Brustimplantate zu klein: Was kann ich tun?
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Brustimplantate zu klein Was kann ich tun, wenn meine Brustimplantate zu klein geraten sind?

Frau zieht Top an der Brust nach vorn

Für die meisten Frauen ist eine Brustvergrößerung kein spontaner Entschluss. Es vergehen oft mehrere Jahre bis die Entscheidung zur OP gefallen ist. Das Zögern steht oft im Zusammenhang mit der Ungewissheit: Wird meine Brust nach der Brustvergrößerung genauso aussehen, wie ich sie mir erträumt und vorgestellt habe? Für den Erfolg der Brust-OP gibt es zwei Haupt-Faktoren: Die fachliche Kompetenz des Arztes und das richtige Implantat bzw. die richtige Implantatgröße. Denn es gibt Frauen, die nach der Brustvergrößerung enttäuscht und unglücklich sind, weil ihre Brustimplantate zu klein geraten sind. Was können sie dann tun?

Sie müssen sich entscheiden, ob sie sich nochmal operieren lassen möchten, d.h. einen Implantattausch vornehmen lassen, oder nicht. Wenn die Brust trotzdem sehr schön und die Form gelungen ist, freunden sich manche Frauen im Laufe der Zeit mit dem Ergebnis an, auch wenn sie nicht die erwartete Größe hat. Insofern sollte man sich auf jeden Fall nach der OP erstmal Zeit geben, um sich an seine neue Optik zu gewöhnen – und das finale Resultat abzuwarten; im ersten halben bis ein Jahr können noch Veränderungen im Gewebe stattfinden. Ist auch nach diesem Zeitraum das kosmetische Ergebnis nicht befriedigend ausgefallen ist eine zweite Brust-OP bzw. der Implantattausch eine Option. Es gibt Spezialisten, die einen Implantatwechsel mit der endoskopischen Methode über die Achselhöhle durchführen, ohne weitere sichtbare Narben an der Brust.

Grundsätzlich müssen die Kosten für die Folge-OP selbst getragen werden. Manche Ärzte sind jedoch kulant und führen die Nachoperation bzw. den Korrektureingriff ohne weitere OP-Kosten durch bzw. kommen der Patientin bei den OP-Kosten entgegen. Die Patientin muss dann nur die Kosten für die neuen Brustimplantate zahlen.

Ärgerlich ist solch ein Korrektureingriff dennoch für alle Beteiligten. Damit es gar nicht erst soweit kommt und die Patientin nach der OP mit ihrer neuen Brust zufrieden ist, sollte im Vorfeld, im Rahmen des Beratungsgesprächs, ein intensiver Austausch mit dem Arzt stattfinden und der eigene Wunsch bezüglich des Aussehens und der Größe der neuen Brust so präzise wie möglich erläutert werden. Mit Testimplantaten kann man relativ gut sehen, wie das Ergebnis ungefähr aussehen wird. Hilfreich sind auch Vergleichsbilder von anderen operierten Frauen – mit einem bestimmten Implantatvolumen und Implantattyp –, die die gleiche Ausgangslage und ähnliche Proportionen bzw. Gewicht und Körpergröße haben. Insbesondere 3D-Simulationen können bei der Entscheidung über das künftige Aussehen der Brust für Sicherheit und Klarheit sorgen.

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