch eine intensive Auseinandersetzung mit den möglichen Operationskosten. Der Preisrahmen für Fettabsaugen in Deutschland bewegt sich im Durchschnitt zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro. Primär richtet sich der Preis nach der abzusaugenden Menge des Fettgewebes und der jeweiligen Körperzone, die behandelt wird. Zudem entscheidet die angewandte Methode über den eigentlichen Operationsaufwand, der sich maßgebend in den Kosten widerspiegelt. Auch die medizinischen Geräte der Einrichtung haben einen entscheidenden Anteil an den Gesamtkosten einer Liposuktion.

Folgende Kostenbausteine ergeben den Gesamtpreis für eine Fettabsaugung:

Beratungsgespräch

Ein ausführliches und individuelles Beratungsgespräch mit dem Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie ist die Basis für eine erfolgreiche Fettabsaugung. Der Berater im Gespräch sollte der operierende Facharzt sein. Gemäß dem Gesetzgeber zählt die Beratung bereits zur ärztlichen Leistung und ist damit gebührenpflichtig. In der Regel fallen Beratungskosten zwischen 50 Euro und 80 Euro an, die als Teil der Gesamtkosten verrechnet werden.

Arzthonorar

Die Vergütung für ärztliche Leistungen wird von der Gebührenordnung für Ärzte bestimmt (GOÄ). Für den Bereich der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie sind keine pauschalen Honorarpläne für Ärzte gesetzlich definiert. Die GOÄ bestimmt lediglich einen Gebührenrahmen. Je nach Schwierigkeit, dem Zeitaufwand oder den Umständen des jeweiligen Eingriffs können sich die Honorarpläne deshalb von Facharzt zu Facharzt unterscheiden.

OP-Saal und OP-Team

Zwischen 30 und 40 Prozent der Gesamtkosten der Liposuktion entstehen im OP. Die Verwaltung eines OP-Saals stellt, je nach medizinischer Fachdisziplin, unterschiedliche Kostenanforderungen. Der Operationssaal ist der Austragungsort aller operativen Leistungen und Knotenpunkt zwischen den unterschiedlichen Fachrichtungen und Berufsgruppen. Eine moderne Medizintechnik und ein hochqualifiziertes OP-Personal sind dabei Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen operativen Eingriff - und entsprechend kostenintensiv.

Anästhesie

Eine Fettabsaugung kann in Vollnarkose, in Regional- oder in Lokal-Anästhesie vorgenommen werden. Die Leistungen der Anästhesie bilden mit etwa 10 bis 20 Prozent einen wichtigen Anteil an den Gesamtkosten des Fettabsaugen. Relevant für die Anästhesie-Kosten sind die Narkoseart und die Narkosedauer. Verrechnet wird auf Grundlage der sogenannten Anästhesie-Präsenzzeit, d.h. von der Vorbereitung der Anästhesie bis zur Abkabelung (Extubation) des Patienten.

Material

Die Materialkosten für Fettabsaugen sind in den Gesamtkosten bereits enthalten. Sie entstehen primär durch Materialien wie das Sterilgut, die OP-Wäsche, diverse Heil- und Arzneimittel und die Miederwäsche, die nach der Operation zur Förderung der Heilung getragen wird. Abhängig davon wie umfangreich der Eingriff ist oder ob das Fettabsaugen beispielsweise mit anderen Eingriffen wie einer Bauchdeckenstraffung kombiniert wird, sind die Materialkosten entsprechend höher oder niedriger.

Übernachtung

Wird das Fettabsaugen unter Vollnarkose durchgeführt ist eine stationäre Nachbetreuung für ein bis zwei Nächte empfehlenswert. So können eventuelle Schmerzen, Kreislaufschwankungen oder mögliche Komplikationen effektiv behandelt werden. Der Preis für den Aufenthalt liegt je nach Einrichtung zwischen 100 Euro und 200 Euro.

Nachsorge

Die richtige Nachsorge spielt eine bedeutende Rolle im Heilungsprozess. Alle relevanten Maßnahmen rund um die Nachbehandlung sind in den Fettabsaugen Gesamtkosten bereits enthalten. Dazu gehören in der Regel alle Nachuntersuchungen und nachsorglich anfallende Heil- und Arzneimittelkosten.

Mehrwertsteuer

Zu guter Letzt fällt noch die Mehrwertsteuer als Kostenbestandteil des Fettabsaugens an, wenn keine medizinische Notwendigkeit für den Eingriff vorliegt. Denn laut dem deutschen Umsatzsteuergesetz (UStG) muss jede medizinische Leistung eines Facharztes für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit 19 Prozent besteuert werden. Humanmedizinische Leistungen eines Arztes sind hingegen von der Steuer befreit, da sie der Heilung von Krankheiten dienen. Wird mit dem Fettabsaugen eine Krankheit therapiert, z.B, ein Lipödem, kann die Mehrwertsteuer entfallen.

Seriöse Angebote für Fettabsaugen erhalten

Ein Überblick über die Kostenbestandteile für Fettabsaugen ist entscheidend für das Verständnis der Gesamtkosten. Wichtig ist: Jede Behandlung ist einzigartig. Der behandelnde Facharzt macht jeden Kostenvoranschlag individuell, der auf den jeweiligen Patienten und seine körperliche Ausgangssituation zugeschnitten ist. Bei der Suche nach einer zertifizierten Spezialklinik für die Ästhetisch-Plastische Chirurgie hilft Ihnen der myBody® Klinikfinder. Nehmen Sie unverbindlich Kontakt über das Kontaktformular auf und erhalten Sie nach einem eingehenden Gespräch Ihren individuellen Kostenvoranschlag.

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